1. Frauenmannschaft Saison 2016/2017

 

 

 

 

hintere Reihe v.l.: Lena Vogel, Nadine Schade, Sandy Berschick, Daniela Kolbe, Ulrike Heinrich, Linda Zill

vordere Reihe v.l.: Jörg Erler (TR), Jana Preussler, Sophie Fritsch, Kristin Stachula, Ronja Hunger, Julia Sander,                                     Anne König 


Spielberichte und Ergebnisse

22.04.2017 HC Fraureuth gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 22:31 (11:19)

Im letzten Spiel der Saison stand für die HSG noch einmal eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag musste man zur Glowatzkihalle in Fraureuth allerdings nicht weit reisen.

In diesem Derby war man von der Tabellensituation her der klare Favorit.  Die HSG stand bereits vorher als Tabellendritter fest und Fraureuth hatte mit dem 8. Platz ebenfalls eine sichere Platzierung im unteren Mittelfeld erreicht. Trotzdem ging es für die Damen um Kapitän Kristin Stachula um einiges. Man wollte zum einen die zuletzt schwache Vorstellung gegen die USG Chemnitz wieder wettmachen und zum anderen wollte man sich mit einem klaren Sieg für das Pokalfinale am 1. Mai genügend Selbstvertrauen holen.

Wie schon im Hinspiel was man mit 28:14 klar gewinnen konnte, gab es bei den Gastgeberinnen erneut personelle Engpässe. Es mussten einige junge Spielerinnen eine Doppelbelastung aus dem Spiel davor verkraften. Dagegen war die Personalsituation bei den Gästen etwas entspannter. Zwar gingen einige Spielerinnen angeschlagen oder stark erkältet in die Partie aber man hatte dankenswerter Weise wieder drei Verstärkungen aus der zweiten Vertretung an Bord. Mit Celine Frizsche, Anna Lena Ernst und Cindy Heckel unterstützten die drei unser Team hervorragend.

Nach einer kleinen Phase des Abtastens beider Teams ging es dann los. Die HSG hatte mit einer gut aufgestellten 5:1 Abwehr das richtige Mittel gefunden um den Spielaufbau der Fraureutherinnen immer wieder zu stören. Im eigenen Angriff versuchte man sich über schnell vorgetragene Gegenstöße in eine gute Wurfposition zu bringen. In der Anfangsphase gelang es den Gastgeberinnen noch das Spiel offen zu halten aber ab dem Stand von 3:4 konnte sich dann die HSG doch Stück für Stück absetzen. Eine gute Deckungsarbeit und gute Torhüterleistungen sollten an diesem Tag der Garant für den Sieg sein. Die daraus resultierenden Ballgewinne für die HSG wurden auch weiter konsequent über die 1 bzw. 2. Welle zu Toren umgemünzt. Zur Pause leuchtete so ein beruhigender 8 Tore Vorsprung auf der Anzeigetafel.

Nach dem Wechsel hatte man sich vorgenommen das Tempo im Spiel weiter hoch zu halten und im Positionsangriff ebenfalls weiter über den Kreis torgefährlich zu werden.

Diese Anweisungen wurden auch postwendend umgesetzt und man konnte das ein ums andere Mal Kristin Stachula am Kreis hervorragend in Szene setzen. Während des gesamten Spieles bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzchance und zeigten einmal mehr das sich die Mannschaft in dieser Saison zu einem sehr guten und schlagkräftigen Team entwickelt hat. Mit dieser Form und der gezeigten Einstellung kann dann auch in gut einer Woche das Pokalspiel kommen.

Am Ende gewann die HSG völlig verdient diese Partie und konnte am Abend die erfolgreiche Saison mit einem Bronzeplatz in der Liga gemeinsam feiern.

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor

Preussler(2), Ernst, Heinrich(12/2), Stachula(7), Sander, Heckel, Fritzsche(1/1), König(2), Kaczynska(2), Schade(2), Vogel(

09.04.2017 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen USG Chemnitz  15:14 (6:6)

 Zum letzten Heimspiel der Saison empfingen die bereits als Tabellendritter feststehende Mannschaft um Kapitän Kristin Stachula die im Mittelfeld platzierten Gäste aus Chemnitz.

 Da im Hinspiel die HSG einen knappen 23:21 Sieg verbuchen konnte, durfte man auch diesmal auf ein spannendes Spiel hoffen.

