Berichte und Ergebnisse Saison 2019/2020

09.11. 2019 BSV Limbach- Oberfrohna gegen HSG Langenhessen Crimmitschau 30:32 (14:15)

Energieleistung sichert nächsten Auswärtssieg!

An diesem Wochenende stand für die HSG ein Auswärtsspiel gegen das Team aus Limbach Oberfrohna auf dem Programm. Nachdem die HSG in der letzten Zeit einen guten Lauf hatte und ihre vergangenen 4 Spiele alle gewinnen konnte, rechnetet man sich auch bei den spielstarken Gastgeberinnen um Torjägerin Julia Korb ein paar Chancen aus. Allerdings waren die Vorzeichen dafür nicht die Besten. Da die zweite HSG Vertretung zeitgleich in Mittweida spielte, blieb die Auswechselbank diesmal eher sehr leer. Außerdem waren auch noch einige Spielerinnen leicht angeschlagen, so dass man gerade mal mit zwei Wechseloptionen in die Partie ging.

Auf dem Spielfeld entwickelte sich im ersten Durchgang eine sehr ausgeglichene und spannende Partie. Die Gastgeberinnen erwischten zwar den besseren Start und konnten über ihre linke Angriffsseite einige Tore erzielen, aber die HSG hatte mit ihrem schnellen Umkehrspiel und einem treffsicheren Rückraum immer eine Antwort parat. So konnte man in der zehnten Spielminute ausgleichen und ging kurze Zeit später auch erstmals in Führung. Von nun an wechselte die Führung hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Im HSG Spiel funktionierte diesmal das Zusammenspiel zwischen Aufbauspielern und Kreisläuferin sehr gut. Besonders Franziska Stolle brachte die Gästeabwehr mit ihren genialen Anspielen an den Kreis fast zur Verzweiflung. Und wenn der Weg zum Kreis einmal versperrt war, wurden eben mit sehenswerten Würfen aus dem Rückraum einfache Tore erzielt. Eine besser werdende Deckungsarbeit brachte gegen Ende der ersten Halbzeit auch mehr Sicherheit ins eigene Spiel.  Leider waren es kleine Unaufmerksamkeiten und technische Fehler im eigenen Angriff, die eine höhere Führung bis zum Pausenpfiff verhinderten.

Nach dem Seitenwechsel drehte dann aber die HSG richtig auf. Mit sehenswerten Kombinationen konnte man innerhalb von kurzer Zeit einen 5 Tore Vorsprung herauswerfen. Besonders Jessica Büttner hatte daran mit 4 Treffern in Folge einen großen Anteil. Zwar versuchte der Trainer der Gastgeberinnen mit einer Auszeit den Spielfluss der HSG zu unterbinden, aber die HSG war weiter das spielbestimmende Team und konnte von allen Positionen die Abwehr der Hausherren in Bedrängnis bringen. Doch wer nun dachte Limbach sei schon geschlagen, hatte sich getäuscht. Angetrieben von schnellen Kontern und einer starken Leistung der Torjägerin Julia Korb kämpfte sich der Gastgeber wieder bis auf 2 Tore heran. Gegen Ende der Partie schwanden nun auch langsam die Kräfte bei der HSG auf Grund der fehlenden Wechseloptionen. Doch Siegeswille und eine tolle Energieleistung von allen Spielerinnen sorgten dafür, dass am Ende die HSG als verdienter Sieger vom Parkett gehen konnte.

Die HSG spielte mit Kolbe und Zetzsche im Tor,

Preussler, Zill(1), Büttner(8), Fiedler(11/2), König(3), Schade(2), Stolle(7)


02.11.2019 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SG Nickelhütte Aue  33:28  (15 :12 )

Nächsten Heimsieg eingefahren!

