Berichte und Ergebnisse Saison 2017/2018

18.03.2018 HSG Langenhessen Crimmitschau II : HSG Muldental 03 15:16


HSG Langenhessen/Crimmitschau II : SG Lichtenstein/Oberlungwitz II                 17:24 (7:8)

Nach der schmerzlichen Niederlage aus dem vergangenen Spiel empfing man nun zu Hause den Spitzenreiter aus der Bezirksklasse I – die SG Lichtenstein/Oberlungwitz II. Das Hinspiel verlor man deutlich mit 21:12. Entsprechend groß war der Respekt vor den agilen Gegnerinnen, auch wenn diese mit einem schmalen Kader anreisten. Leider waren wir weiterhin verletzungs- und krankheitsbedingt geschwächt und konnten auf die Unterstützung von Sophie Fritsch und Theres Hermann aus der ersten Mannschaft bauen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank!

Das Spiel begann mit einem beidseitigen Abtasten. Nach 4 Minuten fiel das erste Tor für uns. Darauf folgten weitere 3 Treffer, so dass man nach 8 Minuten mit 4:0 in Führung gehen konnte. Regelrecht geschockt reagierten wir auf diesen Vorsprung und stellten ab diesem Moment die Schnelligkeit in Offensive und Defensive weitestgehend ein. In der anschließenden Phase des Spieles stellten sich die Lichtensteinerinnen immer besser auf unsere Abwehr ein und tanzten uns mit schnellen Bewegungen ein ums andere Mal aus und belohnten sich mit platzierten Würfen. In der Offensive hingegen fiel uns immer weniger ein und die geschlossen agierende Abwehr der Gäste bereitete uns zunehmend Probleme. Trotzdem gelang es uns mit einem relativ ausgeglichenen Stand von 7:8 in die Pause zu gehen. Hier forderte Trainer Weilbach dazu auf, schneller und variantenreicher zu spielen. Es sei noch nichts verloren.

Leider hatte man den Eindruck, dass das Spiel in unseren Köpfen bereits verloren war, so dass die Fehlerquote deutlich anstieg. Offensiv scheiterte man nun ähnlich wie auch schon in der ersten Hälfte immer wieder an der Torhüterin der Gäste, die sich gut auf die Würfe unserer Spielerinnen einstellte. Dahingegen fand man leider in der Defensive kein probates Mittel, um die schnellen Gegnerinnen unter Kontrolle zu bringen. Auch eine zeitweilig angewandte offensivere Deckungsvariante brachte nicht den gewünschten Erfolg. Allgemein ließ die Abstimmung zwischen unseren Mädels an diesem Tag zu wünschen übrig.

Im weiteren Verlauf ergab man sich mehr oder weniger seinem Schicksal und musste letztendlich eine Niederlage einstecken, die nicht so hoch hätte ausfallen müssen.

Schon am 10.03.2018 muss man zum Auswärtsspiel in Oederan antreten. Bis dahin heißt es, die gezeigte schwache Leistung zu vergessen und dann endlich mal wieder einen Sieg einfahren!

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Hermann im Tor; Jetschke (6/1), Fritsch (7) Heckel (1), Meyer, Hunger, Spiegl (1), Ernst, Löscher (1), Körner, Piehler, Müller, F. (1)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD

24.02.2018 Zwönitzer HSV 1928 II : HSG Langenhessen/Crimmitschau II      18:17 (10:8)

Nach einer langen Spielpause trat die zweite Vertretung der HSG Langenhessen/Crimmitschau auswärts in Zwönitz an. Trainer Weilbach betonte vor dem Spiel des Öfteren, dass ihm dieses am Herzen läge. Mit einem Sieg hätte man schließlich den dritten Tabellenplatz festigen können bzw. wäre man sogar auf Tabellenplatz 2 vorgerückt.

Leider waren die Voraussetzungen alles andere als optimal. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle war insbesondere der Aufbau der Langenhessenerinnen geschwächt. Auch die angereiste Mannschaft war alles Andere als fit. Hier noch einmal einen großen Dank an Sophie Fritsch aus der ersten Mannschaft, die uns tatkräftig unterstützte und zu dieser Partie 7 Treffer beisteuerte.

Aber von Beginn an – schnell führten die Zwönitzerinnen mit 2:0. Die ersten Minuten waren vorallem gekennzeichnet durch Unsicherheiten im Angriff. Die für uns ungewohnte Verwendung von Harz machte einigen zu schaffen, so dass die Abspielfehler sich häuften. Insgesamt zählten wir 10 Abspielfehler in unserem Spiel.

Im weiteren Verlauf stabilisierte sich jedoch unsere Abwehr zunehmend. Insbesondere Olivia Körner im Zentrum der Deckung der HSG war oftmals Endstation für die Gastgeberinnen. Die altbekannte Torschützin der Zwönitzerinnen, Miriam Schurzmann, konnte man nach schnellen zwei Treffern in der weiteren Partie komplett unter Kontrolle bringen. Manchmal fokussierten wir uns zu stark auf die Aufbauspieler, so dass die Kreisspielerin zu freien Würfen kam. Nach dem Gleichstand von 4:4 in der 14. Spielminute lief man stetig einem Rückstand hinterher. Durch immer sicherer werdende Offensiv- und Defensivarbeit gelang es uns jedoch auf 10:8 zur Halbzeit zu verkürzen.

In der Halbzeitansprache appellierte Trainer Weilbach an uns, in der Deckung weiterhin aggressiv zu arbeiten und in der Offensive möglichst noch schneller zu agieren. Dieser Anweisung folgte ein einvernehmliches, erschöpftes Stöhnen der ersatzgeschwächten Langenhessenerinnen.

Trotzdem startete man motiviert in die zweite Hälfte der Partie. Insbesondere die mannschaftlich geschlossene Abwehrarbeit ermöglichte es uns in der 40. Minute den Gleichstand zu erzielen und in der 46. Minute sogar mit zwei Treffern in Führung zu gehen. Leider wurde die Partie von einem unschönen Ereignis überschattet. Eine zwönitzer Aufbauspielerin stürzte nach ihrem Sprungwurf und verletzte sich am Arm, so dass eine Behandlung von Nöten war. An dieser Stelle wünschen wir ihr eine schnelle und problemlose Genesung.

Von diesem Moment an mussten wir uns leider einige unschöne Bemerkungen seitens der heimischen Zuschauer anhören. Wir bedauern ebenfalls sehr, dass die Schiedsrichter in diesem Spiel beidseitig keine konsequentere Linie gepfiffen haben. Leider wurden wir ab diesem Moment das Gefühl nicht los, dass die besagten Unparteiischen häufiger Entscheidungen gegen uns trafen, die wir so nicht nachvollziehen konnten.

