Berichte und Ergebnisse Saison 2019/2020

28.02.2020 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SG Lichtenstein/Oberlungwitz 28:24 (13:12)

HSG bleibt mit Heimsieg an der Tabellenspitze!

Nach einer längeren Punktspielpause hatte die HSG die Damen der Spielgemeinschaft aus Lichtenstein zu Gast im Koberbachzentrum. Vom Papier her gingen die Gastgeberinnen als Favorit in die Partie. Der Einzug in das Halbfinale des Bezirkpokals sollte den HSG Damen genug Selbstbewusstsein eingeflößt haben um auch dieses Spiel von Beginn an zu bestimmen. Doch bereits nach 8 Minuten traute man seinen Augen kaum…denn auf der Anzeigetafel stand da ein 1:4 für die Gäste. Eine schlechte Chancenverwertung und eine recht offene Deckung brachten die Gäste leicht in Führung. Das nötigte den Trainer der HSG zu einer Auszeit um seine Mädels wachzurütteln. Und scheinbar schien dieser die richtigen Worte gefunden zu haben, denn plötzlich zeigte die HSG die Spielweise die von den Gastgeberinnen von Beginn an erwartet wurde. Schnelle Gegenstöße aus einer sicheren Deckung heraus drehten die Partie in nur 7 Minuten. 5 Tore in Folge ließen die HSG mit 6:4 in Führung gehen. Doch statt aus dieser Situation Sicherheit zu schöpfen, konnte man sich nicht weiter absetzen. Die Gastgeberinnen fanden immer wieder eine Möglichkeit um die Deckung der HSG zu überwinden. Da weiterhin einige gute Gelegenheiten im eigenen Angriff ausgelassen wurden ging man mit nur einem Tor Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wollte man vor allem das Tempo im eigenen Angriffsspiel hochhalten und in der Deckung kompakter agieren. Dies klappte jedoch nur teilweise. Im Angriff konnte man diesmal die beiden Außenspielerinnen immer wieder gut in Szene setzen. Nadine Schade und Jessica Büttner bedankten sich mit schönen Toren von diesen Positionen. Allerdings klappte das Zusammenspiel der Aufbauspieler mit der Kreisläuferin nicht optimal. In der eigenen Deckung kam man im Laufe der zweiten Halbzeit langsam immer besser zurecht, ein besonderes Lob verteilten die Trainer an Julia Kaden die in der Deckung mit Franziska Stolle für Sicherheit sorgten. So hatte man zwar das Gefühl, das Spiel im Griff zu haben, aber man konnte erst in der Schlussphase des Spieles den Vorsprung auf 4 Tore auszubauen. Am Ende gewann man das Spiel zwar verdient, hätte aber deutlich höher gewinnen müssen, wenn die Chancenverwertung an diesem Tag besser gewesen wäre.

Die HSG spielte mit Ruderisch, Jarschel und Kolbe im Tor

 

Mühlmann, Preussler(1), Zill(3/1), Büttner(3), Fiedler(4), König(1), Schade(9/2), Brzoska(3), Stolle(4/1), Kaden, Scheufler

 


02.02.2020 HC Glauchau Meerane gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 24:25 (10:13)

Knapper Auswärtssieg sichert Tabellenführung vor der Punktspielpause!

Zum Derby ging es für die HSG Damen nach Meerane zur zweiten Vertretung des HC Glauchau Meerane. Von der Papierform her waren die Gäste in der klaren Favoritenrolle, allerdings war man von dem Erfolg der Glauchauer Damen in Zwickau zu Beginn des Jahres gewarnt. Eine so klare Sache wie das Hinspiel, welches die HSG souverän mit 10 Toren Unterschied für sich entscheiden konnte, war diesmal nicht zu erwarten. Da mit Franziska Stolle eine Schlüsselspielerin immer noch verletzt fehlte, durfte man gespannt sein, wie sich das Spiel entwickeln würde.

Die HSG ging motiviert in die Anfangsphase des Spieles und konnte auch gleich mit 2:0 in Führung gehen. Doch die Gastgeberinnen hatten die richtige Antwort parat und konnten schnell wieder ausgleichen. Die Gäste erarbeiteten sich sehr gute Chancen, haderten aber noch an der deren Verwertung. Nachdem eine Viertelstunde gespielt war, stand folgerichtig ein 7:7 auf der Anzeigetafel. Da die Deckungsarbeit bei der HSG jetzt zunehmend besser funktionierte und die gut aufgelegte Anna Ruderisch im Tor so manche tolle Parade zeigte, wurden Tempogegenstöße jetzt besser zu Toren genutzt. Vor allem die stark aufspielende Vanessa Brzoska fand immer wieder die richtige Lücke im Deckungsverbund der Gastgeberinnen. Zur Pause stand es somit nun 10:13 für die HSG. Nach dem Wechsel wollte die HSG den Vorsprung weiter ausbauen um ins eigene Spiel mehr Sicherheit zu bringen. Nur hatte man die Rechnung ohne die ebenfalls starke Torhüterin der Glauchauer gemacht. Sie hielt ihre Mannschaft weiter im Spiel und vereitelte teilweise klare Möglichkeiten der HSG. So konnte man sich im weiteren Spielverlauf nicht weiter als 4 Tore absetzen. Und es kam wie es kommen musste…zum Ende der Partie wurde es nochmals richtig spannend. In der 50 Spielminute schafften die Gastgeberinnen den Anschlusstreffer zum 20:21. Doch die HSG ließ sich nicht beeindrucken und wollte den Sieg unbedingt erreichen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte man den Ausgleich verhindern und selbst mit einem Doppelschlag von Natalie und Vanessa wieder etwas davonziehen. Aber auch die Gastgeberinnen zeigten eine tolle Moral und kämpften bis zur letzten Sekunde. Anna Ruderisch hielt nochmals wichtige Würfe und trug somit wesentlich zum letztlich knappen aber durchaus verdienten Sieg der HSG bei.

