Berichte und Ergebnisse Saison 2018/2019

BSV Limbach Oberfrohna gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau  22:21 (14:9)

Wichtige Punkte gegen Limbach liegengelassen….

Nach zuletzt zwei guten Spielen der HSG, wollte man im Auswärtsspiel gegen Limbach ebenfalls beide Punkte mitnehmen. Da man das Hinspiel in eigener Halle ziemlich klar für sich entscheiden konnte und außer Anne König und Theres Hermann alle Spielerinnen an Bord waren, war man auf HSG Seite optimistisch in das Spiel gegangen. Die Gastgeberinnen hatten im Vergleich zum Hinspiel auch wieder alle Spielerinnen an Bord und wollten ihrerseits natürlich auch als Sieger vom Parkett gehen. So entwickelte sich in der Anfangsphase ein gutes und ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten. Nach einer Viertelstunde nahm man jedoch beim Stand von 6:5 eine erste Auszeit da sich nun langsam der Fehlerteufel im eigenen Spielaufbau und vor allem in der Chancenverwertung auftat. Doch leider konnte die HSG in der Folgezeit diese Mängel nicht abstellen. So wurden bis zur Pause allein 3 Siebenmeter nicht verwertet und die Wurfqualität der Abschlüsse rief den beiden Trainern des Öfteren nur Kopfschütteln hervor. Und wenn es einmal vorn nicht rund läuft, dann kam noch eine unzureichende Deckungsarbeit am eigenen Kreis hinzu. Die Hausherrinnen nutzten die Chancen eiskalt aus und führten zur Pause doch verdient mit 6 Toren. In der Pause versuchte man mit personellen Umstellungen einiges gerade zu rücken und wollte auf alle Fälle eine bis dato mögliche sehr hohe Niederlage abwenden. Leider begann die zweite Halbzeit nicht viel besser wie die erste endete. Weiter wurden zwei Strafwürfe leichtfertig vergeben und Limbach eilte in der 40. Minute mit 8 Toren davon… In einer weiteren Auszeit versuchte der HSG Trainer mit einer Deckungsumstellung das Angriffsspiel der Gastgeberinnen zu stören. Das gelang nun zusehends besser und endlich konnte man auch eine schnelle zweite Angriffswelle zu Toren ummünzen. Mit einem Torwartwechsel und einer von da ab tadellosen Torhüterleistung von Anna Ruderisch läutete dann die HSG die Schlussoffensive ein. Die Gastgeberinnen erzielten ihr letztes Tor 7 Minuten vor Ende. Die HSG spielte jetzt wie entfesselt auf und holte Tor um Tor auf. Doch leider kam dieses Aufbäumen etwas zu spät, denn am Ende sicherte sich Limbach mit etwas Glück die beiden Punkte.

Die Enttäuschung war den HSG Mädels nach der Partie deutlich anzusehen aber man sollte nun nach vorn schauen, denn auch die anderen Teams der Liga spielten teilweise nicht wie erwartet. Jetzt trennt die HSG plötzlich nur noch ein Punkt von dem Abstiegsplätzen. Also gilt es die kleine Punktspielpause bis zum 10.03. gut zu nutzen, um an den Fehlern zu arbeiten.

Die HSG spielte mit Kolbe und Ruderisch im Tor

Heinrich(4), Preussler(1), Zill(3), Brzoska, Fritsch(2), Fiedler(3), Schade(4), Vogel(1), Stolle(3)


HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Glauchau Meerane 26:22 (19:11)

 Gegen die Damen aus Glauchau und Meerane wollte man den Elan und das Selbstvertrauen aus dem letzten Sieg gegen die USG Chemnitz mitnehmen und die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen.

 Dementsprechend hoch motiviert ging man in diese Partie und legte gleich von Anbeginn ein hohes Tempo vor. Unterstützt von einer guten Deckungsarbeit konnte sich Daniela Kolbe im Tor gleich von Beginn an mehrfach auszeichnen und brachte die Offensive von den Gästen immer wieder in Verlegenheit. Das eigene Spiel nach vorn funktionierte ebenfalls sehr gut und so konnte man bereits in der ersten Viertelstunde einen sehr beruhigenden Vorsprung herauswerfen. Ulrike Heinrich erwies sich diesmal mit 9 Treffern als erfolgreichste Torschützin und glänzte vor allem im ersten Durchgang mit schönen Treffern. Auch eine Auszeit von den Gästen brachte keine Änderung im Spiel. Die HSG konnte sich in der Folge bis auf 11 Treffer absetzen. Leichte Fehler im Angriff und in der eigenen Deckung erlaubten den Gästen bis zur Pause allerdings eine kleine Aufholjagt bis auf 8 Tore Differenz bis zum Seitenwechsel.

In der Pausenansprache verlangten die Trainer dringend weiter hohe Konzentration und Konsequenz am eigenen Kreis, denn Glauchau würde im zweiten Durchgang noch einmal alles versuchen, um das Spiel zu drehen.

