Berichte und Ergebnisse Saison 2017/2018

18.03.2018 HSG Langenhessen Crimmtischau gegen SV Chemie Zwickau 31:18 (16:10)

Crimmitschau gewinnt unerwartet souverän gegen den Tabellennachbarn und bleibt somit weiter im Rennen um einen Podestplatz.

 

Am Sonntag hatte man im vorletzten Heimspiel der Saison den derzeit Tabellenvierten aus Zwickau zu Gast.  Die Konstellation vor dem Spiel war klar, will man weiter um Platz 3 mitreden, muss ein Sieg her. Außerdem stand da auch noch eine Revanche aus dem Hinspiel an, denn dieses hatte man klar verloren.  Die Gäste hatten bis auf eine Niederlage gegen den Klassenprimus aus Zwönitz eine blitzsaubere Rückrunde hingelegt und waren somit wohl auf keinen Fall zu unterschätzen.

 

Fast in Bestbesetzung und mit einer tollen Unterstützung aus der zweiten Frauenmannschaft konnte die HSG jedoch auch aus dem Vollen schöpfen.  Hoch motiviert und mit vollem Elan gingen die Spielerinnen um ihren Kapitän Linda Zill in die Partie. Gleich von Beginn an legte die HSG ein hohes Tempo vor und nutzte jede noch so kleine Lücke im Abwehrverbund der Gäste konsequent aus. Auch im eigenen Deckungsverhalten brauchte man nicht lange um sich auf die Chemikerinnen einzustellen. Mit Daniela Kolbe im Tor war dann zudem noch ein starker Rückhalt im HSG Kasten. Folgerichtig setzte sich der Gastgeber Stück für Stück ab und konnte sich bis zur Pause eine komfortable 6 Tore Führung erspielen.

 

Nach dem Wechsel hielt man das Tempo weiterhin hoch und setzte die Gäste aus Zwickau weiter unter Druck. Besonders Linda Zill lieferte an diesem Tag ein fast perfektes Spiel ab und führte klug Regie im Angriff. Man merkte den HSG Damen an diesem Tag die Freude am Spiel regelrecht an und so konnten sich fast alle Spielerinnen mit sehenswerten Treffern in die Torschützenliste eintragen. In der Deckung behielt man durch ein konsequentes Abwehrspiel ebenfalls die Oberhand. Wenn dann doch Zwickau mal eine Lücke nutzen konnte,  war dann mit Lisa Müller eine weitere starke Torhüterin zur Stelle. Am Ende siegte die HSG auch in dieser Höhe  völlig verdient und festigte erst einmal den 3. Tabellenplatz.

 

Nun steht eine kleine Spielpause an und dann geht es ins Derby gegen Fraureuth.

 

Die HSG spielte mit Kolbe und Müller im Tor

 

Ernst(1), Heinrich (8), Preussler,  Zill(4), Heckel (2/1), Fritsch(3), Naundorf(4), Spiegl, Schade (4), Vogel(1), Stolle(3), Fritzsche (1)

 


11.03.2018 HC Glauchau Meerane II gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau  18:24 (9:14)

Verdienter Sieg im vorletzten Auswärtsspiel der Saison.

Zur doch relativ gewöhnungsbedürftigen Anwurfzeit von 10 Uhr am Sonntagmorgen reisten die HSG Damen nach Meerane.  Wieder mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen musste die Mannschaft auf die Unterstützung von Celine Fritzsche und Anna Lena Ernst bauen.

Um allerdings weiter im Rennen um den 3 Tabellenplatz zu bleiben, musste unbedingt ein Sieg her. Entsprechend motiviert ging man auch in diese Partie. Das dieses Spiel aber kein Spaziergang werden würde war allen klar.  Anders als im Hinspiel konnten die Gastgeber mit „voller Kapelle“ antreten und wollten ihrerseits die Hinspiel Schlappe auszubügeln.  Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös und war geprägt von einigen Fehlern. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Erst beim Stand von 6:6 nutzten dann die HSG Damen zunehmend immer konsequenter die sich bietenden Möglichkeiten und konnten bis zur Pause durch ein hohes Tempo im Angriffsspiel und vor allem aber durch eine gut abgestimmte Abwehrarbeit eine 5 Tore Führung herausspielen. Begünstigt wurde dies aber auch durch eine sehr hohe Fehlerquote der Gastgeberinnen im eigenen Angriff.

Auch im zweiten Durchgang wurde das Angriffsspiel der HSG zunächst weiter schnell und konsequent vorgetragen. In der Deckung konnte man auch auf die sehr gut aufgelegte Theres Hermann im Tor bauen. Scheinbar war man sich dann Mitte der zweiten Halbzeit zu sicher das man das Spiel im Griff hatte. Irgendwie kam dann das Angriffsspiel der Gäste etwas ins Stocken. Mann schloss die Angriffe zu schnell und unvorbereitet ab. Die Gastgeberinnen witterten noch einmal ihre Chance und konnten den zwischenzeitlichen 7 Tore Vorsprung auf 4 Tore verkürzen. Eine notwendige Auszeit brachte dann aber die HSG wieder in die Spur. Bis zum Ende brachten dann die HSG Damen um ihren Kapitän Linda Zill den Vorsprung clever über die Zeit und siegten Dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung verdient.

Die HSG spielte mit Hermann und Kolbe im Tor

Ernst(1), Heinrich(4), Preussler(2), Zill(4), Fritzsche(2), Fritsch(5), Naundorf(1), König(1), Vogel(4)


03.03.218 HSG Langenhessen Crimmitschau gegen SG Lichtenstein/Oberlungwitz 30:16 (12:5)

Nach dem Pokal Aus am letzten Donnerstag musste die HSG am Samstag schon wieder ein Heimspiel bestreiten. Gegner im Koberbachzentrum waren die Damen aus Lichtenstein. Bisher waren diese Derbys immer eine spannende Angelegenheit. Obwohl bei den Gästen in den letzten Wochen auch die Verletztenliste recht lang war und die Ergebnisse eher durchwachsen waren, wollte man die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zumal im Kampf um die Podestplätze jetzt jeder Zähler wichtig erscheint. Die Partie begann zunächst noch ausgeglichen und vom Tempo her eher verhalten.

Die Abwehr stellte sich jedoch sehr schnell auf die Angriffsreihe der Gäste ein und konnte mit einer gut agierenden Daniela Kolbe im Tor so manchen Wurf entschärfen. Im eigenen Angriff agierte man gewohnt sicher und konnte die sich bietenden Möglichkeiten auch gut verwerten. So setzte sich der Gastgeber ab Mitte der ersten Halbzeit bis auf 6 Tore ab und konnte diesen Vorsprung auch bis in die Pause verwalten.  Nachdem eine Gästespielerin sich unglücklich im ersten Durchgang am Kopf verletzte und nicht weiterspielen konnte, war dann auch die recht dünne Auswechselbank der Gäste gefordert. (Von hier aus gute und schnelle Genesung nach Lichtenstein)

Das Trainerduo forderte für den zweiten Durchgang ein weiteres Hochhalten des Tempos und ein konsequentes Umkehrspiel. Dieser Plan ging dann auch sehr gut auf. Aus einer guten Deckungsarbeit heraus zwang man die Lichtensteinerinnen zu technischen Fehlern und Fehlwürfen. Diese wurden jetzt immer öfter in Gegenstöße umgewandelt und so kam man über einfache Konter zu weiteren Toren.

Am Ende stand dann ein verdienter Sieg für die HSG zu Buche, der auch in der Höhe in Ordnung geht. Nun liegt der Fokus bereits auf der nächsten schweren Auswärtsaufgabe am kommenden Wochenende in Meerane gegen Glauchau/Meerane II.

Die HSG spielte mit Kolbe und Hermann im Tor

Ernst(2), Heinrich(8/1), Preussler(4), Zill(6), Spiegl, Fritsch(6/2), Körner(1), Naundorf, Vogel(1), Stolle(2


01.03.2018 POKAL: MSG Chelo gegen HSG Langenhessen / Crimmitschau 37:22 (16:12)

Die Sachsenligajuniorinnen von der Spielgemeinschaft Chemnitz und Limbach-Oberfrohna waren für die HSG Damen im Viertelfinale des Bezirkspokals Endstation. Mit einem völlig verdienten und souveränen Sieg setzten sich die jungen Mädels gegen die tapfer kämpfenden HSG Frauen durch.

Vor der Partie wusste man zwar, dass die Gäste aus Chemnitz in der Sachsenliga auf einem dritten Tabellenplatz liegen und im Pokal der Damen Flöha schon sehr deutlich mit 34:7 aus dem Rennen warfen, aber wir spielerisch stark sie letztlich sind …sollten wir im Spiel erleben.