Nach einer längeren Punktspielpause hatte die HSG am vergangenen Wochenende die SG Nickelhütte Aue zu Gast im Koberbachzentrum. Die Favoritenrolle lag von der Tabellensituation her ganz klar bei den Damen aus Langenhessen. Die junge Auer Mannschaft hat in dieser Saison erst einen Punkt einfahren können. Bei der HSG hingegen lief es in den letzten Spielen sehr gut und man konnte zuletzt 3-mal in Folge gewinnen. So war die Marschroute für dieses Spiel ganz klar auf einen Heimsieg ausgerichtet. Personell konnten die Trainer fast aus dem Vollen schöpfen, so konnten auch einige angeschlagene Spieler wiedereingesetzt werden.  Von Beginn an versuchte die HSG aus einer stabilen Deckung heraus ihr eigenes schnelles Spiel umzusetzen, dies gelang Anfangs recht gut und so ging man mit 4:1 in Führung. Allerdings haderte man bei der eigenen Chancenverwertung und verpasste es so, sich weiter abzusetzen. Die Gäste profitierte außerdem von der ein oder anderen Unaufmerksamkeit im HSG Deckungsspiel, somit blieb der Abstand im 1. Durchgang relativ konstant. In der Halbzeitpause appellierten die Trainer nochmals das Tempo im Spiel hoch zu halten und somit die Gäste weiter in Bedrängnis zu bringen. Mit Wiederanpfiff wurde dies auch gut umgesetzt, von nahezu allen Positionen wurden jetzt schön herausgespielte Tore erzielt. Über das schnelle Umkehrspiel erzielte man nun auch das ein oder andere Kontertor. Folglich wuchs der Vorsprung für die Gastgeberinnen Tor um Tor an. 10 Minuten vor Spielende leuchtet auf der Anzeigetafel eine 10 Tore Führung für die HSG auf. In der Schlussphase gelang den Auer Damen noch etwas Ergebniskosmetik, aber wer in diesem Spiel als Sieger vom Parkett gehen würde, war da schon längst klar. Nach dem Schlusspfiff feierte man einen völlig verdienten Heimsieg der beim Nutzen aller Chancen sicher hätte noch höher ausfallen können. Positiv ist zu erwähnen das eine geschlossenen Mannschaftsleistung wieder zum Sieg führte.

Beste Werferin aus den HSG Reihen waren an diesem Tag Natalie Fiedler mit 9 Treffern, sowie Linda Zill, welche sich 7 mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Die HSG spielte im Tor mit Ruderisch und Zetsche

Preußler (5) , Stachula (1) , Büttner (2)  , Stolle (4), Fiedler (9) , Zill (7) , König (1) , Schade (4) , Mühlmann , Jetschke, Scheuffler


05.10.2019 SG Lichtenstein/Oberlungwitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 20:33 (8:19)

Zweiter Auswärtssieg ist perfekt!

Für die HSG stand am Wochenende das Auswärtsspiel in Oberlungwitz an. Die Gastgeberinnen hatten bisher zwei Spiele weniger als die HSG absolviert. Dabei gab es eine knappe Niederlage gegen die Damen von Chemie Zwickau und einen klaren Sieg in Plauen zu feiern. Man war also gewarnt vor dieser Partie und wollte unbedingt an die Leistung der letzten beiden Siege anknüpfen. Entsprechend motiviert ging man auch in das Spiel und übernahm sofort das Kommando. Man fand sich schnell in der Deckung und in einer super Zusammenarbeit mit Torhüterin Anna Ruderisch erkämpfte man sich viele Bälle. Im Spiel nach vorn rollte die zweite Angriffswelle zunächst noch nicht ganz so gut wie sich das die Trainer vorstellten, aber mit schönen Kombinationen konnte man die gegnerische Deckung das ein ums andere Mal überwinden. Zwar versuchte der Gästetrainer mit einer Auszeit in der 13 Spielminute den Spielfluss der HSG zu unterbinden aber die HSG drehte danach erst so richtig auf. Mit schönen Rückraumtreffern von Franziska Stolle und Ulrike Heinrich und den Toren von der immer stärker werdenden Jessica Büttner erspielte sich die HSG bis zur Pause einen komfortablen Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel blieb die HSG ihrer Linie treu und verteidigte am eigenen Kreis sehr ordentlich. Und wenn dann der Gastgeber doch eine Lücke gefunden hat, waren dann ja noch die beiden guten Torhüterinnen der HSG, die mit tollen Paraden so manche Bälle entschärfen konnten. Mit einem schnellen Spiel nach vorn brachte man die Lichtensteiner das ein ums andere Mal in Bedrängnis. Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel dann bereits entschieden. Mit einem 14 Tore Polster erhielten nun alle Spielerinnen ihre Einsatzchance und nutzten diese ausnahmslos sehr gut. Mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit brachte man so das Spiel auch in dieser Höhe völlig verdient nach Hause. Nach dem Abpfiff konnte man sich dann gemeinsam mit den mitgereisten Fans freuen. Allerdings mischten sich in den ganzen Jubel auch ein paar Tränen mit ein. Die an diesem Tag mit 13 Toren erfolgreichste HSG Torschützin Ulrike Heinrich wird uns auf Grund ihres „Auslandeinsatzes“ für ein halbes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. Wir wünschen ihr eine tolle Zeit und werden als Mannschaft alles geben, um die entstandene Lücke zu schließen.