Der Rest der Partie entwickelte sich zu einem beidseitig umkämpften Spiel auf Augenhöhe. Kurz vor Schluss bekamen wir einen Strafwurf zugesprochen. Naomi Spiegl trat an und traf 10 Sekunden vor Schluss zum 18:18. Uns allen fiel ein riesiger Stein vom Herzen, doch dann der Schock: die Schiedsrichter zeigten an, dass sie übergetreten sei.

So blieben die zwei Punkte in Zwönitz und die Enttäuschung sitzt tief. Ein Unentschieden wäre sicherlich verdient gewesen.

Trotzdem müssen wir uns auch nach dieser Niederlage die positiven Aspekte vor Augen führen: wenn wir diesen Kampfgeist beibehalten, haben wir eine wichtige Voraussetzung für die kommenden schweren Partien erfüllt.

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Polrolniczak im Tor; Jetschke (3), Flechsig, Meyer (1), Hunger, Spiegl (2), Ernst (1), Löscher (3), Körner, Piehler, Fritsch (7/2) HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD


27.01.2018 Burgstädter HC II : HSG Langenhessen/Crimmitschau II       12:13 (6:6)

 

Nach der deutlichen Niederlage von letzter Woche musste man am 27.01.2018 zum Auswärtsspiel in Burgstädt antreten. Das Heimspiel gegen die Burgstädterinnen war uns ebenfalls noch gut im Gedächtnis. Grund dafür war, dass dieses Spiel lediglich 6 Wochen her war und dass wir dieses Spiel unerwartet mit 11:14 verloren haben. Umso mehr waren wir um Wiedergutmachung der zuletzt gezeigten Leistungen bemüht. Insbesondere das intensive Wurftraining der vergangenen Woche sollte uns die nötige Sicherheit für das bevorstehende Spiel geben.

 

Wie der Spielstand bereits vermuten lässt, war aber auch das gegenwärtige Punktspiel kein Offensivfeuerwerk.

 

Aber von Beginn an: Der erste Angriff gebührte uns. Durch eine schnelle Körpertäuschung setzte man sich also schon nach wenigen Sekunden an den Kreis durch und … verwarf. Diese Szene könnte man als Beispielszene für wieder einmal viele nicht genutzte Chancen nennen. Während der ersten Halbzeit zeichnete sich die HSG durch eine durchweg konsequente und aggressive Abwehrarbeit aus. Wenn sich eine Spielerin der Gastgeberinnen doch einmal durchsetzen konnte, war unsere Torhüterin ein sicherer Rückhalt. Auf der gegnerischen Seite konnte man jedoch das gleiche behaupten. Zusätzlich machte uns im Angriff noch der Pfosten des Tores das Leben schwer.

 

Mit einem Gleichstand ging man also in die Halbzeitpause. Hier konnte Trainer Weilbach nicht viel kritisieren, außer die im Training geübte Wurfleistung nun endlich auch in diesem Spiel abzurufen.

 

In der zweiten Halbzeit legten wir einen optimalen Start hin. Mit einem 3:0-Lauf in 4 Minuten konnte man sich nun endlich ein wenig absetzen. Die aufmerksame Abwehrarbeit und daraus resultierende Ballgewinne und schnelle Gegenstöße waren der Grund dafür.

 

In den folgenden Minuten geschah quasi nichts. Weder die Gastgeberinnen, noch die Gäste konnten den Ball im Tor unterbringen, so dass es bis zur 45. Minuten bei dem Stand von 6:9 blieb.

 

Leider leistete man sich im weiteren Verlauf kleinere Abwehrfehler, die die Burgstädterinnen wieder aufholen ließen. Am Ende ließen wir uns den Sieg und die damit verbundenen zwei Punkte trotzdem nicht mehr nehmen.

 

Zusammenfassend konnte man also wieder eine Partie, die durch mangelnde Treffsicherheit unnötig spannend gemacht wurde, für sich entscheiden. Klar ist jedoch, dass man mit einer solchen Menge an nicht genutzten Chancen in noch kommenden Spielen nicht bestehen kann. In den 4 Wochen Spielpause ist nun genug Zeit, weiter daran zu feilen.

 

 

 

Die HSG II spielte mit Müller, L. im Tor; Heckel (2), Spiegl (1), Jetschke (2), Flechsig (1), Ernst (4/3), Körner, Buchhardt (1), Fritzsche (1), Löscher (1), PiehlerHalHhhh  njvhm    sdxdfDDD

 


20.01.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau II : VfB Blau-Gelb 21 Flöha    11:17 (4:5)

Am 20.01.2018 hatte die zweite Mannschaft der HSG die Damen aus Flöha zu Gast. Das Hinspiel konnte man nach anfänglichen Schwierigkeiten noch recht deutlich mit 14:19 für sich entscheiden.

Die Personalsituation war durch einige Urlaubs-, Arbeits- und Krankheitsausfälle durchwachsen.

Die erste Halbzeit war, so wie es der Halbzeitstand von 4:5 auch vermuten lässt, alles andere als ein Offensivfeuerwerk. Zwar führte man nach 15 Minuten mit 4:1 – dafür warf man dann aber bis zur Halbzeit garkein Tor mehr. Einzig die Abwehr und eine gut aufgelegte Torhüterin retteten uns über die erste Hälfte des Spiels. Größtes Problem während der gesamten Spielzeit war, wie eh und je, eine miserable Trefferquote. Man schleppte sich also mühsam mit einem 4:5 in die Halbzeitpause. Hier gab Trainer Weilbach nun vor, auf Tempo zu spielen und sich so einfache Treffer zu erarbeiten.

Leider nützt die schönste Abwehrarbeit, schnelles Angriffsspiel und das Ausführen von Spielzügen nichts, wenn die sich bietenden Chancen konsequent nicht verwandelt werden. Leider wurde dabei Anweisungen des Trainers bezüglich Wurfrichtungen ebenfalls keine Folge geleistet. Wenn dann auch noch Abspielfehler hinzukommen, die die Gäste zu schnellen Gegenstößen einladen, entsteht schnell ein Rückstand von 7 Toren nach 43 gespielten Minuten, welcher mit der gezeigten Offensivleistung bereits unaufholbar war. Auch eine in den letzten 10 Minuten eingesetzte offensive Abwehrvariante und daraus resultierend einige Ballgewinne veränderten die Tordifferenz kaum noch.