Die HSG spielte mit Ruderisch und Jarschel im Tor

Mühlmann, Preussler(1),Zill(2), Büttner(2), Böhme(1), Fiedler(6/2), König(3), Schade(3), Brzoska(7/4), Kaden


25.01.2020 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen USG Chemnitz 27:21 (10:12)

Steigerung in der zweiten Halbzeit lässt HSG Damen am Ende jubeln!

Nach dem Sieg aus der letzten Woche gingen die HSG Damen als knapper Tabellenführer in das Heimspiel gegen die USG Chemnitz. Die letzten Spiele gegen die Studentinnen waren immer relativ gute Spiele mit knappen Ausgang zu Gunsten der HSG. Auch das Hinspiel konnten die HSG Damen erst am Ende mit 5 Toren siegreich gestalten. Man ging somit zwar als Favorit ins Spiel, war aber vorgewarnt denn die USG hatte auf alle Fälle vor, die Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Personell konnten die Gastgeberinnen diesmal zwar wieder auf die Unterstützung aus der zweiten Mannschaft bauen, hatten aber mit dem Ausfall von Franziska Stolle eine wichtige Spielerin zu ersetzen. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei die Gäste immer ein Tor vorlegen und die HSG postwendend den Ausgleich erzielen konnte. Dieses Spiel ging bis zur 10 Spielminute….nun schlichen sich im HSG Spiel nach vorn einige Unsicherheiten und vor allem Fehlwürfe vor dem gegnerischen Kasten ein. Dies führte zu einem 3 Tore Vorsprung der Chemnitzerinnen. In dieser Phase des Spiels dominierten beide Abwehrreihen so das Tore auf beiden Seiten eher Mangelware blieben. Ein schöner Heber der erfahrenen Jana Preussler brachte die HSG bis zur Pause dann wenigstens noch auf zwei Tore heran. In der Kabine gab es dann deutliche Worte des Trainergespanns, denn das flüssige und temporeiche Angriffsspiel was in der Vorwoche noch Erfolgsgarant war, vermisste man in diesem Spiel bisher fast vollständig.

Nach dem Seitenwechsel nahm sich die Mannschaft die Pausenpredigt wohl an, denn nun spielte man endlich mit mehr Druck nach vorn und nutzte auch Kontermöglichkeiten zu den sogenannten einfachen Toren. In der 38 Spielminute schaffte man dann auch die erste Führung im Spiel zu erzielen. Nadine Schade netzte von der Außenposition zum zwischenzeitlichen 15:14 ein. Zwei schöne Kontertore von der wieder stark spielenden Antonia Böhme brachten in der Folge die HSG erstmals 3 Tore in Front. Torgarant Natalie Fiedler erhöhte 10 Minuten vor Schluss den Vorsprung auf 4 Tore. Die USG gab allerdings nicht auf und kämpfte sich nochmals auf zwei Tore heran. Doch die HSG wollte dieses Spiel nun nicht mehr aus der Hand geben und hatte mit Toren von Vanessa Brzoska die passende Antwort parat. Bis zum Schlusspfiff konnten sich die HSG Damen somit noch einen sicheren Sieg herausspielen und verteidigten am Ende die knappe Tabellenführung. Sieggarant war diesmal eine deutliche Steigerung in der zweiten Halbzeit und wiederum eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Die HSG spielte mit Ruderisch im Tor, Mühlmann, Preussler(2), Zill(4), Jetschke, Büttner, Böhme(3), Fiedler(9/4), König, Schade(4), Brzoska(5), Kaden

18.01.2019 SG Raschau Beierfeld gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 29:33 (14:16)

Souveräner Sieg gegen den Tabellenführer!

Nachdem die HSG in der Vorwoche ein Spitzenspiel der Bezirksliga gegen Fraureuth bestreiten musste und dort noch nach einem schwachen Speil mit leeren Händen dastand, wollte man beim Tabellenführer vieles besser machen. Die Vorzeichen für diese Partie standen somit klar auf Wiedergutmachung. Allerdings waren die personellen Voraussetzungen für diese Partie nicht die Besten. Da zeitgleich die zweite Vertretung der HSG ebenfalls ein Punktspiel zu absolvieren hatte, konnte man diesmal nicht wie gewohnt auf deren Unterstützung bauen. Dazu fiel mit Anne König noch der etatmäßige rechte Außenspieler aus. Mit nur 8 Feldspielern ging man so in das zu erwartend schwere Spiel. Raschau hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen und wollte dem Sieg aus dem Hinspiel einen weiteren in eigener Halle folgen lassen. 