Bei den Gastgeberinnen musste man allerdings ohne die Torjägerin Ulrike Heinrich und Sophie Fritsch auskommen und hatte somit zwei wichtige Spielerinnen nicht an Bord. Außerdem ging Julia Sander angeschlagen in die Partie. Zum Glück konnte man einmal mehr auf die Unterstützung der zweiten Frauenvertretung bauen. Mit Cindy Heckel, Anna Lena Ernst, Laura Sedlak und Celine Fritzsche griffen gleich 4 Spielerinnen mit in die Partie ein.

 Das Spiel kam nur sehr zäh in Gang und als es nach 6 Minuten immer noch immer 0:0 stand, fragte man sich langsam, ob man das Tore Werfen auf beiden Seiten verlernt hat. Die HSG konnte wenigstens in der Abwehrarbeit überzeugen und hatte mit Torhüterin Daniela Kolbe an diesem Tag einen sicheren Rückhalt. Nur im Spiel nach vorn vergab man entweder gute Tormöglichkeiten oder produzierte zu viele eigene Abspiel- bzw. technische Fehler. So blieben in diesem Durchgang Tore leider absolute Mangelware. Auch ein zwischenzeitlicher 3 Tore Vorsprung beim Stand von 5:2 brachte keine Besserung im HSG Spiel. Im Gegenteil, man spielte mit zu wenig Druck und ohne sichtbaren Willen im direkten Zug zum Tor. Somit konnten bis zur Pause die Gäste sogar noch zum 6:6 ausgleichen.

Nach der Kabinenpredigt und dem Seitenwechsel kam dann die HSG zwar etwas besser ins Spiel, versäumte es aber weiter die guten Chancen zu Toren umzumünzen. Über die Stationen 11:8 und 15:11 brachte man sich dennoch irgendwie in Führung. Doch die Gäste ließen nicht locker und konnten eingeladen durch einfache Fehler der HSG, noch einmal bedrohlich verkürzen. Aber am Ende reichte es nicht zu mehr für die Gäste uns somit blieben die Punkte dennoch im Koberbachzentrum.

Als Fazit bleibt wohl zu bemerken, dass es ein gutes Spiel im Deckungsbereich war, aber im Angriff diese Vorstellung bestenfalls als unterirdisch zu bezeichnen wäre.

Hier muss im letzten Saisonspiel in Fraureuth eine deutliche Steigerung her, um im Derby bestehen zu können.

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor

Preussler(3), Stachula(3), Ernst, Heckel(1/1), Sander(3), Sedlak, Hunger, Frizsche, König, Kaczynska, Schade(1), Vogel(4)

 

02.04.2017 BSV Limbach-Oberfrohna : HSG Langenhessen Crimmitschau 26:29 (13:13)

Im drittletzten Ligaspiel der Saison 2016/2017 fuhr man zum BSV Limbach-Oberfrohna. Der BSV Limbach-Oberfrohna ist uns dabei noch allzu gut in Erinnerung geblieben, musste man doch in der Hinrunde, die bis jetzt letzte Niederlage der Saison hinnehmen. Damals musste man sich knapp mit einem Tor geschlagen geben.  Das Ziel war also klar, die Voraussetzungen waren an diesem Tag jedoch nicht optimal. Neben den erkältungsbedingt angeschlagenen Spielerinnen fehlte auch Sophie Fritsch im Aufbau, die ihre Verletzung aus der Vorwoche vom Pokalspiel noch auskurierte.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten in den ersten Minuten stand man sicher in der Abwehr und konnte durch schnelles Umschalten und einer schnellen zweiten Welle eine 7:3 Führung verbuchen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fehlte es jedoch etwas an der Konsequenz. Vor allem in der Abwehr hatte man das eine oder andere Mal das Nachsehen. Die Gastgeber kamen dabei zu oft, gerade von den Außenbahnen, zum Wurf. Im Angriff verzettelte man sich nun etwas und ging mit einem 13:13 in die Kabine.

Die HSG erwischte dann in der zweiten Hälfte den besseren Start. Die Abwehr stand wieder sicherer. Das war der Grundstein für schnelle Gegenstöße, so dass man sich in den ersten 5 – 10 Minuten in der zweiten Hälfte einen 4 Tore Vorsprung erarbeitete. Auch eine Umstellung der Limbacher Deckung auf Jana Preussler, brachte uns nicht aus der Ruhe. Entstehende Lücken wurden genutzt, so dass man sich zwischenzeitlich auf 6 Tore absetzen konnte. In den letzten 10 Minuten schlichen sich allerdings wieder ein paar Unkonzentriertheiten ein. Abspielfehler oder überhastete Angriffsaktionen ließen die Gastgeber noch einmal verkürzen. Dennoch konnte man einen 26:29 Sieg verbuchen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit einen weiteren Sieg einfahren.