Am Ende steht eine deutliche Niederlage, die nicht hätte sein müssen. Nach wie vor bleibt festzuhalten, dass an der Wurfqualität aller Spielerinnen gearbeitet werden muss.

Die HSG II spielte mit Müller im Tor; Fritzsche (2), Poling, Jetschke (1), Heckel (1/1), Sedlak, Buchhardt (3), Ernst (1), Löscher (2), Müller F., Körner, Piehler (1)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD


06.01.2018 HSG Langenhessen/Crimmitschau II : HSG Rottluff/Lok Chemnitz II       18:16 (12:6)

Das neue Jahr durfte die HSG mit einem Heimspiel beginnen. „Neues Jahr, neues Glück“ könnte man sagen, nachdem wir das letzte Spiel des vergangenen Jahres gegen Burgstädt verloren haben. Gegen den letzten Gegner war eine unterirdische Wurfquote Hauptgrund für den Misserfolg. Uns war also allen klar, was wir zu verbessern hatten.

Mit der HSG Rottluff/Lok Chemnitz II war ein Gegner zu Gast, welcher derzeit den letzten Tabellenplatz belegt und den wir bereits im Hinspiel mit 3 Toren Differenz schlagen konnten. Das Tabellenbetrachtungen nichts zu sagen haben, durften wir jedoch schon mehrmals in dieser Saison spüren.

Die personelle Situation hätte kaum besser sein können. Lediglich die Torhüterposition war nur einfach besetzt, da Ramona Polrolniczak verletzungsbedingt vom Spielfeldrand aus die Daumen drücken musste.

In der ersten Halbzeit konnte man kaum Kritikpunkte finden. Mit einer durchweg guten Abwehrarbeit, sowie einer für uns überdurchschnittlich guten Wurfquote von 60 % konnten wir uns kontinuierlich einen recht komfortablen Vorsprung herausarbeiten. Besonders der Einsatz von Spielzügen brachte uns während der gesamten Spielzeit immer wieder in gute Wurfpositionen. Weiterhin ist positiv zu vermerken, dass sich an diesem Tag jede eingesetzte Spielerin auf jeder Position nahtlos in das Spielgeschehen einfügen konnte. Einzig verbesserungswürdig in der ersten Hälfte waren unsere Abspiele zum Tempogegenstoß. Diese erfolgten oft zu ungenau, so dass man hierbei auf insgesamt 12 Abspielfehler kam

Wir nahmen uns in der Pause vor, die herausgespielte Tordifferenz mindestens zu halten oder sogar auszubauen.

Im weiteren Verlauf musste man jedoch aufgrund von zu einfachen Fehlwürfen, Abspielfehlern und technischen Fehlern einige Gegenstöße durch die Chemnitzerinnen einstecken. Trainer Weilbach versuchte dieses Problem durch rege Wechsel zu beseitigen, was jedoch nur mäßig half. Einzig Spielzüge waren auch in dieser Phase des Spiels ein probates Mittel zum Erfolg – wäre da nicht unser alt bekanntes Problem gewesen - das Treffen. Die Wurfquote verschlechterte sich auf 37 % in Halbzeit 2. Unsere wieder einmal dankenswerter Weise zahlreich erschienenen Zuschauer mussten nicht zum ersten Mal in dieser Saison zusehen, wie ein sicher geglaubtes Spiel sich zu drehen drohte.

Als die Chemnitzerinnen nun eine Minute vor Schluss in doppelter Unterzahl den Anschlusstreffer setzen konnten, war uns klar, dass wir den Angriff nun sicher ausspielen müssen. In doppelter Überzahl ergaben sich nun große Lücken, welche durch ein Kreisanspiel mit Torerfolg genutzt wurde und uns kurz vor Schluss in einem unnötigen spannenden Spiel einen doch in Anbetracht der ersten Hälfte verdienten Sieg bescherte.

Nun heißt es an die Leistungen der ersten Hälfte des Spiels anzuknüpfen und in Flöha am 20.01.2018 um die nächsten 2 Punkte zu kämpfen.

Die HSG II spielte mit Müller, L. Tor; Heckel (5/2), Spiegl (1), Jetschke (2), Flechsig (1), Ernst (5/1), Körner, Buchhardt, Poling, Fritzsche, Sedlak (3), Müller F., Löscher (1), PiehlerHalHhhh  njvhm    sdxdfDDD


09.12.2017 TSV Fortschritt Mittweida : HSG Langenhessen/Crimmitschau II             19:20 (8:10)

Am Samstag, den 09.12.2017 trat die zweite Damenvertretung aus Langenhessen zum Auswärtsspiel in Mittweida an. Hinsichtlich der Tabellensituation befand man sich in der Favoritenrolle. Jedoch stellte dieses Spiel bereits das erste Spiel der Rückrunde dar, so dass man bereits Erfahrungen gegen Mittweida sammeln konnte. Damals konnte man einen knappen 29:27 Heimsieg einfahren. Uns war also allen bewusst, dass das bevorstehende Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Der Beginn des Spiels verlief jedoch wenig planmäßig. Zwar konnte man die ersten beiden Treffer der Partie durch einfache Fernwürfe erzielen, jedoch musste man in den darauffolgenden 5 Minuten vier Kontertore nacheinander verkraften. Mittweida zeigte uns also schnell auf, dass Fehlabspiele und technische Fehler in diesem Spiel sofort bestraft werden. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte klappte nun auch das Umschaltspiel besser. Wenn wir dann einmal in der Abwehr standen, funktionierte dort auch die Verständigung gut, so dass man aus dem Spiel heraus nur noch wenige Tore zuließ. Im Gegenzug dazu waren wir im Angriff immer wieder durch Fernwürfe erfolgreich. Nach einer wenig spektakulären ersten Halbzeit ging man mit einem hauchdünnen Vorsprung von zwei Toren in die Pause.

In die zweite Halbzeit starteten wir mit mehr Sicherheit. Durch 4 schnelle Tore konnten wir unseren Vorsprung auf 9:14 ausbauen. Dies schien leider den Zuschauern aus Mittweida weniger zu gefallen. Diese ließen bedauerlicherweise ab dem Zeitpunkt ihrem Frust freien Lauf und versuchten uns durch äußerst unangebrachte Bemerkungen aus dem Konzept zu bringen.