Die Partie begann wie erwartet mit einem hohen Tempo auf beiden Seiten. Die HSG erwischte den deutlich besseren Start Franziska Stolle eröffnete den Torreigen mit einem sehenswerten Wurf aus dem Rückraum. Nach 6 Minuten ging die HSG sogar mit 4:1 in Führung. Schon hier zeigte sich in allen Aktionen die Entschlossenheit, mit welcher die HSG das Spiel gewinnen wollte. Sowohl im Deckungsspiel als auch in den Angriffsaktionen merkte man allen Spielerinnen an, dass sie um jeden Ball kämpfen und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken wollen. Im eigenen Angriff spielte man so unter der Regie von Linda Zill sehr variabel. Sowohl über die starke Nadine Schade von der Außenposition als auch über alle Aufbaupositionen sorgte man permanent für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Den erkämpften Vorsprung von 4 Toren aus der Anfangsphase gab man auch lange nicht her. Erst als die Gäste durch die zweite Hinausstellung ihrer Abwehrchefin Franziska Stolle gezwungen war, ihre Deckung etwas umzustellen, und man im Angriff etwas mit der Chancenverwertung haderte, kamen die Gastgeberinnen mit hohem Tempo und über gute Würfe aus dem Rückraum wieder etwas in Schlagdistanz. So ging man mit einem geschmolzenen zwei Tore Polster in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erzielten die Hausherrinnen zwar den Anschlusstreffer, aber postwendend antwortete die HSG mit zwei Toren in Folge. Die Deckung, die nun im zweiten Durchgang von Jana Preussler und Natalie Fiedler dirigiert wurde machte an diesem Tag einen super Job. Zwar konnte man die individuell starken Gastgeberinnen nicht völlig in ihren Aktionen eindämmen, aber in Zusammenarbeit mit einem guten Torhüterduo erkämpfte man sich so manchen Ball. Im zweiten Durchgang drehte dann Franziska Stolle so richtig auf. Zunächst mit drei Toren am Stück als auch Vorbereiterin und sichere 7 Meter Schützin steuerte sie 9 Treffer für die HSG bei. Die erst 16 jährige Antonia Böhme warf mit ihrem Tor in der 47 Spielminute die HSG schließlich mit 7 Toren in Front. Zwar schaffte man es nicht, diesen großen Vorsprung über die Zeit zu retten, aber der Sieg der HSG geriet dann nicht mehr in Gefahr. Eine absolut starke Mannschaftsleistung von jeder einzelnen Spielerin sorgte letztlich für den völlig verdienten Auswärtssieg beim Tabellenführer. Durch diesen Sieg hält man weiter Anschluss an die Tabellenspitze. Entsprechend ausgelassen freute man sich nach dem Spiel über diese starke Leistung.

Die HSG spielte mit Kolbe und Jarschel im Tor,

Preussler(1), Zill (5), Büttner(2), Böhme(1), Fiedler(5/2), Schade (8/1), Brzoska(2), Stolle(9/2)


11.01.2020 

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Fraureuth 22:28 (10:15)

Derbysieg geht verdient nach Fraureuth!

Im ersten Spiel des Jahres hatte die HSG gleich mit den Damen aus Fraureuth eine schwere Aufgabe vor sich. Da sich die Gastgeber mit guten Leistungen aus den letzten Spielen in die Pause zum Jahreswechsel verabschiedet hatten und die Gäste mit einem deutlichen Sieg aus der Vorwoche ebenfalls in der Tabelle weit vorn mitmischen, durfte man auf den Ausgang der Partie gespannt sein. Während bei den Hausherrinnen mit Franziska Stolle eine wichtige Spielerin berufsbedingt fehlte, waren bei Fraureuth alle Spielerinnen an Bord.

Der Plan aus einer kompakten Deckung heraus das eigene druckvolle Angriffsspiel zu entwickeln, ging zunächst auch für Langenhessen auf. Bis zur 13 Spielminute verfolgten die zahlreichen Zuschauer ein spannendes Spiel bei dem die Gastgeberinnen jeweils ein Tor vorlegen konnten aber Fraureuth immer eine entsprechende Antwort parat hatte. Beim Stand von 6:4 für die HSG verpasste man es dann leider den Vorsprung weiter auszubauen. Stattdessen führten nun einige Unaufmerksamkeiten im eigenen Deckungsverbund und das Auslassen von guten Torgelegenheiten im eigenen Angriff dazu, dass die Gäste einen 5:0 Lauf hinlegten und sich die HSG nun bis zur Pause abmühte, diesen Vorsprung von Fraureuth wieder wettzumachen. Mit einem 10:13 ging es dann in die Kabine und alle hofften auf einen besseren Start der Gastgeberinnen im zweiten Durchgang. Doch alles was in der Pause besprochen wurde schien zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder vergessen. Viele eigene Fehler in der Deckung und eine schlechte Wurfleistung im Angriff brachten statt der Resultats Verbesserung einen noch größeren Rückstand. Nach 8 Minuten im zweiten Durchgang und einem nun 7 Tore Rückstand veranlasste dies den Trainer der HSG bereits zu einer weiteren Auszeit. Nach einer Umstellung im Deckungsverbund schien dies auch Früchte zu tragen. Die HSG erkämpfte sich nun einige Bälle und konnte selbst auch wieder aus dem Angriffsspiel heraus schöne Tore erzielen. So schmolz der Vorsprung zunächst beim Stand von 18:21 bis auf 3 Tore. Es keimte nun noch einmal Hoffnung auf, dieses Spiel noch drehen zu können. Doch die Gäste hatten auch hier schnell eine Antwort parat und schafften es wieder mit einem 4:0 Lauf bis zur 50. Minute das Spiel endgültig zu entscheiden. Bis zum Ende der Partie passierte nun nicht mehr viel. Am Ende jubelten die Gäste über den Derbysieg und bei der HSG machte sich eine allgemeine Enttäuschung breit. Das Fazit für dieses Spiel war schnell getroffen.