Diese Ansprache sollte bis zur 43 Minute wirken…. Denn bis dahin fand man zurück zu konsequenter Deckungsarbeit und schön herausgespielten Toren im eigenen Angriff. Eine 10 Tore Führung beim Stand von 25:15 sollte eigentlich für Sicherheit sorgen… doch nach einer Gästeauszeit war der Spielfluss nach vorn und auch in der Deckung plötzlich vorbei…  Fehlwürfe im Angriff und eine viel zu offene Deckung brachten die Gäste immer wieder in Ballbesitz bzw. in eine gute Wurfposition. Die Gäste ließen sich auch nicht lange bitten und 6 Tore in Folge der Glaucherinnen brachten die HSG in völlig unnötige Bedrängnis. Erst ein Tor von Vanessa Brzoska sorgte 3 Minuten vor Ende auf der Bank für Erleichterung. Jetzt spielte man den Vorsprung clever über die Zeit und siegte letztlich auch völlig verdient. Mit dem Sieg hat man sich zunächst etwas Luft in der Tabellensituation verschafft. Mit 12 Punkten hat man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen können. Nun gilt es im nächsten Spiel in Limbach gleich nachzulegen um weiter Boden gegen die Konkurrenten gutzumachen.

Die HSG spielte mit Kolbe, Ruderisch und Geburtstagskind Theres Hermann im Tor

Heinrich(9/1), Preussler(1), Zill(4), Stachula(2), Fritsch(2), Brzoska(2), Fiedler, König, Schade(5), Vogel, Stolle(1)


26.01.2018 USG Chemnitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau  34:38 (19:20)

Wichtigen Auswärtssieg nach langer Punktspielpause eingefahren!!

Im ersten Punktspiel des neuen Kalenderjahres musste die HSG nach Chemnitz reisen. Das Hinspiel konnte die HSG zwar recht klar für sich entscheiden, doch seit dem Unentschieden im Spiel gegen Burgstädt am 4.11.2018 gelang der Mannschaft um Kapitän Linda Zill kein Punktgewinn mehr. Standen bei der HSG vier Niederlagen in Folge zu Buche, konnte die USG ihre letzten 5 Spiele alle gewinnen. Damit lag nicht nur von der Tabellensituation her die Favoritenrolle klar bei den Chemnitzerinnen.

Personell halfen wieder einmal Natalie Fiedler und Torhüterin Anna Ruderisch aus der zweiten Frauenvertretung der HSG aus. Ohne einen „gelernten“ Kreisläufer und mit nur drei  Wechseloptionen ging man so in die Partie.

Zu Beginn der Partie legten beide Teams gleich ein recht hohes Tempo vor und kamen so zu einfachen Toren. Die HSG offenbarte dabei viel zu große Lücken im eigenen Deckungsverbund, so das man Torhüterin Theres Hermann oft im Stich ließ. Im Gegenzug konnte man sich bei Sophie Fritsch bedanken, dass die HSG immer wieder ausgleichen konnte. Sophie erwischte an diesem Tag einen super Tag und war am Ende auch mit 10 Treffern die wurfbeste in ihrem Team.

Im ersten Durchgang entwickelte sich dann ein sehr schnelles Spiel in dem beide Angriffsreihen dominierten und so auch bereits zur Pause 39 Tore gefallen waren. Nach dem Seitenwechsel fand sich die Abwehr der HSG immer besser und als Team kämpfte die HSG um jeden Ball.  Kurz nach dem Seitenwechsel brachte man sich dann mit 4 erzielten Toren am Stück bereits auf die Siegerstraße. Mit den 5 Toren Vorsprung im Rücken spielte man nun sicher und clever die eigenen Angriffe aus und erzielte von allen Positionen schön herausgespielte Tore. Eine starke Vorstellung lieferte neben Anna im Tor auch Natalie als Kreisläuferin ab. Sowohl mit ihren 3 Toren von der ungewohnten Position als auch wegen ihrer starken Abwehrleistung war sie ein wichtiger Baustein in der an diesem Tag starken Mannschaftsleistung.

Die Chemnitzer Spielerinnen kämpften zwar mit hohem Einsatz gegen die Heimniederlage doch am Ende siegten in dieser sehr torreichen Partie die HSG Damen völlig verdient und gehen nun mit Zuversicht in die nächsten nicht minder schweren Partien. Mit gesteigertem  Selbstvertrauen und diesem vorbildlichen Teamgeist sollten weitere Siege möglich sein.

Die HSG spielte mit Hermann und Ruderisch im Tor

Heinrich(8/4), Preussler(2), Zill(3), Fritsch(10), Fiedler(3), König(7), Schade(2), Stolle(3)


16.12.2018 HC Fraureuth gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 30:27 (12:13)

Nach vermeidbarer Niederlage geht es weiter in die untere Hälfte der Tabelle!

Zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison ging es zu einem Nachholtermin im letzten Spiel des Kalenderjahres nach Fraureuth. Die Gastgeberinnen sind in dieser Saison sehr gut unterwegs und belegen nicht zu Unrecht einen guten zweiten Tabellenplatz. Bei der HSG hingegen gab es hingegen seit 3 Spieltagen nichts zu holen. Da in der letzten Saison zwei sehr spannende Spiele gelaufen waren, durfte man auch in dieser Partie auf ein gutklassiges Spiel hoffen. Bei der HSG war bis auf Franziska Stolle auch alles an Bord. Genau so konnte auch der Gastgebertrainer auf eine Bestbesetzung zurückgreifen. Wichtig war das man von Beginn an voll bei der Sache war und nicht wie im letzten Spiel einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen musste. So wogte das Spiel im ersten Durchgang hin und her. Die HSG musste jedoch in der Anfangsphase gleich einen schweren Schlag verkraften. Bei einer harmlos aussehenden Abwehrbewegung verletzte sich Lisa Kirchof im Tor der HSG so schwer, das sie nicht weitermachen konnte. (Mittlerweile bestätigte sich auch der schlimmste Verdacht und wir drücken Lisa ganz fest die Daumen, dass sie nach ihren Kreuzbandriss möglichst schnell wieder zurückkommen wird..) Trotz dieser Schwächung gleich zu Beginn dieser Partie kämpfte die HSG weiter und versuchte im eigenen Angriff durch ein druckvolles Spiel die gute Abwehr der Gastgeberinnen zu knacken. Im Gegenzug versuchte man die Deckung so zu stabilisieren das die Fraureuther Angriffsbemühungen unterbunden werden konnten. Leider gelang das nicht immer gut und so kam vor allem über die Außenpositionen Fraureuth immer wieder zu Torabschlüssen. Bis zur Pause blieb das Spiel äußerst spannend und die HSG ging mit einem 1 Tore Vorsprung in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Besonderen Anteil am guten Spiel der HSG hatte Vanessa Brzoska mit ihren 9 Treffern und eine starke Anne König, die es auf 7 Tore von der Außenposition brachte. Mittlerweile nahm aber auch die Intensivität im Spiel zu welche durch die beiden ansonsten recht guten Schiedsrichter leider nicht mit gleichem Maß geahndet wurde. (6 Strafwürfe für Fraureuth bei nur 2 für die HSG) Wie schon in den letzten Spielen musste dann in der Schlussphase allerdings wieder eine Schwächephase der HSG verzeichnet werden. In genau dieser Phase mehrten sich technische Fehler im Spielaufbau die postwendend von Fraureuth eiskalt bestraft wurden. Als dann aber Ulrike Heinrich mit ihrem ersten Tor im Spiel 3 Minuten vor Schluss nochmals den Anschlusstreffer erzielen konnte keimte noch einmal Hoffnung bei den HSG Fans. Doch erneute eigene Fehler brachte dann Fraureuth durch zwei Treffer in Folge endgültig auf die Siegerstraße. Nun steht man im neuen Kalenderjahr fast mit dem Rücken zur Wand und muss unbedingt in den nächsten Partien wieder punkten um nicht gegen den Abstieg spielen zu müssen.

Die HSG spielte mit Kirchhof und Hermann im Tor

Preussler(1), Mühlmann, Heinrich(1), Zill(2), Brzoska(9), Fritsch(4), Fiedler(1), König(7), Schade(1), Vogel(1)


08.12.2018 HSG Langenhessen Crimmitschau gegen SV Raschau Beierfeld 32:37 (18:17)

 

Nach der doch derben Niederlage im Derby gegen die Damen von Chemie Zwickau sollte im ersten Spiel der Rückrunde eine deutlich bessere Leistung abgeliefert werden. Bereits im Hinspiel hatte man in einer sehr schnellen und torreichen Partie ein Unentschieden erkämpfen können.

 

Beide Teams konnten fast in Bestbesetzung antreten und so durfte man gespannt sein wie sich die Partie entwickeln würde… Doch leider erwischte die HSG wieder einen katastrophalen Start. Bereits nach 4 Minuten war das Trainergespann gezwungen beim Stand von 1:6 für Raschau die erste Auszeit zu nehmen, um das Team in die Spur zu bringen. Auch danach gab zunächst noch der Gast den Ton an und behauptete die 5 Tore führung bis zur 15 Spielminute. Erst jetzt kam man immer besser in das Spiel hinein und konnte durch schön herausgespielte Chancen Tore erzielen. Da nun auch der Deckungsverbund besser funktionierte, holte man bis zur Pause Tor um Tor auf und konnte sogar durch einen sehenswerten Treffer durch Ulrike Heinrich kurz vor dem Pausensignal mit einem Tor in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein Spiel auf absoluter Augenhöhe bis in die 47 Minute hinein. Bis dahin vermochte es keines der beiden Teams sich auf mehr als ein Tor abzusetzen. Doch in genau dieser entscheidenden Phase machten die HSG Damen im eigenen Angriff plötzlich unerklärliche Fehler und luden dadurch immer wieder die Gäste zu einfachen Kontern ein. Diese ließen sich nicht lange bitten, und erzielten 4 Tore am Stück. So wurde aus einem 28:27 für die HSG ein 28: 31 für Raschau. Nach einer Auszeit versuchte man jetzt schnell wieder den Anschluss zu schaffen, fabrizierte aber leider umso mehr Fehler und beim Stand von 28:36 war die Partie dann endgültig gelaufen. Wieder hat man es nicht verstanden eine teilweise recht gute Vorstellung bis zum Ende durchzuhalten und sich mit einem Punktgewinn zu belohnen. Als positiv darf jedoch der erste Auftritt der stark agierenden Vanessa Brzoska gewertet werden. Nun gilt es sich für die nächste sehr schwere Aufgabe im nächsten Derby gegen Fraureuth schnell wieder zu finden um nicht noch weiter in den Tabellenkeller zu rutschen.