Zu Beginn des Spieles legten dann die Mädels auch gleich ein hohes Tempo vor. In dieser Anfangsphase spielte die HSG munter mit, lies aber zu viele gute Torchancen liegen. In der eigenen Deckung dauerte es einige Zeit bis man sich gegen die beweglichen und druckvoll agierenden Bemühungen der Gäste eingestellt hatte. Immer wieder kamen die Chemnitzerinnen viel zu unbedrängt zum Abschluss und ließen den Torhütern keine wirkliche Chance. Eine erste Auszeit brachte dann im Angriffsspiel eine Besserung und der zwischenzeitliche 7 Tore Abstand konnte bis zur Pause auf 4 Tore reduziert werden. In dieser Zeit hatte die HSG wohl ihre beste Phase im Spiel und war teilweise ein ebenbürtiger Gegner.

Nach dem Seitenwechsel gab dann Chelo noch einmal richtig Gas und mit einem 5:0 Lauf machte man die Sache schon endgültig klar. Mit zunächst eigenen Fehlern lud man die Gäste immer wieder zu ihren gefürchteten Kontern ein. Diese ließen sich auch nicht lang bitten und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Doch das die Moral bei allen Spielerinnen stimmte zeigt die Tatsache, dass man weiter versuchte das Spiel mit zu gestalten. Nie aufgebend und über den entsprechenden Einsatz konnte man auch noch weitere schöne Tore erzielen.

Wie schon gesagt stand am Ende ein völlig verdienter Sieg für Chelo an der Anzeigetafel. Wenn auch dieser vielleicht etwas zu deutlich ausgefallen ist, zeigte er dem Trainergespann wo die HSG noch einige Mankos hat.

Einig war man sich hingegen, dass wohl am Bezirkspokalsieg in diesem Jahr kein Weg an der MSG Chelo vorbeigehen wird.

Die HSG spielte mit Kolbe und Hermann im Tor

Ernst(1), Heinrich(5/1), Preussler(3), Zill(2), Piehler, Fritsch(5/3), Naundorf, Schade(3), Spiegl(1), Vogel, Stolle(2)


24.02.2018 Zwönitzer HSV gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 25:21 (13:12)

Keine Punkte im Spitzenspiel

Nach einer längeren Punktspielpause mussten die Damen um Kapitän Linda Zill eine schwere Auswärtsaufgabe in Angriff nehmen. Es ging zum bislang souveränen Tabellenführer aus Zwönitz. Die Ausgangssituation war vor dem Spiel klar: wollte man im Kampf um die Podestplätze weiter dabei bleiben, musste ein Sieg her… mit einer Niederlage wird es immer schwerer auf die zweitplatzierten Damen aus Limbach aufzuschließen, außerdem käme dann der dritte Platz ebenfalls in Gefahr. Personell war man wieder einmal nicht in Bestbesetzung unterwegs. Neben unseren Langzeitverletzten fehlten diesmal Lena Vogel, Julia Naundorf und unsere Torjägerin Ulrike Heinrich. So mussten uns gleich 4 Mädels aus der zweiten Mannschaft aushelfen, obwohl diese wie unsere Sophie bereits mit ihrer unglücklichen 17:18 Niederlage im Spiel davor gegen die zweite Vertretung aus Zwönitz ein Spiel in den Knochen hatten. (Danke Naomi, Lisa, Ronja und Anna Lena;))

Zu Beginn des Spiels legten die HSG Mädels einen Traumstart aufs Parkett. Mit einem sehr schnellen und druckvollem Angriffsspiel und einer guten Deckungsarbeit erarbeitete man sich bis zur 10 Spielminute einen 5:1 Vorsprung, was den Heimtrainer zu einer ersten Auszeit veranlasste. In einem Spiel auf absoluter Augenhöhe ging es nun in einem hohen Tempo weiter. Im Mittelpunkt standen jetzt die beiden Deckungsreihen. Hier wurde auf beiden Seiten sehr gut gearbeitet. Leider fanden nun die Gastgeberinnen des Öfteren eine Lücke und nutzten diese eiskalt zu Toren. Im Angriff der HSG wurde jetzt die Fehlerquote im Abschluss etwas höher, so dass Zwönitz bis zur Pause aufschließen und kurz vor dem Pausenpfiff sogar mit einem Tor in Führung gehen konnte.

Nach dem Wechsel erwischte diesmal der Gastgeber den besseren Start und zog zunächst beim 16:13 auf 3 Tore davon. Doch die HSG zeigte an diesem Tag durch alle Spielerinnen eine tolle Moral und blieb durch eine gute Deckungsarbeit und einer gut aufgelegten Theres Hermann im Tor im Spiel. 10 Minuten vor Schluss leuchtete dann auch ein verdientes 20:20 an der Anzeigetafel. Doch leider waren dann die Schlussminuten nicht die unsrigen…Wahrscheinlich auch bedingt vom langsamen Kräfteverschleiß der intensiv aber fair geführten Partie kam es im eigenen Angriff zu einigen Fehlern. Und diese nutzte Zwönitz eben eiskalt zu ihren gefürchteten schnellen Gegenstößen und Toren. Somit war auch mit einer dritten Auszeit die Niederlage nicht mehr abzuwenden und am Ende ging der Favorit in diesem Spiel auch verdient als Sieger vom Parkett. Allerdings brauchen sich die Mädels nach dieser über weite Strecken sehr guten Vorstellung nicht zu sehr zu ärgern. Aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung ragten diesmal Nadine Schade mit ihren 8 Treffern, sowie Franziska Stolle und Linda Zill mit je 5 Toren heraus. Wir sollten diese Niederlage schnell abhaken denn jetzt geht es in der „englischen Woche“ schon am Donnerstag im Koberbachzentrum im verlegten Viertelfinale im Pokalwettbewerb gegen die Sachsenligajuniorrinnen aus Chemnitz weiter. In dem Spiel wird es sicher nicht viel ruhiger zugehen. Wir erwarten hier ab 18.45 Uhr in Langenhessen ein ebenfalls ein sehr temporeiches Spiel. Dann ist auch schon zwei Tage danach ein alter Bekannter zu Gast im Koberbachzentrum. Hier geht es dann ab 15.00 Uhr im nächsten Punktspiel gegen die Vertretung aus Lichtenstein.

Für die HSG spielten Kolbe und Hermann im Tor, Ernst, Preussler(2), Zill(5), Piehler, Hunger, Fritsch(1), Spiegl, König, Schade(8/1), Stolle(5)


SV Tanne Thalheim gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 23:27 (13:15)

Am Sonntagmittag machten sich die Damen auf den Weg nach Burkhardsdorf. 14.00 Uhr war dann Anspiel gegen den derzeit Zehnten der Tabelle Tanne Thalheim. Vom Papier her war eigentlich die Favoritenrolle klar verteilt. Aber eine leichte Aufgabe sollte die Partie auf keinen Fall werden. Man hatte kurz vor Weihnachten aufgrund einer Spielverlegung das Hinspiel äußerst knapp gewinnen können. Somit hatten die Gastgeber mit uns noch eine Rechnung offen. Personell war die HSG gut aufgestellt. Zwar fehlte arbeitsbedingt Franziska Stolle doch Anna Lena Ernst und Naomi Spiegl verstärkten unser Team.

Die Partie begann völlig ausgeglichen und somit konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Bei den Gastgeberinnen kam die Gefahr vor allem über die linke Angriffsseite. Hier konnte sich die Rückraumspielerin zunächst des Öfteren mit relativen ungehinderten Würfen in die Torschützenliste eintragen. Mit einer 5:1 Deckung versuchte die HSG zunehmend besser das Angriffsspiel der Thalheimerinnen zu stören. Im eigenen Spiel nach vorn wurde von Linda Zill und Jana Preussler klug Regie geführt. Man schaffte es immer wieder sich gute Lücken zu erarbeiten und die Nebenleute effektiv einzusetzen. So konnten sich fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte man dann dreimal die Möglichkeit aus einer kleinen 2 Tore Führung mit 3 oder mehr Toren in die Pause zu gehen. Doch die Gegnerinnen blieben immer wieder im Spiel und so wechselte man mit 13:15 die Seiten.

In der Pausenansprache gab es nur kleine Korrekturen für das Spiel nach vorn. In der Defensive merkte man der HSG diesmal an, das jeder für jeden kämpfte. Diese mannschaftliche Geschlossenheit sollte an diesem Tag auch der Schlüssel zum Erfolg werden. Mit Wiederanpfiff kam dann auch Torfrau Daniela Kolbe immer besser in Schwung und kaufte dem Gastgeber etliche Würfe die auf ihren Kasten kamen ab. Mit diesem Rückhalt und disziplinierter Spielweise nach vorn erarbeitet man sich dann auch einen 5 Tore Vorsprung. Auch weitere Umstellungen und Einwechslungen waren im Spielfluss kaum zu bemerken. So konnte Thalheim bis zum Ende auf Distanz gehalten werden und das Spiel erfolgreich zu Ende gebracht werden.

Besonders erfreulich war die Tatsache das wir als Mannschaft diesmal erfolgreich waren. Das zeigt auch ein Blick in die Torschützenliste. Mit dieser Einstellung sollten noch weitere Siege gefeiert werden können. Also Mädels weiter so.