 Die HSG war an diesem Tag leider nur in der ersten Viertelstunde ein gleichwertiger Gegner und so geht der deutliche Sieg für Fraureuth auch absolut in Ordnung. Bis zu kommenden Wochenende gilt es nun die Fehler zu analysieren, denn dann wartet der Spitzenreiter Raschau auf die HSG.

Die HSG spielte mit Ruderisch und Jarschel im Tor

Mühlmann, Preussler, Zill(4),Büttner(3), Böhme(1),Sonntag, Fiedler(6/5), König (3/1), Schade(2), Brzoska(3), Kaden


30.11.2019 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SV 04 Plauen Oberlosa II 32:20 ( 22:9 )

Verdienter Heimsieg im letztem Punktspiel des Jahres 2019!

Gegen den Tabellensechsten wollte man unbedingt an die zuletzt starke Leistung der letzten Spiele anknüpfen und von Beginn an das Heft des Handels in die Hand nehmen und das Spiel bestimmen. Dieses Vorhaben ging dann auch mit dem Anpfiff sehr gut auf. Nach Ballverlusten oder Fehlwürfen der Plaunerinnen startete die HSG ihr schnelles Konterspiel und kam so zu einfachen Toren. Über die Stationen 3:0 und 8:2 erspielte man sich bis zur 9 Minute einen ersten Vorsprung. Der Gästetrainer sah sich nun gezwungen, mit einer Auszeit seine sehr junge 7 neu gegen die Spielweise der HSG einzustellen. Aber die HSG machte auch nach dem Time Out munter mit Tore Werfen weiter. Aus einer sicheren Deckung heraus, welche von Franziska Stolle wieder hervorragend dirigiert wurde, erarbeitete sich die HSG von allen Positionen gute Torgelegenheiten. Nach einer Viertelstunde hatte man bei einem Stand von 13:3 erstmals die 10 Tore Führung geschafft. Bis zur Pause konnte die Führung dann noch auf ein sicheres 13 Tore Polster ausgebaut werden. Nach dem Seitenwechsel kam dann das Spiel von Seiten der Gastgeberinnen leider etwas ins Stocken. Im Angriff wurde nun nicht mehr mit der nötigen Konsequenz gearbeitet und im Abschluss scheiterte man nun des Öfteren an der Torhüterin von Plauen. So erzielte man bis zur 40 Spielminute lediglich nur ein Tor aus dem Feld heraus. Die Trainer spürten jetzt Parallelen zum Spiel in der Vorwoche beim Spitzenreiter in Zwickau. Auch hier führte man vermeintlich sicher mit 7 Toren und musste am Ende noch um einen Punktgewinn zittern. Doch die HSG fand diesmal wieder zurück in ihr schnelles Spiel und mit einem 4:0 Lauf stoppte man den Aufwärtstrend im Spiel der Gäste und bestimmte weiter das Geschehen. 10 Minuten vor Ende der Partie erzielte dann Jana Preussler das 30:15 und es deutete sich eine derbe Niederlage für Plauen an. Da die HSG bis zum Ende noch einige klare Torgelegenheiten weg lies, konnte Plauen bis zum Schlusspfiff noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende ging der deutliche Sieg Dank einer wiederum starken Mannschaftsleistung jedoch völlig verdient an die HSG, die nun bis zum 11.01.2010 erst einmal eine Punktspielpause hat

 

Mühlmann, Preussler(5/1), Zill(4), Stachula(1), Jetschke, Büttner(2), Böhme, Fiedler(5), König(3), Schade(7/1), Stolle(5), Kaden

 


24.11.2019 SV Chemie Zwickau gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 20:20(8:14)

Im Spitzenspiel einen Punkt verschenkt!

Am Sonntag ging es für die HSG Damen im Spiel des Tabellenführers aus Zwickau gegen den direkten Verfolger aus Langenhessen um die Spitzenposition in der Bezirksliga. Die HSG reiste zuversichtlich und fast in Bestbesetzung zum Derby nach Neuplanitz.