Leider fabrizierten wir im darauffolgenden Verlauf tatsächlich einige Fehlwürfe, was jedoch eher der mäßigen Personalsituation zuzuschreiben war. Insbesondere unsere Aufbauspieler mussten nahezu 60 Minuten durchspielen, was den spielerischen Ideenreichtum nicht förderte. Auch in der Abwehr spürte man gegen Ende, dass die Kräfte nachließen. Glücklicherweise konnten wir trotz allen Widrigkeiten die zwei Punkte einfahren. Ein Sieg in solcher Atmosphäre macht doch noch mehr Spaß! Wir danken natürlich wieder einmal unseren mitgereisten Zuschauern und freuen uns darauf, euch beim nächsten Heimspiel in Burgstädt am 16.12.2017 um 17 Uhr in Langenhessen begrüßen zu dürfen.

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Polrolniczak im Tor; Heckel (3/1), Meyer (2), Spiegl (3), Jetschke (3), Flechsig (2), Ernst (2/1), Körner (2), Buchhardt (2), Poling (1)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD


25.11.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau II : SV Rotation Weißenborn II 20:19

Am 25.11.2017 hatte die zweite Damenvertretung aus Langenhessen den SV Rotation Weißenborn II in fast heimischer Halle in Werdau zu Gast. Nach der letzten schmerzlichen, knappen Niederlage gegen Muldental wollte man nun wieder einen Sieg einfahren, um den 3. Tabellenplatz in der 1. Bezirksklasse zu festigen. Aus früheren Partien in der Kreisliga war uns Weißenborn noch als sehr starke Mannschaft in Erinnerung geblieben, gegen die wir damals keinen Sieg einfahren konnten. Dies wollten wir heute ändern.

Wir konnten das Spiel mit unserer Stammformation beginnen, da glücklicherweise alle zuletzt verletzten Spielerinnen wieder einsatzfähig waren. Von Beginn an zeigten die Gastgeberinnen Schwächen in der Defensive. Insbesondere die beiden starken Halbspielerinnen der Gäste bereiteten sowohl unseren Abwehrspielerinnen als auch unserer Torhüterin Probleme. In der Offensive hingegen agierte man bewegungsreicher, so dass man regelmäßig zu Torerfolgen kam. Dabei kamen auch wieder Spielzüge zum Einsatz. Leider scheiterten unsere Angriffe häufig am an diesem Tag mäßigen Zusammenspiel. Es schlichen sich einige Abspielfehler ein (gesamt 9) und auch technische Fehler (gesamt 7) taten unserem Offensivspiel oft einen frühen Abbruch.

All das führte dazu, dass das Spiel sehr ausgeglichen verlief und sich beim Halbzeitstand von 9:10 keine Entscheidung abzeichnete. Trotzdem ließen wir die Köpfe hängen. Wir wussten, dass das bis hierher alles andere als eine Glanzleistung war und das machte uns Trainer Weilbach mit ausführlicher aber berechtigter Kritik noch einmal deutlich. Am Ende der Pausenbesprechung animierte er uns, alle Kräfte zu mobilisieren, um als Sieger vom Parkett zu gehen, um die anschließende Weihnachtsfeier auch richtig genießen zu können.

Leider fand die Pausenansprache wenig Anklang und man begann die zweite Halbzeit nervös, gespickt von Fehlern und Ballverlusten. Nach 42 gespielten Minuten lag man dann folgerichtig mit 14:18 zurück. In diesem Moment hatten die meisten von uns dieses Spiel bereits abgeschrieben. Doch in dieser Phase schaffte unsere Routinierin Anja Löscher mit 2 Toren in Folge innerhalb von 10 Sekunden den Rückstand zu verkürzen. Zuerst versenkte sie einen Konter im gegnerischen Tor und auf dem Rückweg fing sie regelkonform den Anwurf der Gäste ab und verwandelte auch den zweiten freien Wurf sicher. Nun war der Kampfgeist allerseits wieder geweckt. Endlich agierte man in der Abwehr gewohnt aggressiv. In dieser Phase war das Spiel der Damen aus Weißenborn von Fehlern geprägt. Auch sicher geglaubte Kontermöglichkeiten konnten sie dann nicht mehr in Zählbares umwandeln. In der Offensive arbeiteten wir nun daran, die sich bietenden Torchancen zu nutzen. Eine Minute vor Schluss leuchtete nun endlich ein 20:19 Stand für uns an der Anzeigetafel auf. Nach einem vergebenen Konter der Gäste, waren die Gastgeberinnen im Angriff und versuchten diesen sicher und mit Zug zum Tor auszuspielen. Ein Torwurf ergab sich daraus aber leider nicht, so dass die letzten 10 Sekunden den Weißenbornerinnen gehörte. Durch eine Offensivdeckung gelang es uns aber auch den letzten Angriff zu vereiteln und so die 2 Punkte einzufahren, die in der anschließenden Weihnachtsfeier auch entsprechend gefeiert wurden.

Letztendlich möchten wir wieder einmal unseren Zuschauern für ihre Unterstützung danken, die das Spiel passend zusammenfassten mit den Worten „Es reicht ja im richtigen Moment gut zu spielen.“

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Sedlak im Tor; Fritzsche (1/1), Heckel (5/3), Buchhardt (1), Hunger, Spiegl, Löscher (6), Piehler, Jetschke (5), Flechsig, Körner (2), Poling, ErnstHalHhhh  njvhm    sdxdfDDD

 


11.11.2017 HSG Muldental 03 : HSG Langenhessen/Crimmitschau II             23:22 (13:10)

Am vergangenen Samstag, den 11.11.2017, stand für die zweite Damenvertretung ein schweres Auswärtsspiel auf dem Plan. Man musste in Roßwein gegen den Tabellenzweiten und Bezirksliga-Absteiger HSG Muldental 03 antreten. Die Voraussetzungen waren durchwachsen. Man konnte weder mit einem vollen, noch mit einem fitten Kader anreisen. Dankenswerter Weise konnten wir jedoch auf die Unterstützung von Sophie Fritsch aus der ersten Damenmannschaft zurückgreifen. Vor dem Spiel gaben uns Trainer Weilbach und Co-Trainerin Steffi Wagner einige Tipps und machten deutlich, dass wir hier als Aufsteiger nichts zu verlieren haben. Wir begannen das Spiel mit der 5-1-Deckungsvariante, mit dem Ziel die Gastgeberinnen frühzeitig in ihren Bewegungen zu stören. Dieser Plan ging jedoch nicht auf. Große Lücken im Abwehrverbund der Langenhessenerinnen und damit einfache Tore für unsere Gegner waren die Folge. Im Angriff hingegen tastete man sich noch ein wenig heran. All das führte dazu, dass bereits nach 5 Minuten ein 5:1 für Muldental an der Anzeigetafel aufleuchtete. Beim Stand von 7:2 sah Trainer Weilbach sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um uns wachzurütteln.Dies und die Abwehrumstellung auf unsere gewohnte 6-0-Variante trug nun endlich Früchte. In der Defensive gelang es uns nun einige Angriffe der Gastgeberinnen zu vereiteln. Wichtiger war jedoch, dass wir nun immer öfter sehenswerte Angriffe spielen konnten, welche oft auch mit Toren belohnt wurden. Die Bewegung und das schnelle Passspiel, was in vergangenen Spielen häufig fehlte, wurde nun endlich wieder gezeigt und führte immer wieder zu Erfolgen. Besonders alle Rückraumspielerinnen konnten an diesem Tag Gefahr ausstrahlen, so dass auch Kreisspieler und Außenspieler Lücken im Abwehrverbund der Muldentalerinnen nutzen konnten. Nach den ersten verschlafenen Minuten war man nun bis zur Halbzeit damit beschäftigt, sich Tor um Tor an die Gastgeberinnen heranzukämpfen und konnte mit einem 13:10 Rückstand in die Besprechungspause gehen.