Die HSG spielte mit Kolbe und Herrmann im Tor,

Ernst(3), Heinrich(5), Preussler(1), Zill(4), Fritsch(6/1), Naundorf, König(5/2), Schade(1), Spiegl, Vogel(2)


20.01.2018 HSG Langenhessen Crimmitschau gegen SG Raschau Beierfeld 23:22 (10:12)

Gegner aus dem Erzgebirge nach Zitterpartie knapp geschlagen…

Zum zweiten Heimspiel in der Rückrunde sollten die Punkte gegen die Damen aus Beierfeld im Koberbachzentrum bleiben. Der Sieg aus der Vorwoche, eine volle Auswechselbank und die Tatsache, dass die Gäste mit einem nur kleinen Kader anreisten, sollten der HSG in die Karten spielen. So gab man sich vor der Partie optimistisch... Doch auch die Gäste hatten sich so einiges vorgenommen. Sie wollten die Niederlage aus dem Hinspiel in eigener Halle wettmachen und ihre zuletzt gestartete Negativserie beenden. Jedenfalls war dem Trainer klar, dass es keine leichte Aufgabe für seine Schützlinge werden würde.

Zu Beginn der Partie erwischten dann auch die Gäste den besseren Start und führten bis zur Mitte der ersten Halbzeit ständig mit 2 Toren. Erst jetzt stabilisierte sich die Abwehrreihe der HSG Zusehens und im Angriffsspiel wurden die Lücken ebenfalls konsequenter genutzt. Somit erreichte man zwar erst einmal einen Ausgleich konnte diesen aber leider bis zur Pause nicht verteidigen. In der Pausenansprache mahnte der Trainer noch einmal die Laufbereitschaft und die Chancenverwertung an. Außerdem sollten im Abwehrverbund die Kreise der zwei auffälligsten Aufbauspieler der Gäste eingeengt werden.

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit wurden diese Vorgaben auch immer besser umgesetzt und führten schließlich dazu, dass die HSG den Ausgleich erneut schaffte und auch in Folge sich leicht absetzen konnte. Jetzt klappten auch die schnellen Gegenstöße endlich besser. Somit hatte man beim Stand von 19:15 erstmals einen 4 Tore Vorsprung herausgeworfen. Jetzt schien es so, als hatte man den Gegner gut in Griff und war sicher auf der Siegerstraße. Doch 10 Minuten vor Ende der Partie machte es die HSG urplötzlich noch einmal spannend. Aus einem 22:18 konnten die Gäste in Folge ein 22:22 machen. In dieser Phase merkte man der HSG an, dass die Nerven zu flattern begannen. Völlig unnötige technische Fehler und Abspielfehler brachten die Gäste noch einmal zurück. Nach einem verwandelten Strafwurf von Sophie Fritsch ging man wieder in Führung und verteidigte nun mit aller Kraft den minimalen Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

Nach dem Spielende konnte man sich dann auch nicht gleich über den Sieg freuen… denn auch den Spielerinnen war klar, dass man so einen Vorsprung nicht einfach so leichtfertig aus der Hand geben darf.

Die HSG spielte mit Kolbe und Hermann im Tor, Ernst(1), Preussler(2), Zill(2), Fritzsche, Heckel(1), Fritsch(8/3), Naundorf, König(2), Schade(4), Vogel, Stolle(3)


13.01.2018 HC Annaberg Buchholz gegen die HSG Langenhessen/Crimmitschau 21:32 (11:17)

 

Am Samstagabend musste die HSG zur sehr gewöhnungsbedürftigen Anspielzeit um 18.00 Uhr nach Annaberg reisen. Im Gepäck hatten die HSG Damen um ihren Kapitän Linda Zill jede Menge gute Vorsätze um nach der unnötigen Heimniederlage aus der letzten Begegnung endlich wieder in die Spur zu kommen und sich Selbstvertrauen zurückzuholen. Außerdem konnte der Trainer wieder auf die Unterstützung von 3 Mädels aus der 2. Frauenmannschaft bauen. Gegen den aktuellen Tabellenletzten war die HSG klar in der Favoritenrolle, doch das Trainerteam warnte die Mannschaft das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Vielmehr sollte volle Konzentration von Beginn an und ein hohes Tempo der Schlüssel zum Erfolg werden. Nach einer kurzen Phase des Abtastens konnte sich die HSG gute Chancen erspielen. Doch die Chancenverwertung war zunächst noch unzureichend. Außerdem war das Zusammenspiel in der Deckung in der Anfangsphase noch nicht optimal. So konnte Annaberg die erste Hälfte der ersten Halbzeit bis zum 8:8 noch ausgeglichen gestalten. Eine Umstellung in der Abwehr sorgte aber für zunehmende Sicherheit in der Defensive. Nun konnten auch aus Balleroberungen endlich die gewünschten schnellen Gegenstöße gestartet und zu Toren umgemünzt werden. Bis zur Pause schaffte man so einen beruhigenden 6 Tore Vorsprung. Auch im zweiten Durchgang machte die HSG so weiter und konnte schnell bis auf 10 Tore davoneilen. Besonders Torjägerin Ulrike Heinrich konnte mit ihren insgesamt 12 Toren besonders oft einnetzen. Somit war das Spiel bereits um die 45 Minute entschieden. Hätte man mit der nötigen Konsequenz weitergespielt, wäre am Ende sicher noch ein höheres Ergebnis möglich gewesen. Doch gegen Ende der Partie schlichen sich dann einige Fehlpässe und technischen Fehler im HSG Spiel ein und es blieb bis zum Schlusspfiff bei etwa dem gleichen Abstand. Letztlich jedoch ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg, welcher mit den mitgereisten Fans gefeiert wurde.

Erfreulich auch die sehr gute Leistung von Ronja, Naomi und Lisa aus der II. Frauenmannschaft. Danke Mädels!

Die HSG spielte mit Hermann und Kolbe im Tor, Heinrich(12), Piehler(2), Zill(4), Hunger, Fritsch(5), Preussler(4), König(5/2), Spiegl, Schade, Vogel

 


06.01.201/ HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen USG Chemnitz 24:25 (10:13)

Erstes Rückrundenspiel geht verloren.

Eigentlich hatte man sich den Samstagnachmittag im Koberbachzentrum anders vorgestellt…

Im ersten Spiel 2018 und nach einer längeren Pause wollte man erfolgreich in die Rückrunde starten. Man ging auch hoch motiviert in diese Partie denn gegen die Gäste aus Chemnitz war noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Dort hatte man das Spiel mit akuter Personalnot verloren. Diesmal sollte der Spieß umgedreht werden und mit 4 facher Unterstützung aus der zweiten Mannschaft sollte dieser Plan umgesetzt werden…. Doch am Ende jubelten wieder die Gäste und bei der HSG war die Enttäuschung riesengroß….

Doch der Reihe nach... Die USG gerade mal mit 9 Spielern angereist sollte mit hohem Tempo in Schach gehalten werden. So war der Plan...  Doch bereits nach 9 Minuten musste der Trainer seine erste Auszeit in Anspruch nehmen um seine Spielerinnen neu einzustellen. Zu viele Fehlwürfe und fehlende Laufbereitschaft in der Rückwärtsbewegung machten es dem Gegner viel zu einfach. Folgerichtig baute Chemnitz den Vorsprung bis auf 6 Tore aus beim Stand von 5:11 aus.

Durch eine Umstellung in der Deckung konnte dann der Spielfluss der Gäste etwas besser eingedämmt werden. Im eigenen Angriff wurde nun geduldiger gespielt und die Chancen konnten jetzt besser zu Toren genutzt werden. So schaffte man bis zur Pause wenigstens eine Resultats Verbesserung auf nur 3 Tore Unterschied.

Nach dem Wechsel blieb man bei seiner spielerischen Linie in der Abwehr und konnte so den einen oder anderen Fehler beim Gegner provozieren. Mit einem schnellen Umkehrspiel erzielten dann die HSG Damen die sogenannten einfachen Tore und konnten beim Stand von 16:16 erstmals den Ausgleich erzielen. Nun war das Spiel wieder offen und als die HSG das 18:17 erzielte hofften alle Zuschauer, dass nun die HSG das Spiel für sich entscheiden könnte. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Mit zwei Toren in Folge legte Chemnitz wieder vor. Nun war es kein Spiel für schwache Nerven. Chemnitz legte vor und die HSG erzielte fast postwendend den Ausgleich. Jetzt sollten die Anzahl der eigenen Fehler spielentscheidend werden. Und leider machten jetzt die Langenhessener Spielerinnen mehr davon. So konnten die beiden letzten Strafwürfe nicht im Kasten der HSG untergebracht werden und  auch die Fehlwürfe waren einfach zu viel. Eine Minute vor Schluss führte so die USG mit zwei Toren und der HSG gelang in den letzten Sekunden nur noch das Anschlusstor.

Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war riesengroß und mit hängenden Köpfen musste man den Jubel der Gäste in Kauf nehmen.

Vor der Partie hätte man mit einem Sieg auf den 3. Tabellenplatz vorrutschen können, so steht man jetzt auf dem 6. Rang.  Da in der Tabelle alle Mannschaften im Mittelfeld  sehr eng beieinander stehen  muss nun in den kommenden Spielen aufpasset werden, daß man nicht in das hintere Tabellendrittel abrutscht.