Zu Beginn hatte die HSG auch den deutlich besseren Start erwischt. Man ging schnell durch schön herausgespielte Tore mit 3:0 in Führung. Das Mittel einer kompakten 6:0 Abwehr stellte die Damen von Chemie wie gewollt vor größer Probleme. Aus den gewonnenen Bällen wurde schnell nach vorn gespielt und man kam über fast alle Positionen zum Torerfolg. Besonders die schönen Tore aus dem Rückraum bzw. aus Kontern von Jessica Büttner brachte die HSG immer weiter nach vorn. Folglich konnte sich die HSG einen komfortablen 7 Tore Vorsprung in der 25 Minute erspielen. Auch eine Doppelte Unterzahl durch zwei Herausstellungen gegen die HSG konnte die HSG clever verteidigen und ging mit einem 6 Tore Polster in die Kabine.

Leider kam dann der Gast wie verwandelt aus dieser zurück in die Partie. Vom druckvollen Angriffsspiel aus dem ersten Durchgang war nicht mehr viel zu sehen. Auch wurden jetzt unerklärliche Fehler im eigenen Angriff fabriziert. Die Zwickauer verteidigten nun die Angriffe besser sodass Tore auf der HSG Seite im zweiten Durchgang Mangelware bleiben sollten. So kamen nun die Gastgeberinnen Tor um Tor heran. Die HSG versuchte weiter mit einer sehr engagierten Deckungsarbeit den Raum für die Cemie Spielerinnen einzuengen. Da nun das Spiel auch an Intensität zunahm gab es einige 2 Minutenstrafen gegen die HSG und Strafwürfe für Zwickau. So schmolz der Abstand zunächst auf zwei Tore bevor 4 Minuten vor Schluss erstmals der Ausgleich für Zwickau erreicht wurde. Am Ende dann Dramatik pur…50 Sekunden vor der Schusssirene erzielte die HSG durch ein Tor durch Jessica Büttner das vielumjubelte 20:19. Als dann auch noch kurz vor Ultimo ein Strafwurf von Chemie von der HSG Torhüterin gehalten wurde, war der Sieg zum Greifen nahe, doch der Ball blieb in den Reihen von Chemie die mit einem letzten Wurf doch noch das Unentschieden sicherten.

Nach der souveränen Vorstellung in der ersten Halbzeit und der langen Führung der HSG in dieser Partei fühlt sich allerdings das Unentschieden wie eine Niederlage an. Denn mit nur 6 Toren im zweiten Durchgang kann man nicht zufrieden sein.

Die HSG spielte mit Ruderisch, Jarschel und Kolbe im Tor

Mühlmann, Preussler, Zill(1), Stachula, Büttner(7), Fiedler(2), König, Schade(7/5), Kaden, Stolle(3/1)


09.11. 2019 BSV Limbach- Oberfrohna gegen HSG Langenhessen Crimmitschau 30:32 (14:15)

Energieleistung sichert nächsten Auswärtssieg!

An diesem Wochenende stand für die HSG ein Auswärtsspiel gegen das Team aus Limbach Oberfrohna auf dem Programm. Nachdem die HSG in der letzten Zeit einen guten Lauf hatte und ihre vergangenen 4 Spiele alle gewinnen konnte, rechnetet man sich auch bei den spielstarken Gastgeberinnen um Torjägerin Julia Korb ein paar Chancen aus. Allerdings waren die Vorzeichen dafür nicht die Besten. Da die zweite HSG Vertretung zeitgleich in Mittweida spielte, blieb die Auswechselbank diesmal eher sehr leer. Außerdem waren auch noch einige Spielerinnen leicht angeschlagen, so dass man gerade mal mit zwei Wechseloptionen in die Partie ging.

Auf dem Spielfeld entwickelte sich im ersten Durchgang eine sehr ausgeglichene und spannende Partie. Die Gastgeberinnen erwischten zwar den besseren Start und konnten über ihre linke Angriffsseite einige Tore erzielen, aber die HSG hatte mit ihrem schnellen Umkehrspiel und einem treffsicheren Rückraum immer eine Antwort parat. So konnte man in der zehnten Spielminute ausgleichen und ging kurze Zeit später auch erstmals in Führung. Von nun an wechselte die Führung hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Im HSG Spiel funktionierte diesmal das Zusammenspiel zwischen Aufbauspielern und Kreisläuferin sehr gut. Besonders Franziska Stolle brachte die Gästeabwehr mit ihren genialen Anspielen an den Kreis fast zur Verzweiflung. Und wenn der Weg zum Kreis einmal versperrt war, wurden eben mit sehenswerten Würfen aus dem Rückraum einfache Tore erzielt. Eine besser werdende Deckungsarbeit brachte gegen Ende der ersten Halbzeit auch mehr Sicherheit ins eigene Spiel.  Leider waren es kleine Unaufmerksamkeiten und technische Fehler im eigenen Angriff, die eine höhere Führung bis zum Pausenpfiff verhinderten.