Die HSG spielte mit Ruderisch und Jarschel im Tor, Mühlmann (1/1), Heinrich(13/4), Preussler(1), Zill(2), Büttner(4), Böhme, Zetsche, Fiedler(5/2), König(2), Kaden(1), Stolle(4),


28.09.2019 HSG Langenhessen Crimmitschau gegen HC Glauchau Meerane II 25:15 (9:3)

Erster Heimsieg der Saison fällt deutlicher aus als erwartet!

Zum zweiten Heimspiel der Saison war diesmal der HC Glauchau Meerane zu Gast. In diesem Derby gab es in den vergangenen Jahren ganz unterschiedliche Ergebnisse. In der Statistik finden sich zwar mehr Siege für die HSG, aber es gab auch genauso schmerzhafte Niederlagen. In der Vorbereitung auf die Saison gab es ein Aufeinandertreffen beider Teams, in dem der Gast aus Glauchau die Nase vorn hatte. Man sollte also auf dieses Spiel gespannt sein und nicht auf einen Selbstläufer hoffen.

Im HSG Team fehlten zwar die Stammtorhüterin Anna Ruderisch und weiter die Verletzten Nadine Schade und Vanessa Brzoska, aber man konnte dank der Unterstützung der zweiten Mannschaft eine voll besetzte Wechselbank vorweisen. Die Partie begann zunächst auf beiden Seiten recht nervös und relativ torarm. Viele Ballverluste und Fehlversuche im Abschluss ließen nach einer gespielten Viertelstunde gerade einmal ein 4:2 auf der Anzeigetafel leuchten. Was allerdings die Trainer wohlwollend zu Kenntnis nahmen, war die sehr gute Deckungsarbeit der Gastgeberinnen. Wie schon im letzten Spiel in Chemnitz funktionierte die Abstimmung zwischen Deckung und Torhüter sehr gut. Nur leider konnte man zunächst aus den Ballgewinnen noch nicht wie gewohnt, ein sicheres Konterspiel aufziehen. Außerdem standen im Torabschluss des Öfteren Pfosten oder Latte des Tores im Wege. Trotzdem konnte sich die HSG ab der 20. Minute Tor um Tor absetzen, da in der Deckung kein Tor der Gäste mehr zugelassen wurde. So ging man mit einem 9:3 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel arbeitet die HSG weiter am Ausbau des Vorsprungs und so war es die an diesem Tag starke Linda Zill, die in der 40 Spielminute zum 14:4 einnetzen konnte. Da fast jeder Angriffsversuch der Gäste von der HSG unterbunden werden konnte, merkte man Glauchau in ihren Aktionen nun zunehmend eine gewisse Hilflosigkeit an. Wiederum Linda Zill stellte 10 Minuten vor Spielende mit ihren 5 Treffer einen 13 Tore Vorsprung her, welcher den sicheren Sieg bedeuten sollte. Zwar konnte der HC noch einmal gegen Ende etwas herankommen, aber mehr als eine Ergebniskosmetik war an diesem Tag nicht drin. So feierte die HSG am Ende einen ungefährdeten ersten Heimsieg, der beim effektiveren Ausnutzen aller Chancen noch höher ausfallen hätte können.

Mit nun zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen steht man nach dem verkorksten Saisonbeginn verdient im Mittelfeld der Tabelle.

Die HSG spielte mit Jarschel und Kolbe im Tor

Heinrich(3), Preussler(4) ,Zill(5), Stachula, Jetschke, Büttner(5), Böhme, Fiedler(3/1), König(2), Stolle(3), Scheufler, Zetzsche


21.09.2019 USG Chemnitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 22:27(11:14)

1.Saisonsieg verdient eingefahren!

Für diese Partie hatte man sich im Vorfeld viel vorgenommen…Nach dem misslungenen Saisonstart sollte im zweiten Auswärtsspiel nun endlich gepunktet werden um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Zwar reisten die Gäste ohne Nadine Schade (Muskelverletzung) und Anna Jetschke (Urlaub) an, konnten aber erstmals in der Saison auf die Unterstützung von Torjägerin Ulrike Heinrich bauen.