 

Die HSG spielte mit Hermann und Ruderisch im Tor

 

Heinrich(11), Preussler(1), Zill(3), Stachula, Brzoska(5), Fritsch(3),Fiedler(1), Kirchhoff(1), König(2), Schade(3), Vogel(2)

 


02.12.2018 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen Chemie Zwickau 16:26 (8:13)

 

Nach der Pleite beim Tabellenletzten wollte man vor heimischen Publikum gegen die alten Bekannten aus Zwickau ein besseres Spiel abliefern. So war jedenfalls der Plan. Auch wenn Torjägerin Ulrike Heinrich und Nadine Schade diesmal nicht aufgeboten werden konnten hatte man mit der Unterstützung aus der 2. Mannschaft sowie dem Rückkehrer aus der Babypause Kristin Stachula sowie der wieder genesenen Sophie Fritsch einen ordentlichen Kader aufzuweisen.

 

Doch leider war es dann auch schon wieder was an positiven Dingen zu berichten war. Der Spielbericht muss diesmal komplett negativ ausfallen. Wieder startete die HSG mit einem 3 Tore Rückstand ins Spiel, ehe man in der 12 Minute den erstmaligen und leider auch den letztmaligen 6:6 Ausgleich erzielen konnte. Danach legte Zwickau einen 5:0 Lauf hin und ging somit mit 5 Toren in Führung. Leider lief im Angriff wieder nicht viel zusammen und die Wurfausbeute war wiederum alles andere als optimal. Mit genau diesem 5 Tore Rückstand ging man dann auch in die Kabine. Die Ansprache des Trainers brachte aber leider auch für den zweiten Durchgang keine wesentliche Besserung. Bis 15 Minuten vor Schluss konnte die HSG den 5 Tore Rückstand nicht verringern und ging dann in der Schlussphase des Spieles einfach nur unter. Da half auch keine Veränderung in der Deckung etwas. Diesmal war es ein ideenloses Angriffsspiel was die Niederlage begründet.

 

Die HSG spielte Hermann im Tor

 

Mühlmann. Preussler(1). Zill(4), Stachula, Fritsch(4), Fiedler(2), König(3), Vogel(2), Stolle

 


17.11.2018 TSV Penig gegen HSG Langenhessen / Crimmitschau 22:21 (11:6)

 

 Zwei wichtige Punkte im Kampf um die Podestplätze verloren!

 

Zum Auswärtsspiel ging es am Samstag für die HSG zum derzeitigen Tabellenschlusslicht nach Penig. Die Gastgeberinnen hatten bis dato zwar noch kein Spiel gewinnen können, hatten aber stets knappe Niederlagen zu verzeichnen. Anders als es in der Presse dargestellt wurde, wusste man auch aus dem vergangenen Jahr das die Peniger Damen nicht ganz einfach zu besiegen sind und es durchaus keine klare Angelegenheit werden würde wer als Sieger vom Parkett gehen geht. Dennoch ging man von der Papierform her als Favorit in die Partie und wollte diese auch so gestalten. Doch man kam im ersten Durchgang so gar nicht in Tritt. Penig erwischte den besseren Start und ging folgerichtig gleich mit 3 Toren in Führung. Vor allem im eigenen Angriff klemmte die Säge zunächst gewaltig. Kaum klare Gelegenheiten konnten erarbeitet werden und wenn man dann einmal frei zum Wurf kam, scheiterten die HSG Damen gleich reihenweise an der stark agierenden Torfrau der Gastgeberinnen.

 

Und wenn dann auch nicht die ersten 7 Meter Würfe zu Toren umgewandelt werden können, steigt die Unsicherheit im Spiel zusehends. Als Folge erzielte man bis zur 15 Minute gerade einmal 2 Tore. Einzig Franziska Stolle und Anne König konnten im ersten Durchgang für die HSG einnetzen. Für die Gastgerberinnen hatte man mit der Torschützin vom Dienst Julia Korb so seine Mühe. So lief das Spiel bis zur Pause ganz und gar nicht im Sinne der HSG. Nach der Pausenpredigt und ein paar Umstellungen sollte das HSG Spiel langsam besser werden. Aus einer stabileren Abwehr heraus eroberte man sich nun den ein oder anderen Ball. Doch wie gewonnen so zerronnen …denn viele individuelle Fehler oder zunehmend auch Pfosten oder Latte des gegnerischen Tores, standen einer Ergebnisverbesserung zunächst noch im Wege. So brauchte die HSG leider bis zur 53 Minute um endlich den Rückstand bis auf 2 Tore zu verkürzen. In einer dramatischen Schlussphase in der sich beide Teams nichts schenkten, reichte es jedoch für die HSG leider nicht mehr zum Punktgewinn. Am Ende jubelten die Gastgeberinnen über ihren ersten Saisonsieg und die HSG verlies mit hängenden Köpfen die Halle.