Nach dem Seitenwechsel drehte dann aber die HSG richtig auf. Mit sehenswerten Kombinationen konnte man innerhalb von kurzer Zeit einen 5 Tore Vorsprung herauswerfen. Besonders Jessica Büttner hatte daran mit 4 Treffern in Folge einen großen Anteil. Zwar versuchte der Trainer der Gastgeberinnen mit einer Auszeit den Spielfluss der HSG zu unterbinden, aber die HSG war weiter das spielbestimmende Team und konnte von allen Positionen die Abwehr der Hausherren in Bedrängnis bringen. Doch wer nun dachte Limbach sei schon geschlagen, hatte sich getäuscht. Angetrieben von schnellen Kontern und einer starken Leistung der Torjägerin Julia Korb kämpfte sich der Gastgeber wieder bis auf 2 Tore heran. Gegen Ende der Partie schwanden nun auch langsam die Kräfte bei der HSG auf Grund der fehlenden Wechseloptionen. Doch Siegeswille und eine tolle Energieleistung von allen Spielerinnen sorgten dafür, dass am Ende die HSG als verdienter Sieger vom Parkett gehen konnte.

Die HSG spielte mit Kolbe und Zetzsche im Tor,

Preussler, Zill(1), Büttner(8), Fiedler(11/2), König(3), Schade(2), Stolle(7)


02.11.2019 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SG Nickelhütte Aue  33:28  (15 :12 )

Nächsten Heimsieg eingefahren!

Nach einer längeren Punktspielpause hatte die HSG am vergangenen Wochenende die SG Nickelhütte Aue zu Gast im Koberbachzentrum. Die Favoritenrolle lag von der Tabellensituation her ganz klar bei den Damen aus Langenhessen. Die junge Auer Mannschaft hat in dieser Saison erst einen Punkt einfahren können. Bei der HSG hingegen lief es in den letzten Spielen sehr gut und man konnte zuletzt 3-mal in Folge gewinnen. So war die Marschroute für dieses Spiel ganz klar auf einen Heimsieg ausgerichtet. Personell konnten die Trainer fast aus dem Vollen schöpfen, so konnten auch einige angeschlagene Spieler wiedereingesetzt werden.  Von Beginn an versuchte die HSG aus einer stabilen Deckung heraus ihr eigenes schnelles Spiel umzusetzen, dies gelang Anfangs recht gut und so ging man mit 4:1 in Führung. Allerdings haderte man bei der eigenen Chancenverwertung und verpasste es so, sich weiter abzusetzen. Die Gäste profitierte außerdem von der ein oder anderen Unaufmerksamkeit im HSG Deckungsspiel, somit blieb der Abstand im 1. Durchgang relativ konstant. In der Halbzeitpause appellierten die Trainer nochmals das Tempo im Spiel hoch zu halten und somit die Gäste weiter in Bedrängnis zu bringen. Mit Wiederanpfiff wurde dies auch gut umgesetzt, von nahezu allen Positionen wurden jetzt schön herausgespielte Tore erzielt. Über das schnelle Umkehrspiel erzielte man nun auch das ein oder andere Kontertor. Folglich wuchs der Vorsprung für die Gastgeberinnen Tor um Tor an. 10 Minuten vor Spielende leuchtet auf der Anzeigetafel eine 10 Tore Führung für die HSG auf. In der Schlussphase gelang den Auer Damen noch etwas Ergebniskosmetik, aber wer in diesem Spiel als Sieger vom Parkett gehen würde, war da schon längst klar. Nach dem Schlusspfiff feierte man einen völlig verdienten Heimsieg der beim Nutzen aller Chancen sicher hätte noch höher ausfallen können. Positiv ist zu erwähnen das eine geschlossenen Mannschaftsleistung wieder zum Sieg führte.

Beste Werferin aus den HSG Reihen waren an diesem Tag Natalie Fiedler mit 9 Treffern, sowie Linda Zill, welche sich 7 mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Die HSG spielte im Tor mit Ruderisch und Zetsche

Preußler (5) , Stachula (1) , Büttner (2)  , Stolle (4), Fiedler (9) , Zill (7) , König (1) , Schade (4) , Mühlmann , Jetschke, Scheuffler


05.10.2019 SG Lichtenstein/Oberlungwitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 20:33 (8:19)

Zweiter Auswärtssieg ist perfekt!