Die HSG spielte mit Hermann im Tor

Ernst, Heinrich(6), Preussler(6), Zill, Frizsche, Heckel, Fritsch(5/1), Naundorf(1), Schade(3), Vogel, König(1), Stolle(2)


HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SV Tanne Thalheim 27:25(15:11)

Das letzte Spiel des Jahres 2017 gewonnen!

An diesem Wochenende stand für die HSG noch ein Nachhole Spiel auf dem Programm. Das Spiel gegen die Aufsteiger aus Thalheim war zunächst am Wahl- Wochenende der Bundestagswahl geplant. Da allerdings im Koberbachzentrum ein Wahllokal eingerichtet wurde, musste die Partie auf dieses Wochenende verlegt werden.

Nach der Niederlage aus dem letzten Spiel gegen Fraureuth war in eigener Halle diesmal klar Wiedergutmachung angesagt. Doch auch wenn von der Tabellensituation her der vermeintliche Favorit in diesem Spiel wohl eher die HSG war, warnte der Trainer seine Spielerinnen diese Aufgabe keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Aufsteigerinnen hatten immerhin in ihren beiden letzten Spielen einmal gewonnen und dem Spitzenreiter aus Zwönitz in eigener Halle einen Punkt entführt. Erschwerend kam hinzu, dass bei der HSG akute Personalnot bestand. Gegenüber dem letzten Spiel fehlten diesmal noch Franziska Stolle, Anne König und Nadine Schade. Damit wären wir ohne die Unterstützung der Mädels aus der 2. Mannschaft gerade so voll gewesen. Dank Cindy, Anna –Lena und Celine sah es auf der Wechselbank schon etwas besser aus.

Das Spiel begann ausgeglichen auf beiden Seiten, da aber die Gastgeberinnen am Anfang etwas Wurfpech hatten, gingen die Thalheimerinnen zunächst mit zwei Toren in Führung. Mit zunehmender Spieldauer gelang es der HSG jedoch immer besser sich auf das Gästespiel einzustellen. Die Deckung agierte sicher und Theres Hermann im Kasten war gewohnt ein sicherer Rückhalt. Da es dann auch im Spiel nach vorn besser lief, konnte man sich nach einem 5:5 mit 5 Toren in Folge etwas deutlicher absetzen. In dieser Phase waren vor allem Ulrike Heinrich und Sophie Fritsch die Torgaranten. Allerdings hätte bei einer besseren Chancenverwertung die HSG zur Pause auch noch deutlicher führen können.  So ging es mit einem 4 Tore Polster in die Kabine. Nach dem Wechsel konnte man dann den Vorsprung auf 7 Tore (20:13) ausbauen. Wer nun dachte das dieses Spiel entschieden sei, musste sich eines Besseren belehren lassen. Zwei unnötige Zeitstrafen sorgten dafür, dass die HSG eine doppelte Überzahlsituation zu überstehen hatte. Die Gäste profitierten von dieser Gelegenheit und legten mit 3 Toren am Stück den Grundstein zur Aufholjagt. Plötzlich geriet das HSG Spiel ins Stocken und der so sicher geglaubte Vorsprung schmolz dahin. Beim Stand von 23:22 und Ballbesitz von Thalheim schien die Partie fast zu Gunsten der Gäste zu kippen. Doch mit viel Kampfgeist in der Deckung und einer jetzt gut agierenden Daniela Kolbe im Tor, konnte man Torgelegenheiten der Gäste vereiteln. Im eigenen Angriff gab es so die Möglichkeit sich durch gut herausgespielte Tore wieder etwas Luft zu verschaffen. Zwei Tore von Routinier Jana Preussler vom Kreis und eine treffsichere Cindy Heckel von der Außenposition sicherten dann schließlich den am Ende wohl doch verdienten Sieg der HSG.

Die HSG spielte mit Hermann und Kolbe im Tor

Ernst, Heinrich(9/2), Preussler(2), Zill(2), Fritzsche(1), Fritsch(8/1), Naundorf, Vogel(2), Heckel(3)

Nun geht es bis zum 06.01. erst einmal in die Winterpause. Wir wünschen unseren Fans und Sponsoren ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen auch im Jahr 2018 auf eure Unterstützung.

 

09.12.2017 HC Fraureuth gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau  25:18 (8:7)

 

Fünfte  Niederlage lässt Abstand zu den Podest Plätzen immer größer werden.

Am Wochenende hatte die HSG ihr vorletztes Spiel im Kalenderjahr zu bestreiten. Zum Auswärtsspiel musste man nicht weit reisen, denn es ging diesmal in einem weiteren Derby gegen die Nachbarn aus Fraureuth. Bereits die Tabellenkonstellation vor dem Spiel ließ erahnen, dass diese Partie eine enge Angelegenheit werden sollte. So trennte lediglich das Torverhältnis beide Teams von einem Tabellenplatz.

Während die Gastgeberinnen mit einer vollen Wechselbank aufwarten konnten, waren die Wechselmöglichkeiten bei der HSG begrenzt. Da auch noch die zweite Frauenvertretung zeitgleich ein Auswärtsspiel zu bestreiten hatte, konnte nur Celine Fritzsche zur Unterstützung herangezogen werden. Dies sollte aber im weiteren Spielverlauf sicher nicht entscheidend sein…

Zu Beginn der Partie gab es ein kurzes Abtasten beider Teams ehe beide Abwehrreihen in den Mittelpunkt des Spielgeschehens rückten. Auf Seiten der HSG versuchte man ein schnelles und bewegliches Angriffsspiel zu gestalten. Doch leider blieb man schon in der Anfangsphase an der gut agierenden Deckung der Gastgeberinnen hängen oder scheiterte an der erfahrenen Torhüterin von Fraureuth.  Da es im Deckungsverbund der Gäste zunächst noch einige Abstimmungsprobleme gab konnten sich die Aufbauspielerinnen der Damen aus Fraureuth immer wieder im 1 gegen 1 durchsetzen. So setzte sich Fraureuth mit zwei Toren ab und die HSG rannte diesem Rückstand während der ersten Halbzeit immer hinterher.  Mit zunehmender Spieldauer im ersten Durchgang agierte die HSG Deckung immer besser und lies kaum noch Tore zu. Allerdings blieb die Chancenverwertung das Sorgenkind im eigenen Angriff. So stand zur Pause einer torarmen ersten Halbzeit ein 8:7 auf der Anzeigetafel.  Nach dem Wechsel kam dann die HSg besser in das Spiel zurück und konnte nun ihr schnelles Spiel auch endlich einmal zu Toren ummünzen. Beim Stand von 11:13 ging man auch das erste mal im Spiel mit zwei Toren in Führung. Doch anstatt diesen Vorsprung sicher zu verwalten schloss man im Angriff mit überhasteten Aktionen zu früh ab oder fabrizierte unerklärliche technische Fehler. Die Gastgeberinnen ließen sich ihrerseits nicht lange Bitten und drehten das Spiel wieder zu ihren Gunsten. Besonders in dieser Phase bekam man Stefanie Höhle und Madlene Radau irgendwie nie in den Griff.  Mit weiteren 4 Toren am Stück erzielte man dann die Vorentscheidung. Daran konnte auch eine Umstellung in eine offensivere Deckungsformation nichts mehr ändern. So musste man am Ende eine verdiente Niederlage in einem über weite Strecken fairen Derby einstecken.

Die HSG spielte mit Hermann und Kolbe im Tor

Heinrich(5), Preussler, Zill(1), Fritzsche(2/1), Fritsch(1/1), Naundorf(1), König(3), Schade(3), Stolle(2)


25.11.2017  HSG Langenhessen/Crimmitschau : BSV Limbach Oberfrohna 21:21

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen Limbach Oberfrohna 21:21 (14:10)

Punkteteilung gegen den Tabellenführer!

Im vorletzten Heimspiel in diesem Jahr hatte es die HSG mit dem Tabellenführer aus Limbach zu tun.

Auf Grund der Modellbahnausstellung im Koberbachzentrum, musste man die Partie allerdings im Werdauer Gymnasium austragen. Bereits in der letzten Saison hatte man die gleiche Konstellation gegen eben die gleichen Kontrahenten. Damals musste sich die HSG mit einer derben Niederlage zufriedengeben. Dies sollte diesmal anders werden, zumal die Gastgeberinnen eine Wiedergutmachung nach der unnötigen Niederlage aus dem letzten Punktspiel gegen Zwickau zeigen wollten. Die Vorzeichen waren allerdings nicht die Besten… denn nach wie vor fehlen dem Trainer noch 3 verletzte Stammspielerinnen und 2 Torhüter. Außerdem fehlte mit Ulrike Heinrich auch noch eine wichtige Torschützin. Mit schon obligatorischer Unterstützung aus der 2. Frauenmannschaft wollte man trotzdem einen Sieg einfahren. Die Gäste konnte dagegen mit einer vollen Bank und fast in Bestbesetzung antreten. Das Spiel begann mit einer kurzen Phase des Abtastens und ab dem Stand von 2:2 legte man ein hohes Tempo und einen 5:0 Lauf vor. Das veranlasste den Gästetrainer zu einer ersten Auszeit. Diese sollte Wirkung zeigen, denn von nun ab kamen die Limbacher Damen immer besser ins Spiel und brachten die Abwehr der Gastgeberinnen öfters vor größere Probleme. Da aber der eigene Angriff noch immer gut lief konnte man bis zur Pause immerhin noch einen 4 Tore Vorsprung mit in die Kabine nehmen.