Hier appellierten unsere Trainer erneut an uns, die Köpfe nicht hängen zu lassen, da noch nichts verloren sei.

Motiviert betrat man in Halbzeit 2 nun das Spielfeld und arbeitete in der Defensive gut weiter, wie man auch in Halbzeit 1 aufgehört hatte. Kleine Abstimmungsfehler wurden jedoch immer wieder durch die HSG Muldental 03 clever genutzt.

Offensiv konnte man weiterhin ein schnelles, meist sicheres Spiel zeigen. In den ersten Minuten ist hierbei vorallem Anna Jetschke zu erwähnen, die mit 3 Toren in Folge den Anstoß zur Aufholjagd gab. In der 44. Minute war es Cindy Heckel, die durch ein Kontertor den Ausgleich perfekt machte und die Gastgeberinnen zu einer Auszeit zwang. Der Kampfgeist war spätestens jetzt bei allen geweckt und so entwickelte sich nun endlich ein Spiel auf Augenhöhe, wie es auch beim Spitzenduell zu erwarten war. Die Muldentalerinnen legten immer wieder ein Tor vor und wir zogen nach. Celine Fritzsche behielt in dieser Phase ein ums andere Mal am 7-Meter-Punkt einen kühlen Kopf und verwandelte sicher 4 von 4 Strafwürfen.

Die letzte Minute war an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stand von 22:22 bekam die HSG Muldental 03 einen Strafwurf zugesprochen, welchen sie, wie auch alle anderen Strafwürfe in diesem Spiel, sicher verwandelte. Die letzte halbe Minute hatte die HSG Langenhessen/Crimmitschau II nun die Chance auf ein an diesem Tag sicher verdientes Unentschieden. Wenige Sekunden vor Schluss musste unsere Cindy dann auch noch verletzungsbedingt vom Feld getragen werden. Nun standen noch 3 Sekunden auf der Uhr und ein Freiwurf für uns wurde noch gespielt. Dieser landete leider in der Abwehrmauer der Gegnerinnen, so dass man am Ende doch eine knappe Niederlage hinnehmen musste.

Dies ist jedoch keinesfalls ein Grund zur Traurigkeit. Man zeigte nach verschlafenen ersten Minuten eine starke Aufholjagd und Kampfgeist. Diesen Siegeswillen müssen wir uns nun für die kommenden Partien beibehalten.

Auf diesem Weg danken wir nochmal unseren Zuschauern, die den langen Weg auf sich genommen haben und wünschen allen Verletzten eine schnelle Genesung!

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Polrolniczak im Tor; Fritzsche (5/4), Fritsch (4), Heckel (4), Meyer, Hunger, Spiegl (1), Löscher, Piehler, Jetschke (6), Flechsig (2)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD


04.11.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau II : HV Oederan         19:14 (12:7)

 

Zum Heimspiel am vergangenen Samstag empfing man in der „Blauen Tonne“ in Langenhessen den HV Oederan. Betrachtete man die Tabellensituation, war die Favoritenrolle klar auf Seiten der HSG. Nach einem schwachen Auftritt in der Vorwoche gegen die SG Lichtenstein/Oberlungwitz II hatte man aber nun einiges gut zu machen. Trainer Weilbach appellierte vor dem Spiel an seine vollbesetzte Bank, diesmal vorallem in der Offensive die Schnelligkeit zu zeigen, die uns in der letzten Woche fehlte. Oederan reiste mit nur einer Wechselspielerin an, was diesem Plan theoretisch in die Karten spielte.Leider begann man das Spiel in der Offensive genauso statisch wie in der Vorwoche. Zu wenig Bewegung führte zu vielen Einzelaktionen, die in den ersten Minuten nicht von Erfolg gekrönt waren. Dahingegen erzielte Oederan das erste Tor der Partie.Bis zur 15. Minute verlief das Spiel sehr ausgeglichen. In der Offensive konnte man nun häufig durch Fernwürfe zum Erfolg kommen. Die Defensive arbeitete sehr gut, jedoch wurden in der ersten Halbzeit !sieben! 7-Meter gegen uns gepfiffen, jedoch keiner für uns.  Diese Tatsache hielt den HV Oederan in Schlagdistanz. Glücklicherweise gelang es dem Torhüterduo Müller/Polrolniczak im gesamten Spiel vier der neun gegebenen 7-Meter zu vereiteln und so die Grundlage für den ab der 15. Minute erarbeiteten Vorsprung zu legen. In dieser Phase konnte man mit einer für uns guten Trefferquote von 57 % glänzen, so dass man letztendlich mit 12:7 in die Halbzeitpause gehen konnte.

 

Wer den Handballsport kennt, weiß jedoch, dass dieser Vorsprung nach 30 gespielten Minuten keine Garantie für einen Sieg ist. Trainer Weilbach forderte also erneut dazu auf, schnell aber trotzdem sicher zu spielen.

 

Leider gelang dieser Vorsatz in der zweiten Halbzeit nur mäßig. Aufgrund vieler Wechselmöglichkeiten war man zwar unausrechenbar und erarbeitete sich so zunehmend auch freie Würfe vom Kreis aus, jedoch scheiterte man dann häufig an der frisch eingewechselten, starken Torhüterin der Gegnerinnen. Von 3 Strafwürfen schaffte man es auch diesmal nur einen zu verwandeln. In der zweiten Hälfte erreichte man lediglich eine Trefferquote von 28 %. Der Sieg war uns aber insbesondere aufgrund der konsequenten und durchgängig starken Abwehrarbeit trotzdem nicht mehr zu nehmen.