 

Bleibt die Erkenntnis das trotz eines tollen Schlussspurts eine wirklich schlechte erste Halbzeit und die schlechte Chancenverwertung dafür verantwortlich waren, dass man dieses Spiel letztlich verdient verloren hat. Trotzdem ist die Einstellung der gesamten Mannschaft vor allem im zweiten Durchgang zu loben. Besonders Nathalie Fiedler aus der zweiten Frauenmannschaft integrierte sich sowohl in der Deckung als auch im Angriff sehr gut ins Team und konnte mit 3 Torerfolgen ihre Einsatzzeiten rechtfertigen.

 

Nun geht es nach einer Woche Punktspielpause bis Weihnachten an die wirklich schweren Brocken. Es warten mit Chemie Zwickau, Raschau und Fraureuth nur Teams die in der Tabelle vor der HSG rangieren.

 

Die HSG spielte mit Ruderisch und Hermann im Tor

 

 Mühlmann, Heinrich (6), Preussler(1), Zill, Naundorf, Fiedler(3), König(5), Schade, Vogel(1), Stolle(5)

 


10.11.2018 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen Burgstädter HC 22:22 (15:11)

 Kein Spiel für schwache Nerven…. Bringt am Ende eine Punkteteilung.

 Zum Heimspiel im Koberbachzentrum war der Tabellenführer aus Burgstädt zu Gast. Die Gäste waren in der vergangenen Saison aus der Verbandsliga abgestiegen und sind derzeit nicht unverdient Tabellenführer. Die HSG hingegen hatte in Ihren letzten Spielen ein Auf und Ab zu verzeichnen und liegt zurzeit auf Tabellenplatz 6 und somit noch hinter den eigenen Erwartungen zurück.

 In dieses Spiel ging man jedoch mit genug Selbstvertrauen aus dem letzten Auswärtssieg und wollte dem Favorit auf jeden Fall bis zum Ende Paroli bieten.

 Das Spiel begann auch ohne große Plänkeleien gleich mit vollem Tempo. Die HSG erwischte zwar mit 3:1 den bessren Start aber nach 10 Spielminuten schaffte Burgstädt den Ausgleich zum 4:4. Bis zur 20 Spielminute wogte nun das Spiel hin und her und bekam auch noch durch sehr fragwürdige Entscheidungen der beiden Unparteiischen auf beiden Seiten eine besondere Note. Bereits in der 20 Spielminute musste so die HSG eine rote Karte gegen Franziska Stolle hinnehmen. Insgesamt verteilten die Schiedsrichter 14 !! Zeitstrafen in dieser Partie.

Doch zurück zum Spiel…. nach einer Auszeit hatte dann die HSG ihre beste Phase im ersten Durchgang. Torhüterin Theres Hermann erwischte an diesem Tag einen sehr guten Tag und war gegen die Würfe der Gäste mit starken Paraden des öfteren der Sieger. Im Angriff konnte man von allen Positionen aus für Gefahr und Tore sorgen. Vor allem über die linke Angriffsseite konnte sich Nadine Schade stark in Szene setzen. Sie erzielte im Spiel insgesamt 7 Treffer. So erspielte man sich nicht ganz unverdient bis zur Pause einen kleinen Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel büßte man jedoch durch eine doppelte Bestrafung und damit mit doppelter Unterzahl diese innerhalb von 10 Minuten wieder ein. Nach der nötigen Auszeit schaffte dann Sophie Fritsch mit einem ihre insgesamt 6 Treffer in der 45 Spielminute wieder eine 3 Tore Führung herauszuwerfen. (22:19) Doch leider machte sich die HSG dann das Leben selber schwer. Erneut in doppelter Unterzahl fiel es der HSG nun Zusehens schwerer sich im Spiel nach vorn klare Chancen zu erarbeiten. Auch Torjägerin Ulrike Heinrich (6 Treffer) kam nun nicht mehr wie gewünscht zum Zug.  In fast permanenter Unterzahl kam so Burgstädt immer näher. Nadine Pfeffer war es dann schließlich vorbehalten zwei Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die letzten Sekunden gab es auf jeder Seite noch einen Fehlwurf, sodass am Ende letztlich ein Punkt auf der Habenseite steht. Betrachtet man aber den gesamten Spielverlauf muss allerdings klar gesagt werden, dass auch ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre.

 Die HSG spielte mit Hermann im Tor

Mühlmann, Preussler(1), Heinrich(6), Zill(1), Albert, Fritsch(6), König(1), Fiedler, Schade(7), Vogel, Stolle, Naundorf


03.11.2018 SG Lichtenstein/Oberlungwitz gegen HSG Langenhessen Crimmitschau 21:24 (11:16)

Ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren!