Für die HSG stand am Wochenende das Auswärtsspiel in Oberlungwitz an. Die Gastgeberinnen hatten bisher zwei Spiele weniger als die HSG absolviert. Dabei gab es eine knappe Niederlage gegen die Damen von Chemie Zwickau und einen klaren Sieg in Plauen zu feiern. Man war also gewarnt vor dieser Partie und wollte unbedingt an die Leistung der letzten beiden Siege anknüpfen. Entsprechend motiviert ging man auch in das Spiel und übernahm sofort das Kommando. Man fand sich schnell in der Deckung und in einer super Zusammenarbeit mit Torhüterin Anna Ruderisch erkämpfte man sich viele Bälle. Im Spiel nach vorn rollte die zweite Angriffswelle zunächst noch nicht ganz so gut wie sich das die Trainer vorstellten, aber mit schönen Kombinationen konnte man die gegnerische Deckung das ein ums andere Mal überwinden. Zwar versuchte der Gästetrainer mit einer Auszeit in der 13 Spielminute den Spielfluss der HSG zu unterbinden aber die HSG drehte danach erst so richtig auf. Mit schönen Rückraumtreffern von Franziska Stolle und Ulrike Heinrich und den Toren von der immer stärker werdenden Jessica Büttner erspielte sich die HSG bis zur Pause einen komfortablen Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel blieb die HSG ihrer Linie treu und verteidigte am eigenen Kreis sehr ordentlich. Und wenn dann der Gastgeber doch eine Lücke gefunden hat, waren dann ja noch die beiden guten Torhüterinnen der HSG, die mit tollen Paraden so manche Bälle entschärfen konnten. Mit einem schnellen Spiel nach vorn brachte man die Lichtensteiner das ein ums andere Mal in Bedrängnis. Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel dann bereits entschieden. Mit einem 14 Tore Polster erhielten nun alle Spielerinnen ihre Einsatzchance und nutzten diese ausnahmslos sehr gut. Mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit brachte man so das Spiel auch in dieser Höhe völlig verdient nach Hause. Nach dem Abpfiff konnte man sich dann gemeinsam mit den mitgereisten Fans freuen. Allerdings mischten sich in den ganzen Jubel auch ein paar Tränen mit ein. Die an diesem Tag mit 13 Toren erfolgreichste HSG Torschützin Ulrike Heinrich wird uns auf Grund ihres „Auslandeinsatzes“ für ein halbes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. Wir wünschen ihr eine tolle Zeit und werden als Mannschaft alles geben, um die entstandene Lücke zu schließen.

Die HSG spielte mit Ruderisch und Jarschel im Tor, Mühlmann (1/1), Heinrich(13/4), Preussler(1), Zill(2), Büttner(4), Böhme, Zetsche, Fiedler(5/2), König(2), Kaden(1), Stolle(4),


28.09.2019 HSG Langenhessen Crimmitschau gegen HC Glauchau Meerane II 25:15 (9:3)

Erster Heimsieg der Saison fällt deutlicher aus als erwartet!

Zum zweiten Heimspiel der Saison war diesmal der HC Glauchau Meerane zu Gast. In diesem Derby gab es in den vergangenen Jahren ganz unterschiedliche Ergebnisse. In der Statistik finden sich zwar mehr Siege für die HSG, aber es gab auch genauso schmerzhafte Niederlagen. In der Vorbereitung auf die Saison gab es ein Aufeinandertreffen beider Teams, in dem der Gast aus Glauchau die Nase vorn hatte. Man sollte also auf dieses Spiel gespannt sein und nicht auf einen Selbstläufer hoffen.

Im HSG Team fehlten zwar die Stammtorhüterin Anna Ruderisch und weiter die Verletzten Nadine Schade und Vanessa Brzoska, aber man konnte dank der Unterstützung der zweiten Mannschaft eine voll besetzte Wechselbank vorweisen. Die Partie begann zunächst auf beiden Seiten recht nervös und relativ torarm. Viele Ballverluste und Fehlversuche im Abschluss ließen nach einer gespielten Viertelstunde gerade einmal ein 4:2 auf der Anzeigetafel leuchten. Was allerdings die Trainer wohlwollend zu Kenntnis nahmen, war die sehr gute Deckungsarbeit der Gastgeberinnen. Wie schon im letzten Spiel in Chemnitz funktionierte die Abstimmung zwischen Deckung und Torhüter sehr gut. Nur leider konnte man zunächst aus den Ballgewinnen noch nicht wie gewohnt, ein sicheres Konterspiel aufziehen. Außerdem standen im Torabschluss des Öfteren Pfosten oder Latte des Tores im Wege. Trotzdem konnte sich die HSG ab der 20. Minute Tor um Tor absetzen, da in der Deckung kein Tor der Gäste mehr zugelassen wurde. So ging man mit einem 9:3 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel arbeitet die HSG weiter am Ausbau des Vorsprungs und so war es die an diesem Tag starke Linda Zill, die in der 40 Spielminute zum 14:4 einnetzen konnte. Da fast jeder Angriffsversuch der Gäste von der HSG unterbunden werden konnte, merkte man Glauchau in ihren Aktionen nun zunehmend eine gewisse Hilflosigkeit an. Wiederum Linda Zill stellte 10 Minuten vor Spielende mit ihren 5 Treffer einen 13 Tore Vorsprung her, welcher den sicheren Sieg bedeuten sollte. Zwar konnte der HC noch einmal gegen Ende etwas herankommen, aber mehr als eine Ergebniskosmetik war an diesem Tag nicht drin. So feierte die HSG am Ende einen ungefährdeten ersten Heimsieg, der beim effektiveren Ausnutzen aller Chancen noch höher ausfallen hätte können.

Mit nun zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen steht man nach dem verkorksten Saisonbeginn verdient im Mittelfeld der Tabelle.

Die HSG spielte mit Jarschel und Kolbe im Tor

Heinrich(3), Preussler(4) ,Zill(5), Stachula, Jetschke, Büttner(5), Böhme, Fiedler(3/1), König(2), Stolle(3), Scheufler, Zetzsche


21.09.2019 USG Chemnitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 22:27(11:14)

1.Saisonsieg verdient eingefahren!