Nach dem Wechsel versäumte man es aber leider zunehmend, die sich bietenden Chancen zu Toren umzumünzen. Dadurch blieben zunächst Tore auf beiden Seiten Mangelware. Aber irgendwie war dann ab der Hälfte der zweiten Halbzeit bei den Gastgeberinnen der Wurm drin. Im eigenen Angriff wurden zu viele technische Fehler begangen und die Torwürfe waren zu unvorbereitet und dann auch noch zu ungenau. In diesen Situationen kam der Gegner zu etlichen Ballgewinnen und die HSG konnte jetzt kaum noch Tore erzielen. Aber man merkte auch mit zunehmender Zeit den Kräfteverschleiß und die fehlenden Wechselalternativen der HSG an. Limbach nutzte diese Schwächephase eiskalt zu eigenen Toren und beim Stand von 19:19 war das Spiel wieder völlig offen. Die Schlussphase war dann mal wieder nichts für schwache Nerven. Die HSG konnte noch einmal vorlegen und ging mit zwei Toren in Führung. Aber in der letzten Spielminute kam Limbach durch eigene Fehler der HSG noch einmal in Ballbesitz und hatte die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen. Die HSG versuchte bis kurz vor Ultimo den Angriff abzuwehren, musste aber dennoch ein Tor kassieren. Mit einer letzten Auszeit versuchte der Trainer noch einen schnellen Spielzug anzusagen, denn auf der Anzeigetafel waren noch 7 Sekunden Restspielzeit angezeigt. Nach dem Anpfiff ging dieser Versuch fast auf, doch leider landete der letzte Wurf nur am Pfosten der Gegner und so blieb es beim Unentschieden.

Nach dem gesamten Spielverlauf sicher ein verlorener Punkt für die HSG analysierte der Trainer nach der Partie.

Die HSG spielte mit Hermann im Tor

Ernst(3/1), Preussler(2), Zill(3), Fritzsche(2/1), Fritsch(5/1), Spiegl, König, Schade(4/1), Vogel, Stolle(2)

 


11.11.2017 Chemie Zwickau gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 29:22 (12:13)

Im Kampf um die Podest Plätze wertvollen Boden verloren!

Mit einer unnötigen Niederlage kehrten die Damen der HSG von ihrem Sonntagspiel beim Derby in Zwickau zurück.

Zum Spiel reiste man frohen Mutes an, hatte man doch die letzten Vergleiche aus dem Vorjahr allesamt gewinnen können. Mit dem schönen Sieg aus der letzten Woche sollte auch das Selbstvertrauen gestimmt haben. Doch irgendwie kamen die Damen diesmal nicht so richtig in Schwung. Im Spiel nach vorne brauchte es oft zu viele Stationen um den Gegner richtig in Bedrängnis zu bringen. In der Deckung taten sich zudem unnötig viele Lücken auf, welche der Gastgeber dankend annahm. Zum Glück hatte man mit Theres Hermann im Kasten wieder einen guten Rückhalt und konnte so einige Chancen der Chemikerinnen vereiteln. Folgerichtig konnte sich keines der Teams entscheidende Vorteile erspielen. Die HSG musste immer wieder einen zwei Tore Rückstand hinterherlaufen, erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang das schnelle Umkehrspiel etwas besser und führte postwendend auch zu einer knappen Halbzeitführung.In der Pausenansprache verlangte der Trainer weiter schnell zu spielen und im eigenen Positionsangriff noch konsequenter auf die gegnerische Deckung zu ziehen. In der Deckung sollte die eigenen Abstimmung noch verbessert werden um die gefährliche Werferin der Gastgeber in ihren Aktionen besser stören zu können. Mit dem Anpfiff sah man zunächst eine HSG Mannschaft die das auch genau umsetzte und schnell selbst beim Stand von 16:13 mit 3 Toren in Führung gehen konnte. Doch leider war das dann schon auch die beste Phase des gesamten Spieles. Denn aus unerklärlichen Gründen versuchte man nicht sich die Chancen mit Geduld zu erspielen, sondern nahm sich sehr viele unvorbereitete Würfe die zudem noch schlecht platziert waren. Im Deckungsverhalten machte man es auch nicht unbedingt besser und lies zu viele Lücken offen die Zwickau wieder zum Anschluss nutzte.Viele technische Fehler und einfachste Abspielfehler auf Seiten der HSG bewirkten ihr Übriges. Jetzt kippte das Spiel deutlich zu Gunsten von Chemie. Auch eine Auszeit konnte den Lauf der Gastgeberinnen nicht stoppen. Mit 5 Toren in Folge setzten sich die Zwickauer beim Stand von 24:19 deutlich ab. In einer weiteren Auszeit versuchte der Trainer seine Spielerinnen mit einer anderen Deckungsvariante noch einmal ins Spiel zurück zu bringen. Aber auch dieser Versuch scheiterte letztlich deutlich und so verlor man das Spiel am Ende verdient gegen eine an diesem Tag bessere Mannschaft. Bleibt zu hoffen das die nächste Partie gegen den bisherigen Tabellenführer aus Limbach Oberfrohna wieder besser läuft.

Die HSG spielte im Tor mit Hermann

Heinrich(3), Preussler(1), Zill(2), Fritzsche(1), Fritsch(6/1), Naundorf, König(2), Schade(5), Spiegl, Vogel, Stolle(2)


04.11.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Glauchau/Meerane II  34:21 (17:9

Heimsieg im Derby souverän eingefahren!

Im Heimspiel gegen die Sachsenligareserve von Glauchau/Meerane wollten die Damen an die kämpferisch starke Leistung aus der Vorwoche nahtlos anknüpfen und sich weitere Punkte im Kampf um einen Platz im oberen Tabellendrittel sichern.

Die HSG konnte wie schon zuletzt dank der Unterstützung von Celine und Anna Lena auf eine gut gefüllte Wechselbank zurückgreifen. Den 4 leider immer noch verletzten Spielerinnen blieb nichts Anderes übrig, als ihr Team von der Tribüne aus zu unterstützen und für Stimmung zu sorgen. Die Gäste aus Meerane hatten für´s Derby alles aufgefahren was ging. Mit voller Kapelle wollte man versuchen die zuletzt eingefangenen Niederlagen vergessen zu machen. Somit war klar, dass es auf keinen Fall ein leichtes Spiel werden würde.

Ob es nun an den neuen Aufwärmshirts (Danke nochmal Franzi) oder an der Einstellung der Mädels lag, Fakt ist… die Gastgeberinnen legten in der Partie los wie die Feuerwehr. Der Ball wurde im Angriff sehr schnell und effektiv gespielt. Die sich so ergebenden Möglichkeiten wurden auch zu 100% genutzt. Die Deckung stand von Beginn an sehr stabil und man hatte mit einer erneut stark aufgelegten Theres Hermann im Tor einen sicheren Rückhalt. Nach nur 5 Minuten stand es bereits 5:1 für die HSG was den Trainer der Gäste zu einer ersten Auszeit zwang. Doch auch diese konnte den Lauf der HSG nicht aufhalten. Über die Stationen 8:1 und 13:4 bis hin zum Pausenstand von 17:9 konnte die HSG ihren Vorsprung sichern. Dabei war die HSG von allen Positionen gefährlich und fast alle Spielerinnen konnten sich so in die Torschützenliste eintragen. In der Pause ging es den Trainern darum, zum einen das Tempo weiter hoch zu halten und zum anderen die Deckung weiter geschickt zu verdichten um den Angriffen der Gäste keinen Raum zu bieten. Erstes klappte auch im zweiten Durchgang sehr gut, einfache Kontertore und eine an diesem Tag super aufspielende Sophie Fritsch mit ihren insgesamt 13 Torerfolgen aus dem Rückraum, brachten die HSG endgültig auf die Siegerstraße. Die Gäste konnten im eigenen Angriff zwar hin und wieder über die Achse Rückraum -Kreis für Gefahr sorgen, aber auch hier war unsere Resi des Öfteren zur Stelle. Nur vom 7 Meter Punkt hatten die Gäste Gelegenheit den Abstand zur HSG erträglich zu halten. Die Gastgeberinnen spielten die Partie sicher zu Ende und hatten nach dem Schlusspfiff allen Grund zum Jubeln. Die Mädels haben sich diesen Sieg wieder mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit auch in der Höhe redlich verdient. Er sollte Selbstvertrauen für die kommende Auswärtsaufgabe im nächsten Derby gegen Zwickau geben.