 Nach der vermeidbaren Niederlage aus der letzten Woche, sollte im Duell der Tabellennachbarn ein Sieg eingefahren werden. Doch das dies keine leichte Aufgabe werden würde, war vor der Partie wohl jedem klar. In Lichtenstein hatte man sich die vergangenen Jahre immer schwergetan und die Spiele gingen meist knapp zu Gunsten der Gastgeberinnen aus.  In dieser Saison allerdings, konnte Lichtenstein noch keins ihrer Heimspiele für sich entscheiden und die HSG konnte ihrerseits auswärts auch noch nicht gewinnen. Also durfte man gespannt sein wer diesmal seine kleine Negativserie beenden würde. Personell musste die HSG auf Franziska Stolle und die Unterstützung der 2. Mannschaft verzichten, da diese selbst ein Auswärtsspiel zu bestreiten hatten. Trotzdem ging man hoch motiviert in die Partie und wollte von Beginn an das Spiel bestimmen. In den Anfangsminuten bestimmte aber zunächst der Gastgeber die Partie und führte bereits in der sechsten Spielminute 5:2. Doch mit zunehmender Spieldauer stellte man sich auf die Angriffe der Gegnerinnen immer besser ein und auch Torfrau Theres Hermann steigerte sich zusehends. Im eigenen Angriff war man zunächst über die Außenpositionen und über die rechte Angriffsseite erfolgreich. In der 18 Spielminute erzielte Ulrike Heinrich dann erstmals den Ausgleich und ab diesem Zeitpunkt schien der berühmte Knoten geplatzt zu sein. Bis zur Pause dominierte man jetzt das Spiel ganz klar und erspielte sich mit einer sicheren Deckung und Torfrau im Rücken einen guten 5 Tore Vorsprung.

 Nach dem Seitenwechsel kam es allerdings im Angriff zunächst zu einem unerklärlichen Stocken im HSG Spiel. Die Abschlüsse waren zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend konsequent und waren damit sichere Beute der guten SV Torhüterin. In der Folge holten die Gastgeberinnen Tor um Tor auf, was eine Auszeit aus HSG Sicht notwendig werden ließ. Die Ansprache der Trainer zeigte auch postwendend Wirkung und man konnte im Angriffsspiel wieder besser agieren und sich klarere Torchancen erarbeiten. Der Vorsprung pendelte sich jetzt auf 3 Tore ein und sollte bis zur Schlusssirene nicht mehr hergegeben werden. Nach dem Schlusspfiff jubelten dann die HSG Spielerinnen völlig zurecht über ihren ersten Auswärtssieg und eine sehr ordentliche Leistung.

 Die HSG spielte mit Hermann im Tor,

 Heinrich(8/3), Preussler, Zill(1),Fritsch(5), König(3), Schade(3), Naundorf, Kirchhof, Vogel(4)  

 


27.10.2018 HSG Langenhessen Crimmitschau gegen SV Tanne Thalheim  29:31 (16:18)

HSG kassiert nach langer Punktspielpause eine vermeidbare Niederlage.

Nach einer vierwöchigen Punktspielpause waren die Damen aus Thalheim im Koberbachzentrum zu Gast. Schon in der letzten Saison gab es zwischen beiden Teams zwei Spiele auf Augenhöhe bei denen aber letztlich die HSG das bessere Ende für sich hatte.  In der Tabelle lagen vor dem Spiel beide Teams eng beieinander. Thalheim hatte bisher gegen den Verbandsligaabsteiger Burgstädt und gegen die dieses Jahr gut aufgelegten Fraureuther Damen verloren. Mit einem deutlichen Aufwärtstrend konnte man aber in der Vorwoche die USG sicher bezwingen. Somit war das Team um Kapitän Linda Zill vorgewarnt und man wollte die Gäste auf keinen Fall unterschätzen. Da diesmal alle Spielerinnen zur Verfügung standen und auch wieder drei Mädels aus der zweiten Vertretung mit auf der Wechselbank saßen, konnten die Trainer aus dem Vollen schöpfen.

 Das Spiel startete aber zunächst alles andere als optimal für die Gastgeberinnen…. Bereits nach knapp 5 Minuten stand es 5:1 für die Gäste. Unnötige Fehler im Spielaufbau und große Lücken im Deckungsverbund luden die Thalheimerinnen zu Torerfolgen ein. Eine Umstellung in der Deckung sorgte zeitweise für mehr Stabilität und so konnte Lena Vogel in der 12 Spielminute den 7:8 Anschlusstreffer erzielen. Doch erneut einfache Fehlpässe im Spielaufbau sorgten dafür, dass der Vorsprung der Gäste schnell wieder auf 4 Tore anwuchs. Mit einer fälligen Auszeit versuchten man nun die Mannschaft wachzurütteln und Fehler auch im Deckungsverbund abzustellen. Bis zum Seitenwechsel gelang das dann auch zunehmend besser. Vor allem Sophie Fritsch übernahm an diesem Tag im Angriffsspiel der HSG immer wieder Verantwortung und erzielte Tor um Tor. Da aber auch Thalheim mit einer guten Deckungsarbeit und einem druckvollen Angriffsspiel dagegenhielt, stand beim Seitenwechsel immer noch ein Vorsprung von zwei Toren auf der Anzeigetafel.