Von Beginn an merkte man den HSG Mädels eine völlig andere Einstellung und Körpersprache gegenüber dem Heimspiel aus der Vorwoche an. In der eigenen Deckung wurde sehr gut und mit der nötigen Konsequenz gearbeitet, um das bewegliche Angriffsspiel der Chemnitzerinnen zu unterbinden. Im Spiel nach vorn war das schnelle Umkehrspiel ein gutes Rezept, um die Abwehr der Gastgeberinnen zu überwinden. Nach dem guten Start der HSG in das Spiel schaffte es Chemnitz allerdings wieder auszugleichen und selbst einmal mit 3 Toren in Führung zu gehen. Doch anders als in der Vorwoche schien das die HSG nicht zu beeindrucken, man spielte weiter druckvoll nach vorn und konnte nun auch über die Aufbauposition einfache Tore erzielen. Mit einer ordentlichen Portion Kampfgeist und einer clever gespielten 5:1 Deckung erkämpfte man sich in der Deckung einige Ballgewinne die zu eigenen Toren umgemünzt werden konnten.

So erarbeitet sich die HSG bis zur Pause ein kleines 3 Tore Polster. Auch im zweiten Durchgang war die HSG die bessere Mannschaft und bestimmte über weite Strecken das Spiel. Mit cleveren Toren, wie zum Beispiel einem direkt verwandelten Einwurf oder einem sehr guten Zusammenspiel der Aufbauspieler mit dem Kreisläufer, konnte sich die HSG bis zur 42 Minute beim Stand von 15:22 einen 7 Tore Vorsprung erarbeiten. Auch eine rote Karte nach der dritten Hinausstellung von Franziska Stolle ließ keinen Bruch im HSG Spiel erkennen. Man brachte die Partie dank einer starken Mannschaftsleistung und einer guten Torhüterin Anna Ruderisch siegreich zu Ende.

Nach dem Abpfiff jubelten die HSG Damen zurecht über einen verdienten Auswärtssieg und bedankten sich bei den mitgereisten Fans.

Die HSG spielte mit Ruderisch und Zetzsche im Tor

Mühlmann(1), Heinrich(6), Preussler(3), Zill(2), Büttner(4), Fiedler(7), König(4), Kaden, Scheuffler, Stolle


15.09.2019 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SV Raschau Beierfeld 16:20 (3:14)

Nach Heimpleite steht die HSG im Tabellenkeller!

Nachdem der Saisonstart im Derby gegen Fraureuth bereits danebenging, wollte die HSG nun im ersten Heimspiel gegen die starken Gäste aus dem Erzgebirge die Punkte im Koberbachzentrum behalten. Fast in Bestbesetzung und mit voller Auswechselbank ging man in die Partie. Man wollte aus einer sicheren Deckung heraus das eigene Spiel schnell gestalten und den Gegner unter Druck setzen. Doch der Plan der Trainer ging in der ersten Halbzeit ganz und gar nicht auf. In der Deckung entstanden immer wieder große Lücken für die Gäste. Diese ließen sich nicht lange bitten und netzten nach Belieben ein. Was allerdings im eigenen Angriff geboten wurde, verschlug nicht nur den Trainern, sondern wohl auch den Zuschauern die Sprache. Einfachste technische Fehler und das Auslassen klarer Torgelegenheiten führten dazu, dass man gerade mal 3 Tore im ersten Durchgang erzielen konnte. Zwei Auszeiten der Trainer und einige Umstellungen konnten auch keine Besserung bewirken. In der Halbzeitpause fand man klare Worte und appellierte an die eigenen Fähigkeiten und den Kampfeswillen.

Im zweiten Durchgang kam man dann auch wie verwandelt aus der Kabine. Man merkte den Spielerinnen an, dass man sich nun anders präsentieren wollte. Mit einer aggressiven Deckung und engagierten Spiel nach vorn konnte man Tor um Tor aufholen.

Doch da sich auch weiterhin noch kleine Fehler im Angriffsspiel einschlichen, war es dann letztlich nicht mehr möglich das Spiel noch zu drehen. Dazu war der 11 Tore Vorsprung von Raschau dann doch zu groß. Als positiv wäre aus der Partie noch der Kampfgeist hervorzuheben und die tolle Leistung unsrer Torhüterin Ellen Jarschel die sich aber letztlich zu ihrem heutigen Geburtstag einen Sieg gewünscht hätte. So steht man mit zwei Niederlagen in Folge schon am kommenden Wochenende im Auswärtsspiel bei der spielstarken USG Chemnitz unter Zugzwang.

Die HSG spielte mit Jarschel, Ruderisch und Zetzsche im Tor

Mühlmann, Preussler(2), Zill(1), Jetschke(2), Büttner(2), Fiedler(3/2), König(3),Schade(1), Brzoska(1), Stolle(1),Scheufler