 

Zusammengefasst war das Spiel nicht besonders schön, aber auch diese 2 Punkte können wir auf unserem Konto verbuchen, so dass man bis zum nächsten schweren Spiel gegen den Tabellennachbar HSG Muldental 03 auf dem ersten Tabellenplatz verweilt.

 

 

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Polrolniczak im Tor; Fritzsche (2), Poling, Heckel (3/1), Hunger (2), Spiegl (1), Ernst (1), Jetschke (4), Körner (2), Piehler, Buchhardt (1), Müller, F. (1), Flechsig (2)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD

 


28.10.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz II : HSG Langenhessen/Crimmitschau II 21:12 (8:4)

Nach nun inzwischen vier siegreichen Spielen in der neuen Saison, reiste man zum Spiel am 28.10.2017 auswärts in Oberlungwitz schon mit einem etwas mulmigen Bauchgefühl an. Bisher zeigte man in der kleinen, vom IHF Reglement abweichenden Halle nie eine gute Leistung in vergangenen Jahren gegen andere Gegner.

Die zweite Vertretung der HSG konnte mit 13 Spielerinnen anreisen. Die Qualität des Kaders war jedoch aufgrund von einigen angeschlagenen Spielerinnen eingeschränkt. Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, doch schon nach wenigen Minuten konnte sich die Heimmannschaft insbesondere durch Einzelaktionen der rechten Rückraumspielerin, sowie auch durch Konter absetzen. Man könnte sagen, dass die Langenhessenerinnen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff an diesem Tag zu langsam agierten. Aus diesem Grund fand man in der gegnerischen Defensive kaum Lücken und musste so oft auf Fernwürfe zurückgreifen, die ein ums andere Mal Beute der starken Torhüterin der Gastgeberinnen waren. Erarbeitete man sich doch einmal Strafwürfe, wurden diese ebenfalls nicht in Tore umgemünzt.

Eine äußerst zähe und torarme erste Halbzeit ging damit zu Ende, doch beim Stand von 8:4 für die SG Lichtenstein/Oberlungwitz II befand man sich eigentlich noch in Schlagdistanz.. Mit guten Vorsätzen startete man in Halbzeit 2. Diese waren nach ersten Ballverlusten, Fehlabspielen und viel zu einfachen Toren gegen uns schnell gebrochen. Unsere Motivation suchte man an diesem Tag leider vergeblich, so dass die Gastgeberinnen ihren Vorsprung Tor für Tor ausbauten und dabei auf zu wenig Gegenwehr unsererseits stießen. Eine Verbesserung unserer Offensive war in der zweiten Halbzeit zu erkennen, jedoch offenbarte die Statistik eine Gesamt-Trefferquote von gerade einmal 30 % in diesem Spiel.

Doch auch nach einem verlorenen Spiel lassen sich positive Schlüsse ziehen: Insbesondere Spielerinnen der HSG Langenhessen/Crimmitschau II, die bisher weniger Spielanteile verbuchten, konnten sich hier durch gute Leistungen auszeichnen. Auch Neuzugang Lisa Piehler feierte ihren Einstand direkt mit dem ersten (und in diesem Spiel von unserer Seite einzigen) verwandelten 7-Meter und den ersten Strafminuten.

Nun heißt es, diese Niederlage abzuhaken und uns vor heimischen Publikum am 04.11.2017 um 17:00 Uhr in Langenhessen wieder von unserer „Schokoladenseite“ zu präsentieren.

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Polrolniczak im Tor; Fritzsche (1), Poling, Heckel (1), Meyer (1), Hunger (2), Spiegl (3), Ernst, Löscher, Körner (2), Piehler (1/1), Buchhardt (1)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD

 


21.10.1017 HSG Langenhessen/Crimmitschau II : Zwönitzer HSV 1928 II      22:20 (11:10)

Nach einigen Wochen Spielpause konnte die zweite Damenvertretung aus Langenhessen nun endlich wieder zum Punktspiel in heimischer Halle antreten. Auf der einen Seite stand Vorfreude auf das bevorstehende Spiel und die Hoffnung, wieder einmal vor heimischen Publikum zu beweisen, was wir können – auf der anderen Seite stand großer Respekt vor den Gästen aus Zwönitz. Unsere Gegner reisten mit einer weißen Weste mit zwei Siegen aus zwei Spielen an, u.a. konnten sie einen deutlichen Sieg gegen den Bezirksliga-Absteiger HSG Muldental 03 in der vergangenen Woche einfahren. Doch auch die Gastgeberinnen mussten sich als Aufsteiger und drei Siegen aus drei Spielen auf keinen Fall verstecken.

Die HSG Langenhessen/Crimmitschau II konnte trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Abwehrchefin Laura Sedlak auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen. Die wieder einmal zahlreich erschienenen Fans gaben uns den nötigen Rückhalt für das bevorstehende Spitzenspiel.

Wir begannen das Spiel mit geringfügigen Umstellungen in der Startformation. Schnell lagen die Gastgeberinnen aufgrund des schnellen Spiels der Zwönitzerinnen mit 1:3 zurück. So schnell lies man sich jedoch nicht mehr aus der Ruhe bringen. Der Abwehrverbund stand ab diesem frühen Zeitpunkt im Spiel sicher und lies den Gegnerinnen nur noch wenige Lücken, welche diese aber clever nutzten. Oft konnten wir die Zwönitzerinnen zu spät stoppen, so dass diese insgesamt acht Strafwürfe zugesprochen bekamen, wovon sie jedoch lediglich drei verwandeln konnten. 5 von 8 Strafwürfen konnte die an diesem Tag sehr gut aufgelegte Lisa Müller im Tor der HSG parieren, die uns während dem gesamten Spiel einen sicheren Rückhalt bieten konnte. Im Angriff kämpfte man um jedes Tor und konnte hier sehr variabel agieren. Man präsentierte quasi die ganze Palette des Angriffsspiels, was wiederum dazu führte, dass wir kaum ausrechenbar waren.

War ein Angriff gescheitert, schaltete man sofort um, um den schnellen und laufstarken Spielerinnen aus Zwönitz wieder in der Abwehr Paroli bieten zu können. Nach einer intensiven und bereits spannenden ersten Halbzeit konnte man mit dem hauchdünnen Vorsprung von 11:10 in die kurze Erholungs- und Besprechungspause gehen. Trainer Weilbach appellierte, die konsequente Abwehrarbeit, sowie das variable Angriffsspiel fortzusetzen und hatte diesmal nur wenig zu kritisieren.