Nach der Pause sollte ein weiter hohes Tempo im Angriffsspiel und eine konsequentere Abwehrarbeit den Erfolg bringen. Und tatsächlich schafften es die HSG Damen in der 40. Minute eine erstmalige Führung (22:21) im Spiel zu erzielen. In dieser Phase hatte man den Eindruck das ein Sieg jetzt möglich wäre. In einem Spiel auf Augenhöhe sollten nun kleine Fehler den Ausschlag geben. Doch leider legten die Gäste auch noch einmal eine Schippe auf und schafften wieder eine 3 Tore Führung. Zwar brachte Sophie Fritsch mit ihrem 12 Treffer im Spiel die HSG nochmals auf ein Tor heran aber leider war dann nichts mehr für die HSG drin. In den letzten Minuten vergab man noch sehr gute Möglichkeiten und kassierte sogar noch in Überzahl einen Treffer. Damit war das Spiel dann leider endgültig verloren. Bleibt als Fazit… nach vorn über weite Strecken sehr gut gespielt aber in der Deckung zu viele Möglichkeiten für den Gegner zugelassen und somit stand man am Ende mit leeren Händen da.

Die HSG spielte mit Hermann und Ruderisch im Tor

Mühlmann, Fiedler, Heinrich(1), Preussler(2), Zill(4), Fritsch(12/5), Naundorf, König(2), Kirchhof(2), Schade(4), Vogel(1), Stolle(1)


16.09.2018 HC Glauchau Meerane II gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 23:17(12:7)

 Gastgeberinnen gehen als verdienter Sieger vom Parkett.

 Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison ging es zum Derby nach Meerane. In der vergangenen Saison konnte man beide Partien sehr sicher gewinnen. Und auch diesmal wollte man an die guten Leistungen aus den letzten beiden Spielen anknüpfen und die Punkte aus Meerane entführen.

 Doch was in den 60 Minuten abgeliefert wurde führte zur verdienten Niederlage. Man schaffte es zu keiner Zeit ein druckvolles Angriffsspiel zu entwickeln.

 Schon zu Beginn setzte der Gastgeber Akzente und die HSG war in ihren Abschlüssen zu harmlos und zu ungenau. Somit stand es nach einer Viertelstunde gerade mal 2:6 und nach 20 Minuten 3:10 aus Sicht der HSG

 Zwar agierte man nach einer Deckungsumstellung etwas sicherer aber das schnelle Umkehrspiel nach vorn wurde kaum umgesetzt. Auch eine ungewöhnlich hohe Anzahl an technischen Fehlern zeigte die Unsicherheit mit der die HSG im Angriff agierte. Hatte man sich dann einmal eine gute Tormöglichkeit erspielt, scheiterte man meistens an der sehr gut agierenden Torhüterin der Gastgeberinnen. Einzig Nadine Schade mit ihren 7 Treffern fand von der Außenposition zu normaler Form.

 Im zweiten Abschnitt schaffte man es zwar das der Rückstand nicht weiter anwuchs, aber mit den angesprochenen Fehlern im eigenen Spielaufbau konnte man die Damen aus Glauchau nicht weiter in Bedrängnis bringen.

 Am Ende stand eine enttäuschende Niederlage zu Buche die aber so auch vom Spielverlauf her in Ordnung geht.

 Dieses Spiel sollte man schnell abhaken und sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.

 Die HSG spielte mit Ruderisch und Hermann im Tor

 Mühlmann(2), Preussler(1), Zill(3), Fritsch(2), Fiedler, Kirchhof(1), Naundorf(1), Schade(7),  Vogel, Stolle


09.09.2018

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen USG Chemnitz 33:23 (18:13)

1. Heimsieg

Nachdem in der letzten Woche die HSG ein gutes Spiel in Beierfeld abgeliefert und einen Punkt gewonnen hatte, sollte nun vor den eigenen Fans der erste Saisonsieg eingefahren werden. Mit dem Gast aus Chemnitz hatte man jedoch sowas wie einen Angstgegner der HSG zu Gast. Beide Spiele gegen die USG gingen in der letzten Saison verloren.

Die personelle Situation bei den Gastgeberinnen war diesmal sehr komfortabel. Zwar fehlten bei der HSG Julia Naundorf arbeitsbedingt und Julia Sander die nach ihrer Kreuzband Operation wohl erst in der nächsten Saison wieder fit sein dürfte. Umso erfreulicher das Neuzugang Lisa Kirchhof ihr erstes Spiel für die HSG Farben bestreiten konnte. Außerdem hatten gleich 4 Mädels aus der zweiten Vertretung ihre Unterstützung angeboten. Somit waren dann alle 14 Plätze auf dem Protokoll gefüllt und das Trainergespann konnte so aus dem Vollen schöpfen.