Die HSG spielte mit Hermann im Tor,

Ernst(2), Heinrich(5), Preussler, Zill(1), Fritzsche(2), Fritsch(13/4), Naundorf(3), König(3), Schade(2), Vogel(3), Stolle


28.10.2017 SG Lichtenstein / Oberlungwitz – HSG Langenhessen / Crimmitschau I 24: 27 (12:15)

Nach der ärgerlichen Niederlage in der Vorwoche gegen den Zwönitzer HSV stand dieses Wochenende das nächste schwere und richtungsweisende Spiel auf dem Programm. Am Samstag war man bei der ersten Vertretung der SG Lichtenstein / Oberlungwitz zu Gast. Die letzten Duelle waren stets heiß umkämpft und endeten meist knapp. Neben unseren Verletzten Julia Sander, Malgorzata Kaczynska, Kristin Stachula und Sandy Berschick, fehlte an diesem Nachmittag auch unsere Torhüterin Daniela Kolbe sowie unser Trainer Jörg Erler. Umso motivierter waren alle Spielerinnen und unser Co – Trainer Roland Preussler als die Partie in der ungewohnt kleinen Halle in Oberlungwitz startete.

Nach einigen Minuten des Abtastens fand die HSG gut ins Spiel. In der Abwehr bewegten wir uns auf schnellen Füßen und störten die Kreise der Aufbauspielerinnen im Zusammenspiel mit der Kreisläuferin. Gänzlich konnten wir die Abspiele nicht verhindern. So dass diese Aktionen meist zu einem 7-Meter für die Gastgeberinnen führte. Jedoch hatten wir mit unserer Theres Hermann im Tor einen sicheren Rückhalt, so dass Lichtenstein nur 4 von 8 Strafwürfen unterbringen konnte. Im Gegensatz dazu konnten wir all unsere sieben Strafwürfe im gegnerischen Tor unterbringen. Vor allem Ulrike Heinrich bewies vom Punkt an diesem Tag eine große Treffsicherheit. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr immer mehr, so dass auch gefährliche Fernwürfe von unserer Resi pariert wurden. Darauf aufbauend spielten wir schnell und variabel nach vorn und konnten von allen Positionen Torgefahr ausstrahlen. Mit einem 3-Tore-Vorsprung bei einem Stand von 12:15 ging es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte des Spiels startete vielversprechend für die HSG. Mit viel Schwung und auch schön herausgespielten Kombinationen erspielten wir uns einen 5-Tore-Vorsprung. Vor allem Nadine Schade erwischte auf der Außenposition einen Sahne-Tag. 15-Minuten vor Schluss schlichen sich einige Fehler ein -Angriffe wurden nicht mehr konsequent ausgespielt, so dass Lichtenstein noch einmal auf 19:21 verkürzen konnte. Die kämpferische Einstellung stimmte allerdings an diesem Tag und so behielt man die Führung über das ganze Spiel bei und gewann am Ende verdient und unter großem Jubel mit 27:24.

Ein großer Dank geht auch an unsere beiden Mädels aus der zweiten Mannschaft Celine Fritzsche und Anna-Lena Ernst. Vor allem letztere zeigte in der Abwehr im Mittelblock eine sehr gute Leistung.

HSG spielte mit Hermann im Tor, Ulrike Heinrich (9/6); Jana Preussler (1); Linda Zill (2), Celine Fritzsche, Sophie Fritsch (5/1); Julia Naundorf, Anne König (2), Nadine Schade (5), Lena Vogel (1), Franziska Stolle (1), Anna-Lena Ernst

 


21.10.2017 HSG Langenhessen gegen Zwönitzer HSV 1928    25:28 (13:13)

Zu einem Spitzenspiel trafen sich am Samstagnachmittag die Damen aus dem Erzgebirge und die HSG. Die Gäste reisten mit einer bisher weißen Weste ins Koberbachzentrum an. Zwar hatte man bisher ein Spiel weniger bestritten aber dafür bisher spielstarke Mannschaften wie Glauchau II oder Zwickau bezwingen können. Da es in der letzten Saison bereits zwischen den beiden Kontrahenten stets enge Spiele gab, konnte man sich auch diesmal auf eine spannende Partie einstellen. Die Situation bei den Gastgeberinnen scheint in dieser Saison allerdings irgendwie verhext zu sein. Nachdem sich Mannschaftskapitän Kristin seit dem Pokalspiel eine schwere Handverletzung zugezogen hatte und noch länger ausfallen wird, hat es in der Woche auch noch Julia Sander im Training mit einer Fußverletzung erwischt. Zu allem Übel konnte unsere Gosia nach dem Umknicken bei der Erwärmung auch gestern nicht mitwirken. Am Abend musste der Trainer dann auch noch die traurige Gewissheit von der Diagnose Bänderriss hinnehmen. Da bei allen drei Mädels die Formkurve in letzter Zeit nach oben ging, schmerzen die Ausfälle doppelt schwer. Von hier aus allen weiter schnelle Genesung und gute Besserung. Trotz der ungünstigen Vorzeichen konnte man dank der Unterstützung aus der zweiten Frauenvertretung auf eine gut gefüllte Wechselbank zurückgreifen und wollte im gut besetzten Koberbachzentrum den Zuschauern eine erfolgreiche Partie bieten und wenn möglich, beide Punkte zu Hause gewinnen.

Das Spiel ging mit einer kurzen Abtastphase los und nahm dann aber gleich richtig Fahrt auf. Das Gästeteam versuchte über viel Bewegung im Angriff die Deckung der HSG zu überwinden. Doch der Deckungsverbund stand sehr gut und so kamen die meisten Aktionen über die Außenpositionen zum Torerfolg. Die HSG machte im eigenen Angriff ebenfalls viel Druck und konnte auch von den Halbpositionen schöne Tore erzielen. In einem temporeichen Spiel schaffte es die HSG sich mit 2 Toren abzusetzen doch die Damen aus dem Erzgebirge schafften mit viel Kampfeswillen bis zur Pause ein Remis. Nach dem Seitenwechsel hatte dann die HSG ihre wohl beste Phase. Das Spiel schien sich jetzt zu Gunsten der Gastgeberinnen zu wenden. Durch einige gut parierte Würfe von Daniela Kolbe im Tor der HSG konnte man sich im Angriff mit gut herausgespielten Möglichkeiten bis auf 3 Tore absetzen. Doch Zwönitz blieb weiterhin hartnäckig im Spiel und konnte das ein ums andere Mal über ihre gefährlichste Spielerin auf der Außenbahn zum Erfolg kommen. Da sich leider auch die Fehlwürfe kurz vor Ende des Spieles wieder häuften, war die knappe Führung beim Stand von 25:25 wieder dahin. Mit einer Umstellung in der Abwehr brachte dann der Gästetrainer seine Sieben auf die Siegerstraße. Die neue Variante provozierte bei der HSG Fehler am Fließband. Dagegen ließ sich Zwönitz nicht lang bitten und nahm die Einladung zum Kontern dankend an. 5! Tore in Folge für die Gäste bescherten der HSG dann die erste Niederlage in eigener Halle.

Mit hängenden Köpfen verließen die Damen das Parkett und müssen nun im nächsten schweren Auswärtsspiel gegen Lichtenstein beweisen, dass sie es besser machen können.

Die HSG spielte mit Kolbe und Hermann im Tor

Ernst, Heinrich(7/2), Preussler(1), Zill(1), Fritzsche(3), Heckel, Fritsch(7/3), Naundorf, König(2), Vogel(1), Stolle(3)


14.10.2017 TSV Penig gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 13:25 (5:12)

Nach einer langen Punktspielpause ging es am Wochenende zum Auswärtsspiel nach Penig. Beim Liganeuling war die Favoritenrolle klar bei der HSG. Die Aufsteiger hatten bisher nur relativ deutliche Niederlagen und somit noch keinen Punktgewinn vorzuweisen, dies sollte auch nach dem Spiel weiter so sein.

Man ging mit einer leicht reduzierten Besetzung ins Rennen. Im Tor musste man auf Theres Hermann(Urlaub) und im Aufbau auf die zwei Torjägerinnen Ulrike Heinrich(Arbeit) und Sophie Fritsch(noch gesperrt) verzichten. Dagegen verstärkte Anna Lena Ernst aus der zweiten Damenmannschaft das Team. Zu Beginn der Partie gab es eine kurze Phase des Abtastens. Die Gastgeberinnen spielten munter mit und machten in der Anfangsphase gleich einfache Tore aus dem Rückraum. Die HSG hingegen kam so gar nicht in Fahrt. So stand es nach 10 Minuten aus HSG Sicht nur 4:4 und zwang den Trainer zu einer Auszeit. Nach deutlichen Worten wurde endlich in der Abwehr besser agiert und auch im Angriff konnte man schön herausgespielte Möglichkeiten zu Toren ummünzen. So kam man in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit zu einer sichern 7 Tore Führung. Allerdings hätte diese noch viel deutlicher ausfallen müssen, wenn man die sich bietenden Chancen noch effektiver genutzt hätte.