Erhobenen Hauptes ging man auf das Spielfeld zurück, denn man wusste: Ein Sieg ist schaffbar, fordert aber von allen eine kämpferische Leistung.

Tatsächlich gelang es uns, an die Leistung aus Halbzeit eins anzuknüpfen. Weiterhin hatten die Zwönitzerinnen gegen die stabile Abwehr der Langenhessenerinnen nur wenig Chancen. Der Abwehrverband inklusive Torhüterin agierten gemeinsam meist erfolgreich gegen die ebenfalls variabel spielenden Gegnerinnen.  Im Angriff steigerten wir uns hinsichtlich der mäßigen Chancenverwertung aus der ersten Halbzeit und kam nun immer öfter durch einfache Tore über die Außenpositionen und durch Würfe aus der zweiten Reihe zum Erfolg.

Das spannende Spiel auf Augenhöhe setzte sich fort, jedoch gelang es uns, zwischenzeitlich sogar einen 4-Tore-Vorsprung ca. 7 Minuten vor Schluss herauszuarbeiten. Statt diesen Vorsprung zu verwalten, schlichen sich bei uns in dieser Phase häufig Abspielfehler durch die nun offensiv agierende Zwönitzer-Deckung ein, so dass die Gäste zu Kontern eingeladen wurden, die durch die bereits im Vorspiel gut aufgelegte Außenspielerin verwandelt wurden.

Schlussendlich konnte man einen hinsichtlich der kämpferischen und mannschaftsorientieren Leistung von allen einen verdienten 22:20 Sieg einfahren, der uns Selbstvertrauen für das bevorstehende ebenfalls schwere Spiel gegen die SG Lichtenstein/Oberlungwitz am 28.10.2017 um 14:30 Uhr in Oberlungwitz geben sollte.

Die HSG II spielte mit Müller, L. und Polrolniczak im Tor; Fritzsche (1), Poling, Jetschke (2), Heckel (6/1), Flechsig (3), Meyer, Hunger (4), Spiegl (3), Ernst (2), Löscher, Körner (1), Müller,F.  HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD


VfB Blau-Gelb 21 Flöha : HSG Langenhessen/Crimmitschau II   14:19 (8:6)

Die Zielsetzung für das Spiel am 17.09.2017, welches wir auswärts in Flöha bestritten, war klar: Drittes Spiel, dritter Sieg!

An Feldspielern konnten wir auch dieses Mal wieder aus dem Vollen schöpfen, während die Torhüterposition dieses Mal krankheitsbedingt nur einfach besetzt war. Die Damen aus Flöha konnten mit 14 Spielerinnen in das Spiel starten. Trotzdem ging man natürlich aufgrund oben genannter Zielsetzung motiviert in die bevorstehende Begegnung.

Leider verliefen die ersten Minuten dieser Partie anders als geplant. Schnell lagen wir über die Zwischenstände 3:1 und 5:2 zurück. Hier waren es vorallem Würfe aus der zweiten Reihe, die uns unnötige Probleme bereiteten. Doch die Abwehr sollte nicht das Hauptproblem in der ersten Hälfte der Partie werden. Insbesondere im Angriff fehlte uns von Beginn an die Kreativität, um die gegnerische Abwehr zu überwinden. Kämpfte man sich dann doch einmal an den flöhaer Kreis durch, fehlte oft die Genauigkeit im Abschluss. Dazu kamen leider einige strittige Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten, die die Stimmung unnötig aufheizten.

So schleppte man sich bis zur Halbzeit ohne besonders sehenswerte Aktionen hindurch und lies schon beim Halbzeitstand von 8:6 die Köpfe hängen.

Trainer Weilbach machte uns in der Pause noch einmal klar, dass in diesem Spiel alles drin ist, wenn wir uns mehr auf UNSER Spiel konzentrieren.

Gesagt. Getan. Kleine Umstellungen in der Aufstellung zeigten sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr ihre Wirkung. Insbesondere Neuzugang Ronja Hunger konnte sich durch konsequente Abwehrarbeit auszeichnen, so dass viele weitere Würfe leichte Beute für unsere Torhüterin waren.

Im Angriff machten wir unser Spiel schneller und konnten so auch vorallem durch die zweite Welle, aber auch durch schöne Einzelaktionen zu Torerfolgen kommen. Schnell krempelten wir auf diese Weise das Spiel um und arbeiteten einen 13:10 Vorsprung nach ca. 10 gespielten Minuten in Halbzeit 2 heraus. Inzwischen verteilten die Schiedsrichter auch schon längst überfällige Strafwürfe, welche wir auch vollumfänglich verwandeln konnten. Unterdessen hatte man das Gefühl, dass die Moral der Gastgeberinnen gebrochen war und wir im Gegensatz dazu das ursprüngliche Ziel wieder fest vor Augen hatten. Wir gaben diese Führung im restlichen Spiel nicht mehr aus den Händen und arbeiteten alle zusammen daran, die nächsten zwei Punkte mit nach Hause zu bringen. Dies gelang uns schlussendlich mit einem Endstand von 14:19.

In Anbetracht der zweiten Halbzeit konnten wir einen verdienten Auswärtssieg einfahren und mit diesem guten Gefühl und unserer weißen Weste in die 5-wöchige Spielpause gehen.

 Die HSG II spielte mit Müller im Tor; Fritzsche (1), Poling, Jetschke, Heckel (7/4), Sedlak (4), Flechsig (1), Buchhardt, Hunger (1), Spiegl (2), Ernst (3), LöscherHalHhhh  njvhm    sdxdfDD


09.09.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau II : TSV Fortschritt Mittweida             29:27 (15:12)

Für das erste Heimspiel dieser Saison am 09.09.2017, welches wir in unseren neuen Trikots bestreiten durften, nahm man sich vor, an die Leistung der letzten Woche anzuknüpfen und nun auch dem heimischen Publikum zu beweisen, dass man in der Bezirksklasse I bestehen kann.