Die Gastgeberinnen erwischten einen tollen Start und so stand es bereits nach 4 Minuten 5:1 für die HSG. Das hohe Tempo schmeckte den Chemnitzerinnen so gar nicht und erst nach einer Auszeit des Gästetrainers fand dann auch die USG so langsam zu ihrem Spiel. Doch wenn die Gäste eine Lücke in der HSG Deckung gefunden hatten und ein Tor erzielen konnten, kam postwendend die schnelle Antwort der HSG in Form von Toren der wieder treffsicheren Ulrike Heinrich oder Sophie Fritsch.

So blieb der Vorsprung der HSG bis zur Pause bei nahezu konstanten 4-5 Toren. Nach dem Seitenwechsel blieb die Devise im Angriffsspiel weiter auf ein sehr schnelles Spiel zu setzen. Auf Grund der guten Wechselmöglichkeiten sollte das auch kein Problem sein. Auch in der Deckung wurde weiter gut und konsequent gearbeitet. Hier ist Neuzugang Lisa eine definitive Verstärkung und bringt die gewünschte Stabilität in das Abwehrzentrum. Auch Anna Ruderisch die Mitte der zweiten Halbzeit ihr Debüt im Tor der ersten Frauenvertretung gab, war sofort ein guter Rückhalt für die Deckungsarbeit.

Im Angriff ließen sich die HSG Damen dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und erspielten sich weiter klare Torgelegenheiten. So blieb die HSG von allen Positionen gefährlich und erzielte schöne Tore. Wäre der Pfosten des gegnerischen Tores nicht öfter im Weg gewesen, und man hätte alle Chancen noch konsequenter genutzt, wäre ein noch höherer Sieg möglich gewesen.

Am Ende jubelten jedenfalls die HSG Mädels völlig verdient und feierten den ersten Saisonsieg.

Die HSG spielte mit Hermann und Ruderisch im Tor

Mühlmann, Heinrich(11/2), Preussler(1), Zill(4), Albert, Fritsch(8/2),Fiedler, König(2), Kirchhof(2), Schade(2), Vogel(3), Stolle


01.09.2018 SG Raschau-Beierfeld gegen HSG Langenhessen Crimmitschau 34:34 (17:18)

Nach der am Ende wohl doch eher schwachen Vorstellung im Pokal letzte Woche…stand bei der HSG zum ersten Punktspiel der Saison eine Wiedergutmachung auf dem Programm.

Zwar musste der Trainer wieder auf einige Spielerinnen verzichten aber die verbleibenden mitgereisten Spielerinnen wollten gegen die individuell spielstarken Gastgeberinnen auf alle Fälle eine vernünftige Partie abliefern. Da leider keine Schiedsrichter angereist waren, musste dann auch noch unser Trainer mit als Unparteiischer aushelfen. Somit hatte dann Julia Sander die am Montag nach einer doch schwereren Knieverletzung operiert wird ihr Trainerdebüt.

Das Spiel begann mit einem hohen Tempo und sollte dieses auch über die ganzen 60 Minuten beibehalten. Beide Teams erspielten sich gute Chancen und versuchten ihr Glück auch über schnelle Gegenstöße. In einem durchaus sehr fairen Spiel konnte sich keines der beiden Teams mehr als 2 Tore absetzen. Bei der HSG traf anfangs immer wieder Ulrike Heinrich, die an diesem Tag mit 13 Treffern die erfolgreichste Schützin für die Gäste war, mit schönen Würfen aus dem Rückraum. Aber auch über alle anderen Positionen war die HSG gefährlich und konnte so bis zur Pause genauso viele Tore erzielen, wie eine Woche zuvor im Pokalspiel in den gesamten 60 Minuten.

Da aber die Gastgeberinnen mit ihren 3 sehr guten Aufbauspielerinnen die HSG Deckung immer wieder überwinden konnten, stand es zur Pause völlig offen beim Stand von 18:17 aus HSG Sicht.

Nach dem Seitenwechsel kam dann mit Jana Preussler noch eine weitere Spielerin zur Mannschaft, die im Aufbau Linda Zill unterstützen und entlasten sollte. Auch im Durchgang zwei änderte sich am Spiel nicht viel…. es wurde weiter auf beiden Seiten sehr schnell und effektiv gespielt und so blieb es auch bis zur letzten Minute hochspannend.

Nachdem Nadine Schade 20 Sekunden vor Spielende eine schöne Kombination im gegnerischen Kasten von der Außenposition unterbringen konnte, lag sogar ein Sieg in der Luft. Doch der letzte Angriff der Gastgeberinnen konnte unmittelbar vor Spielende nur durch ein Foul am eigenen Kreis unterbunden werden. Den fälligen Strafwurf verwandelte Raschau schließlich noch zum 34:34 und damit wurden die Punkte letztlich doch verdient für beide Teams geteilt.

Mit dieser gezeigten Vorstellung und vor allem mit der kämpferischen Einstellung kann dann auch von einem gelungenen Punktspielauftakt gesprochen werden. Weiter so Mädels!

Für die HSG spielte Hermann im Tor, Löscher, Heinrich(13/2), Preussler(2), Zill(2), Fritsch(5), König(4), Schade(5), Vogel, Stolle(3)