Dieses Manko zog sich dann auch nach dem Seitenwechsel wie ein roter Faden durch die restliche Partie. Beste Wurfpositionen wurden nicht genutzt und wenn geworfen wurde dann viel zu ungenau. So konnte sich die HSG im Laufe der Partie leider nicht weiter absetzen.

Am Ende wurde das Spiel zwar sicher gewonnen, aber wenn man die kommenden schweren Partien auch zu seinen Gunsten entscheiden will, dann darf die Fehlerquote nicht so hoch sein und die Wurfausbeute muss sich ebenfalls verbessern.

Die HSG spielte mit Kolbe im Tor

Ernst(1), Preussler(4),Zill(3), Sander(4), Naundorf, König(4/1), Kaczynska(3), Schade(5/3), Vogel, Stolle(1)


16.09.2017 SG Raschau Beierfeld gegen HSG Langenhessen Crimmitschau 23:26 (12:12)

1. Auswärtssieht der Saison eingefahren.

Am 3. Spieltag ging es zum Auswärtsspiel gegen den Verbandsligabasteiger und den bis dato Tabellenführer der Liga Raschau Beierfeld.

Wie schon zum ersten Auswärtsspiel musste die HSG mit einem kleinen Kader in die Partie gehen. Für die Außenpositionen und den Kreisläufer gab es quasi keine Wechselmöglichkeiten, nur der Aufbau hatte zwei Wechselpositionen. Trotzdem ging man mit Optimismus und hoher Motivation in das Spiel. Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Die HSG versuchte mit einer 5:1 Deckung die Laufwege der Gastgerbinnen im Angriff zu stören. Dies galng allerdings nicht immer optimal und so boten sich immer wieder Lücken im Deckungsverbund, welche Raschau clever zu Toren nutzte. Im eigenen Angriff erspielte man sich zunächst gute Möglichkeiten über die Außenpositionen.Hier war aber leider bei der gegnerischen Torfrau des Öfteren Endstation. Folgerichtig ging der Gastgeber nach gut 10 Minuten mit 4 Toren in Führung. Mit der nötigen Auszeit wurde die Deckung umgestellt und für den Angriff gab es neue Anweisungen. Jetzt klappte die Deckungsarbeit wesentlich besser und man konnte die Hausherrinnen zu Würfen aus der zweiten Reihe zwingen. Im Angriff machte man allerdings noch zu viele eigene Fehler und lud somit Raschau zu schnellen Gegenstößen ein. Danun auch die beiden Unparteiisschen in Fahrt kamen und ihr 2-Minuten-Straffestival eröffneten musste die HSG nun immer öfter in Unterzahl auskommen. Beim Stand von 12:07 schien aber genau das den Kampfgeist der HSG geweckt zu haben. Man verteidigte mit großem Aufwand auch in Unterzahlsituationen immer besser und auch im Angriff konnten nun schöne Tore aus dem Rückraum erzielt werden. Dies brachte die Gastgeberinnen völlig aus der Spur und bis zur Pause gelang ihnen kein einziger Trefffer mehr.

Nach dem Sietenwechsel machte man mit dem gleichen Kampfgeist genau dort weiter, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte. Die Rückraumschützen um Franziska Stolle kamen immer besser in Fahrt. Nur die nicht aufhörenden Zeitstraßen gegen die HSG machten es für die Deckungsarbeit nicht leichter. Trotzdem konnte man sich nach 10 Minuten in Halbzeit zwei über einen 18:24 Vorsprung freuen. Einen kleinen Bruch gab es dann als Franziska Stolle mit der dritten Zeitstrafe  zum Duschen geschickt wurde. Raschau kam in dieser Phase wieder bis auf ein Tor heran. Doch schnell besann sich die HSG wieder und konnte über schnelle Gegenstöße den Vorsprung wieder auf drei Tore vergrößern. Die letzte Viertelstunde war dann die Bühne der Schiedsrichter. In der verbleibenden Spielzeit schickten die Unparteiischen Lena Vogel und eine Spielerin von Raschau nach 3 x 2 Minuten mit Rot vom Platz. Außerdem erhielt Sophiie Fritsch nach einer unglücklichen Abwehraktion sogar die rote Karte mit Bericht, was wohl noch eine Sperre nach sich ziehen wird.

Mit insgesamt 18!! 2 Minuten-Strafen und 4 Roten Karten könnte man denken,  das Spiel glich einem Ringkampf. Doch sahen dies scheinbar nur die Schiedrichter so...

Die HSG konnte sogar nach der letzten Strafe keinen Spieler mehr einwechseln, da schlicht keiner mehr da war. Also brachte man die letzten 5 Minuten in Unterzahl zu Ende. Mit großem Kampfgeist und einer tollen Moral erkämpften die verbliebenen Spielerinnen um Ulrike Heinrich dann doch noch den ersten Auswärtssieg der Saison. Und gemeinsam feierte man dann auch nach dem Schlusspfiff die zwei Punkte.

 

DIe HSG spielte mit Kolbe und Hermann im Tor, Heinrich(5), Preussler(1), Zill (3), Fritsch(6), Kacyncska (1), Schade (3), Vogel(3), Stolle(4)


09.09.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Annaberg Buchholz 30:15 (14:11)

Heimspielpremiere im KBC geglückt!

Zum ersten Heimspiel der Saison waren die Damen aus Annaberg zu Gast. Nach der Auftaktniederlage letzte Woche gegen die USG Chemnitz brannten die Damen auf Wiedergutmachung und wollten in der eigenen Halle auf alle Fälle als Sieger vom Parkett gehen. Die Ausgangslage war diesmal auch sehr vielversprechend. Bis auf die wohl länger ausfallende Kristin Stachula, fehlten diesmal  nur noch Anne König und Julia Naundorf. Ansonsten konnte mit Unterstützung aus der 2. Frauen der Trainer auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen.

Vor dem Spiel war diesmal noch ein Fototermin mit den neuen Trikots und einem Hauptsponsor angesagt. Dies sollte für zusätzliche Motivation im Spiel sorgen. Das Spiel begann jedoch nicht nach den Vorstellungen der Trainer, im eigenen Angriff erspielte man sich zwar schnell gute Gelegenheiten aber die Umsetzung in Tore wollte noch nicht richtig klappen. Im Deckungsverhalten offenbarte die HSG dann ebenfalls noch größere Defizite. Zu inkonsequent wurden die Gegner in ihren Aktionen gestört und konnten so immer eine Lücke zu Toren nutzen. So wurde die Anfangsphase doch irgendwie verschlafen und erst nach gut einer Viertelstunde kam die HSG so richtig in die Spur. Die Deckung wurde umgestellt und der Gegner so gezwungen schnelle und nicht gut vorbereitete Abschlüsse zu suchen. Diese wurden jetzt meist von der Torhüterin entschärft. Im eigenen Angriff klappte das Zusammenspiel jetzt auch besser. Durch schön herausgespielte Tore konnte man mit einem kleinen Polster  in die Kabine gehen.

Nach dem Seitenwechsel  war dann die HSG nicht wieder zu erkennen. Man arbeitete in der Deckung immer besser zusammen und lies so gut wie kaum noch klare Torgelegenheiten für die Gäste zu. Im schnellen Umkehrspiel machte man einfache Tore und dank der guten Wechselmöglichkeiten konnte auch das Tempo während der gesamten zweiten Halbzeit hoch gehalten werden. Tor um Tor setzte sich nun die HSG ab und hätte bei einer noch besseren Chancenverwertung durchaus noch höher gewinnen können. Gegen Ende der Partie kam dann auch noch Theres Hermann zu ihrem Debüt im Tor der ersten Frauen und konnte sich gleich mehrfache Paraden auszeichnen. Am Ende jedenfalls ein klar verdienter Sieg der für die nächste Auswärtsaufgabe beim Verbandsligaabsteiger Raschau für Selbstbewusstsein sorgen dürfte.

Die  HSG spielte mit Berschick, Hermann und Kolbe im Tor

Heinrich(8/2), Zill(2), Heckel(1), Fritsch(7/1), Sander(3/1), Sedlack, Kaczynska(4), Schade(1),Vogel(), Stolle(3)


02.09.2017: USG Chemnitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 26:24 (9:10)

Mit einer unnötigen Niederlage in die Saison gestartet!

Zum ersten Spiel der neuen Saison ging es nach Chemnitz gegen die Studentenvertretung der USG.In den letzten Jahren waren diese Begegnungen stets hart umkämpft und hatten immer einen knappen Ausgang. Natürlich wollte man an die guten Leistungen vom Pokal anknüpfen und die Punkte nach Langenhessen entführen. Doch auch die USG hatte sich im Pokal durchsetzen können und war so keineswegs zu unterschätzen.