Für diese Partie hatte man sich im Vorfeld viel vorgenommen…Nach dem misslungenen Saisonstart sollte im zweiten Auswärtsspiel nun endlich gepunktet werden um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Zwar reisten die Gäste ohne Nadine Schade (Muskelverletzung) und Anna Jetschke (Urlaub) an, konnten aber erstmals in der Saison auf die Unterstützung von Torjägerin Ulrike Heinrich bauen.

Von Beginn an merkte man den HSG Mädels eine völlig andere Einstellung und Körpersprache gegenüber dem Heimspiel aus der Vorwoche an. In der eigenen Deckung wurde sehr gut und mit der nötigen Konsequenz gearbeitet, um das bewegliche Angriffsspiel der Chemnitzerinnen zu unterbinden. Im Spiel nach vorn war das schnelle Umkehrspiel ein gutes Rezept, um die Abwehr der Gastgeberinnen zu überwinden. Nach dem guten Start der HSG in das Spiel schaffte es Chemnitz allerdings wieder auszugleichen und selbst einmal mit 3 Toren in Führung zu gehen. Doch anders als in der Vorwoche schien das die HSG nicht zu beeindrucken, man spielte weiter druckvoll nach vorn und konnte nun auch über die Aufbauposition einfache Tore erzielen. Mit einer ordentlichen Portion Kampfgeist und einer clever gespielten 5:1 Deckung erkämpfte man sich in der Deckung einige Ballgewinne die zu eigenen Toren umgemünzt werden konnten.

So erarbeitet sich die HSG bis zur Pause ein kleines 3 Tore Polster. Auch im zweiten Durchgang war die HSG die bessere Mannschaft und bestimmte über weite Strecken das Spiel. Mit cleveren Toren, wie zum Beispiel einem direkt verwandelten Einwurf oder einem sehr guten Zusammenspiel der Aufbauspieler mit dem Kreisläufer, konnte sich die HSG bis zur 42 Minute beim Stand von 15:22 einen 7 Tore Vorsprung erarbeiten. Auch eine rote Karte nach der dritten Hinausstellung von Franziska Stolle ließ keinen Bruch im HSG Spiel erkennen. Man brachte die Partie dank einer starken Mannschaftsleistung und einer guten Torhüterin Anna Ruderisch siegreich zu Ende.

Nach dem Abpfiff jubelten die HSG Damen zurecht über einen verdienten Auswärtssieg und bedankten sich bei den mitgereisten Fans.

Die HSG spielte mit Ruderisch und Zetzsche im Tor

Mühlmann(1), Heinrich(6), Preussler(3), Zill(2), Büttner(4), Fiedler(7), König(4), Kaden, Scheuffler, Stolle


15.09.2019 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SV Raschau Beierfeld 16:20 (3:14)

Nach Heimpleite steht die HSG im Tabellenkeller!

Nachdem der Saisonstart im Derby gegen Fraureuth bereits danebenging, wollte die HSG nun im ersten Heimspiel gegen die starken Gäste aus dem Erzgebirge die Punkte im Koberbachzentrum behalten. Fast in Bestbesetzung und mit voller Auswechselbank ging man in die Partie. Man wollte aus einer sicheren Deckung heraus das eigene Spiel schnell gestalten und den Gegner unter Druck setzen. Doch der Plan der Trainer ging in der ersten Halbzeit ganz und gar nicht auf. In der Deckung entstanden immer wieder große Lücken für die Gäste. Diese ließen sich nicht lange bitten und netzten nach Belieben ein. Was allerdings im eigenen Angriff geboten wurde, verschlug nicht nur den Trainern, sondern wohl auch den Zuschauern die Sprache. Einfachste technische Fehler und das Auslassen klarer Torgelegenheiten führten dazu, dass man gerade mal 3 Tore im ersten Durchgang erzielen konnte. Zwei Auszeiten der Trainer und einige Umstellungen konnten auch keine Besserung bewirken. In der Halbzeitpause fand man klare Worte und appellierte an die eigenen Fähigkeiten und den Kampfeswillen.

Im zweiten Durchgang kam man dann auch wie verwandelt aus der Kabine. Man merkte den Spielerinnen an, dass man sich nun anders präsentieren wollte. Mit einer aggressiven Deckung und engagierten Spiel nach vorn konnte man Tor um Tor aufholen.

Doch da sich auch weiterhin noch kleine Fehler im Angriffsspiel einschlichen, war es dann letztlich nicht mehr möglich das Spiel noch zu drehen. Dazu war der 11 Tore Vorsprung von Raschau dann doch zu groß. Als positiv wäre aus der Partie noch der Kampfgeist hervorzuheben und die tolle Leistung unsrer Torhüterin Ellen Jarschel die sich aber letztlich zu ihrem heutigen Geburtstag einen Sieg gewünscht hätte. So steht man mit zwei Niederlagen in Folge schon am kommenden Wochenende im Auswärtsspiel bei der spielstarken USG Chemnitz unter Zugzwang.

Die HSG spielte mit Jarschel, Ruderisch und Zetzsche im Tor

Mühlmann, Preussler(2), Zill(1), Jetschke(2), Büttner(2), Fiedler(3/2), König(3),Schade(1), Brzoska(1), Stolle(1),Scheufler