Die Voraussetzungen waren ähnlich denen der letzten Woche und auch die Einstellung aufs Spiel erfolgte durch unsere Trainer analog zum vergangenen Spiel. Wir begannen mit unserer üblichen Formation. Dies sollte bestmöglich Sicherheit in unser Spiel bringen – so jedenfalls der Plan. Leider gelang dieses Vorhaben nur begrenzt. Die Abwehr, welche sich letzte Woche noch als deutliche Stärke zeigte, war in diesem Spiel unser größtes Problem. Vorallem über das Zentrum der Abwehr mussten wir 15 Gegentore verkraften. Die Absprache zwischen uns klappte nur begrenzt. Immer wieder kamen auch Kreisspieler und Einläufer zu freien Würfen. Im Angriff hingegen sahen die Zuschauer glücklicherweise ein völlig anderes Spiel: immer wieder konnten wir durch Spielzüge, sehenswerte Einzelaktionen, Kreisanspiele und auch durch Würfe aus der zweiten Reihe zum Torerfolg kommen. Während wir die Bewegung in der Abwehr vermieden, wurde die Bewegung im Angriff quasi groß geschrieben. Aus diesem Grund war es den Gastgeberinnen möglich bis zur Halbzeit einen geringen Vorsprung von 15:12 herauszuarbeiten.

Das äußerst torreiche Spiel setzte sich beidseitig auch in Halbzeit 2 fort. Wir konnten weiterhin das variable Angriffsspiel beibehalten und in der Abwehr ging man nun ein wenig konsequenter zur Sache. Dies hatte jedoch Zeitstrafen und Strafwürfe zur Folge.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich wieder einmal ein spannendes Spiel, was letztendlich durch die gute Moral und den guten Zusammenhalt der Mannschaft knapp mit 29:27 gewonnen werden konnte. Als Fazit kann man festhalten, dass wir nun daran arbeiten müssen, die variable Angriffsarbeit in diesem Spiel mit der konsequenten, sicheren Abwehrarbeit aus dem ersten Spiel zu vereinen, um so weitere wichtige Punkte in der Liga sammeln zu können.

Die HSG II spielte mit Müller und Polrolniczak im Tor; Fritzsche (4/4), Poling, Jetschke (6), Heckel (5), Meyer, Körner (1), Sedlak (4), Flechsig (1), Buchhardt (1), Hunger (1), Spiegl (6)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD

 


03.09.2017 HSG Rottluff/Lok Chemnitz : HSG Langenhessen/Crimmitschau II           16:19

 Am Wochenende stand für die zweite Vertretung aus Langenhessen das erste Spiel dieser Saison auswärts in Chemnitz an. Nach dem Aufstieg war es nun das erste Spiel, was man in der Bezirksklasse 1 zu absolvieren hatte. Aus diesem Grund hatte auch niemand eine Ahnung, was auf uns zukommen würde. Einzig die Tabellensituation der Gastgeberinnen aus dem letzten Jahr war uns bekannt: Die Chemnitzerinnen schlossen die Saison 2016/17 auf dem 3. Tabellenplatz ab.

Trainer Weilbach gab uns den einfachen Tipp „unseren Stiefel herunterzuspielen“ und die diese Saison als Co-Trainerin fungierende Steffi Wagner stimmte uns mit ihrer Motivationsrede gut auf das bevorstehende Spiel ein. Positiv konnte vermerkt werden, dass Langenhessen auf eine volle Bank zurückgreifen konnte und pünktlich zum Start der Saison alle Verletzten wieder genesen waren. Auf Seiten der Chemnitzer war die Personalsituation jedoch keinesfalls schlechter. Entgegen unserer Erwartungen konnten wir das erste Tor für uns verbuchen. Das dies nichts zu heißen hat, zeigten uns die Chemnitzerinnen prompt. Einfache Aktionen brachten die etwas umgestellte langenhessener Abwehr schnell ins wanken und so lag man schnell 3:1 zurück. Ab diesem Moment stabilisierte man sich aber deutlich und konnte die sehr auf den Durchbruch bedachten Chemnitzerinnen gut unter Kontrolle bringen. Wir stimmten uns hinten ab, redeten und halfen uns gegenseitig, so dass es schnell schien, als ob den Chemnitzerinnen nichts mehr einfallen würde. Im Angriff versuchten wir unser Möglichstes, um immer wieder an den Kreis der Gegnerinnen durchzubrechen, aber egal ob wir es mit Spielzügen versuchten oder mit Fernwürfen, wenn man die Abwehr überwunden hatte, stand im Tor der Chemnitzerinnen immernoch eine sehr gut aufgelegte Torhüterin, die uns das ganze Spiel über das Leben schwer machte. Trotzdem konnte man insbesondere durch die starke Abwehrarbeit bis zur Halbzeit einen geringen Vorsprung von 6:8 herausarbeiten. Das Ziel konnten wir nun klar formulieren: Wir wollten gewinnen! Denn ein Sieg war in diesem Spiel definitiv drin – davon waren nun sowohl wir, als auch unsere auch in dieser Saison uns treu unterstützenden Fans überzeugt. Die zweite Halbzeit konnten wir nun ähnlich der ersten fortführen. Im Angriff entpuppten sich nun insbesondere die Kreisanspiele als durchaus probates Mittel, auch wenn auch hier einige Würfe an der gegnerischen Torhüterin scheiterten. Auch vom 7-Meter-Punkt konnte Celine Fritzsche 5 Würfe sicher verwandeln. In der Abwehr stand man grundsätzlich sicher, leider schienen uns aber die Arme an diesem Tag etwas schwer zu sein, so dass die Chemnitzerinnen nun auch mit Fernwürfen zum Erfolg kommen konnten. In unseren gefürchteten, aber altbekannten „5 Minuten“ klappte leider nichts mehr. Viele Fehlabspiele prägten das Spiel der Langenhessenerinnen und gaben den Chemnitzerinnen nun öfter die Chance auf Konter, was die Gastgeberinnen auch auf ein Tor aufholen lies. Zum Glück lies man dann diese riskanten Anspiele im Angriff weg und spielte nun wieder sicherer und ruhiger und kämpfte nun auch in der Abwehr wieder mehr um die Bälle. So neigte sich eine emotionsgeladene, spannende und kämpferische Partie dem Ende und wir konnten am Ende deutlicher als es zwischendurch aussah mit 16:19 gewinnen und so die ersten wichtigen 2 Punkte mit nach Hause nehmen. Besonders positiv ist zu vermerken, dass sich jede eingesetzte Spielerin nahtlos in das Mannschaftsgefüge integrieren konnte und dies dem Spiel zu keiner Zeit einen Abbruch tat. Auf dieser Leistung können wir aufbauen!

 

Die HSG II spielte mit Müller und Polrolniczak im Tor; Fritzsche (5/5), Poling, Jetschke (2), Heckel (2), Meyer (2), Körner, Sedlak (5), Flechsig, Buchhardt (1), Hunger, Spiegl (2)HalHhhh  njvhm    sdxdfDDD