Hinzu kam bei der HSG, dass die personelle Situation alles andere als zufriedenstellend war. Diesmal fehlten mit der verletzten Kristin Stachula gleich 6! wichtige Spielerinnen. Um überhaupt Auswechselalternativen zu haben, hatte man aus der 2. Damenmannschaft Anna Jetschke und Naomi Spiegl dabei. Mit dem Anpfiff legte die HSG zunächst los wie die Feuerwehr. Man nutzte im eigenen Angriff fast jede kleine Lücke und erzielte so Tor um Tor. In der Deckung hatte die HSG ebenfalls noch leichtes Spiel. Hier agierten die Gastgeberinnen noch sehr zaghaft und die ersten Wurfversuche waren sichere Beute von Daniela Kolbe. Mit 7:0 nach etwa 8 Minuten musste der Trainer der USG eine erste Auszeit nehmen. Diese sollte dann leider auch Wirkung zeigen. Denn nun waren die USG Damen in der Deckung wesentlich aktiver und beweglicher. Leider ließen sich die Gäste davon immer mehr beeindrucken und verloren ihren Spielfaden zunehmend. Einzelaktionen und viele individuelle Fehler brachten das Blatt zum Wenden. Da nun auch die Gastgeberinnen zu guten Chancen kamen, mussten die mitgereisten Fans mit 5 Toren am Stück für die USG das Zusammenschmelzen des so sicher geglaubten Vorsprungs mit anschauen. Mit einer Auszeit versuchte der Trainer die HSG wieder in die Spur zu bringen. So konnte man bis zur Pause wenigstens ein minimales Polster mit in die Kabine nehmen.

Zur Pausenpredigt wurden dann klare Worte gefunden und so hoffte man im zweiten Durchgang wieder auf eine Steigerung des Teams. Doch so gut wie die erste Halbzeit begonnen wurde, so schlecht präsentierte sich die HSG in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs. Einfache Abspielfehler, technische Fehler am Stück und eine katastrophale Wurfausbeute luden die Hausherrinnen immer wieder zu Kontern ein. Außerdem kam man mit einer Umstellung der USG im Angriff gar nicht zurecht und stand in der Deckung völlig offen da.

Und so war dann auf der Anzeigetafel nach gut 10 Minuten Spielzeit ein 5 Tore Rückstand zu lesen. In der nötigen Auszeit gab es dann nochmals Hinweise und Umstellungen wurden besprochen. Jetzt zeigte sich zumindest die gute Einstellung der Mannschaft und man kämpfte in der Abwehr wieder besser um die Bälle. Im Angriff stach Naomi Spiegl jetzt besonders hervor. Mit ihren Toren brachte sie die HSG zumindest wieder auf Tuchfühlung (23:21) heran. Doch die USG machte mit zwei Toren am Stück dann alles klar. So musste man mit hängenden Köpfen das Parkett als Verlierer verlassen.

Als Fazit bleibt: Eine starke Anfangsphase und eine gute Moral reichen eben nicht aus um ein Spiel mit so einem minimalen Kader zu gewinnen. Ein Lob an die beiden Mädels aus der 2. Frauen die ihre Sache sehr ordentlich gemacht haben. Auch ein Lob an Ronja, die in einer Trainingseinheit zur Kreisläuferin „umfunktioniert“ wurde und ebenfalls eine Bereicherung war.

Die HSG spielte mit Kolbe, Berschick und Hermann im Tor, Jetschke(1), Zill(5), Fritsch(3), Sander(1), Naundorf(3), Hunger, König(5), Spiegl(3), Vogel(1)

 


27.08.2017: HVS Pokal HSG gegen HC Glauchau/Meerane I  14:21 (9:13)

 

Als Sieger im Bezirkspokal hatte man sich für die Teilnahme am HVS Pokal qualifiziert. In der ersten Runde hat man es mit dem Sachsenligist aus Glauchau zu tun gehabt. Für die zahlreichen Zuschauer eine Möglichkeit einmal eine Mannschaft zu erleben, welche 2 Ligen über der HSG spielt. Damit war diesmal die Favoritenrolle klar geregelt. Für die HSG blieb also nur die Außenseiterrolle. Trotzdem wollte man sich gegen Glauchau so gut wie möglich in Szene setzen und das Spiel lange offen gestalten. Personell konnte die HSG leider wieder nicht aus dem Vollen schöpfen. Torjägerin Ulrike Heinrich, Malgorzata Kaczynska und die verletzte Kristin Stachula standen für diese Partie nicht zur Verfügung. Dafür konnte Neuzugang Franziska Stolle erstmals für die HSG Farben mitwirken. Unbedingt zu erwähnen wäre auch die super Unterstützung durch die zweite Frauenvertretung. Anna- Lena Ernst, Naomi Spiegl und Laura Sedlak verstärkten das Team bravurös.

Das Spiel begann dann auch wie erwartet mit einem hohen Tempo und einer großen Intensität. Bei der HSG merkte man zunächst keinen Klassenunterschied, im Gegenteil man spielte frech auf und konnte bis zum Stand von 6:7 super mit den Gäste mithalten. Dann gab es allerdings eine Phase in der die Abwehr der HSG etwas zu zaghaft agierte und so viele klare Gelegenheiten für die Gäste entstanden. Dies nutze der Gegner eiskalt und zog so das erste Mal etwas davon. Im eigenen Angriff erarbeitete man sich zwar einige gute Möglichkeiten scheiterte aber zu oft an der generischen Torfrau. Auch einige leichte Fehler im Aufbau ermöglichten Glauchau zur Pause eine 4 Toreführung.

Im zweiten Abschnitt hielt Glauchau das Tempo weiter hoch. Doch die Abwehr konnte mit einer stabileren Deckung und einer gut aufgelegten Daniela Kolbe im Tor die Kreise der Muldenstädterinnen weiter eindämmen. Leider war bei der HSG in dieser Phase das Verwerten der eigenen Möglichkeiten im Angriff zu schwach, so dass sich bis zur Mitte der zweiten Halbzeit eine torarme aber umkämpfte Partie entwickelte. Mit zunehmender Spieldauer merkte man nun auch bei einigen HSG Akteurinnen, dass sie am Vortag schon ein Spiel in den Beinen hatten und so die Kondition langsam schwand. Beim Stand von 11:20 drohte dann doch eine überdeutliche Niederlage. Doch die HSG zeigte noch einmal ihr Kämpferherz und es gelang bis zum Schlusspfiff eine ordentliche Resultats Verbesserung. Mit diesem Ergebnis kann man erhobenen Hauptes von einem gelungenen Spiel reden, obwohl der Favorit aus Glauchau völlig zu Recht gewonnen hatte und somit in die nächste Runde eingezogen ist.

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor, Stolle(3), Ernst(1), Preussler(1), Zill(3), Naundorf(1), Fritsch(2), Sedlak(1), König, Schade(1), Spiegl(1), Vogel


26.08.2017: Bezirkspokal 1. Runde:  HSG Muldental 03 gegen HSG L/Crim.   14:25 (7:14)

Das erste Los bescherte uns ein Auswärtsspiel beim Bezirksligaabsteiger Muldental. Von der Papierform her eigentlich eine klare Rollenverteilung. Während die HSG als Titelverteidiger in diesem Wettbewerb auch in der Liga im letzten Jahr zwei Mal gegen Muldental punkten konnte, mussten die Gegner als Absteiger den Gang in die erste Bezirksklasse antreten. Doch in der neuen Stadtsporthalle Roßwein tat man sich beim letzten Aufeinandertreffen sichtlich schwer. Damals konnte man erst in den letzten Minuten der Partie einen Sieg erkämpfen. Und da neben dem Fehlen von einigen Stammkräften der Pokal manchmal seine eigenen Gesetze hat, war man mit gemischten Gefühlen angereist.

Zu Beginn der Partie war dann das Spiel auch ausgeglichen. Bis zum Stand von 4:4 lief im Spielaufbau der Gäste noch nicht alles rund. Auch in der Abwehrarbeit zeigte man zu viele Nachlässigkeiten, die der Gegner konsequent und clever nutzte. Mit der Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante bekam man dann die Angriffe der Hausherrinnen besser in Griff. Und die gewonnen Bälle wurden nun zielsicher mit schnellen Gegenstößen zu Toren umgemünzt. So erspielte sich die HSG in der Folge einen sicheren 7 Tore Vorsprung bis zum Seitenwechsel.

Auch nach dem Wechsel wurde der Plan den Gegner mit schnellem Spiel auszukontern erfolgreich weitergeführt. Daran hatte auch Torhüterin Sandy Berschick mit einer überragenden Vorstellung im Tor einen erheblichen Anteil. Im eigenen Angriff gab es zwar hier und da noch einige Abstimmungsprobleme, aber Mitte der zweiten Halbzeit führte man sicher mit 10 Toren Unterschied. Besonders Sophie Fritsch, die an diesem Tag mit 9 Treffern die erfolgreichste Werferin war, wäre hier noch zu nennen. Während der Trainer sich über ein erfolgreiches Comeback von Linda Zill nach einer Kreuzbandverletzung freute, musste er eine erneut schwere Verletzung bei Kreisspielerin Kristin Stachula (Daumenbruch) hinnehmen. Somit wurde zwar die nächste Runde erreicht aber mit einem hohen Preis bezahlt.

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor, Preussler(4), Ernst(1), Zill(1), Stachula(3), Fritsch(9), Naundorf, König(1), Schade(4), Spiegl, Vogel(2)