Die HSG spielte mit:

Berschick und Kolbe im Tor; Preussler ( 5), Heinrich (8/1), Stachula (4), Heckel (1/1), Sander (4), Hunger; Kaczynska (3), Schade (4), Vogel

 

25.03.2017 HC Annaberg Buchholz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 11:34 (3:11)

Finaleinzug in den Bezirkspokal perfekt!!

Zum Halbfinale im Wettbewerb des Bezirkspokals mussten die Damen der HSG am Samstagabend zur gewohnt unchristlichen Anwurfzeit 18.00 Uhr in Annaberg antreten.

Die Favoritenrolle in dieser Partie lag klar bei der HSG. Man hatte in der Liga beide Spiele gewinnen können und gerade im Rückspiel vor 3 Wochen den Erzgebirglern mit einem sehr deutlichen Sieg gezeigt, wozu man in der Lage ist. Doch erstens konnte man in dieser Partie nicht wie gewohnt aus dem Vollem schöpfen, denn es fehlten einige Spielerinnen und zweitens hat bekanntlich der Pokalwettbewerb so seine Eigenarten. Man war immerhin gewarnt…. denn Annaberg hatte zuletzt den Ligakontrahenten Lichtenstein aus dem Rennen geworfen.

Also wollte man konzentriert in die Partie gehen und über eine sichere Deckung schnell nach vorn spielen. Im eigenen Angriff wollte man über viel Bewegung Lücken im gegnerischen Deckungsverbund erzwingen. Doch das Trainergespann Zill, Preussler und Erler sahen sich nach etwa 12 Minuten gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um die Mannschaft wach zu rütteln.

Zu diesem Zeitpunkt lag man mit 3:1 im Hintertreffen und zeigte eher Standhandball statt der geforderten Dynamik.

Diese Standpauke in der Auszeit zeigte dann aber kräftig Wirkung. Von nun an gaben nur noch die Gäste den Ton an. Eine gute Deckungsarbeit und schnelle Gegenstöße ließen den Gastgeberinnen kaum noch eine Chance. Leider musste die HSG in dieser Phase den Verlust von Sophie Fritsch hinnehmen. Die 18-jährige Aufbauspielerin verletzte sich so unglücklich am Arm, dass der Weg ins Krankenhaus unumgänglich war.

Auch das steckte die HSG gut weg und erzielte bis zur Pause noch 10 Tore ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Daran hatte auch Sandy Berschick im Kasten der HSG erheblichen Anteil denn sie hatte einen sehr guten Tag und entschärfte noch so manchen Wurfversuch der Hausherrinnen.

Nach dem Seitenwechsel gab die HSG weiter Gas und konnte sich weiter absetzen. Die Annabergerinnen fabrizierten ein ums andere Mal im eigenen Angriff Fehler, von denen die HSG fast alle in schnelle Gegenstöße und meistens auch in Tore umwandelte. Besonders Ulrike Heinrich und Julia Sander waren dabei besonders in Torlaune. Somit wuchs der Vorsprung immer weiter an und führte letztlich zu einem souveränen Sieg, welcher auch in der Höhe durchaus völlig verdient war.

Einziger Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Sophie. Wir hoffen auf schnelle Genesung und drücken alle die Daumen…

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor

Preussler(2), Heinrich(12), Stachula(2/1), Fritsch(1), Sander(10), König, Schade(5), Vogel(2/2)

18.03.2017 Zwönitzer HSV 1928 gegen HSG Langenhessen Crimmitschau 29:29 (13:12)

Punkteteilung im Erzgebirge….

Zum Auswärtsspiel gegen den Zwönitzer HSV reisten die Damen der HSG am Samstagnachmittag mit  gemischten Gefühlen. Das Spiel war von der Tabellenkonstellation her das Spitzenspiel dieses Spieltages. Die Gastgeberinnen haben sich auf Grund einer Serie von einigen Siegen den 4 Tabellenrang erkämpft und haben zwar vor dem Spieltag noch 5 Punkte Rückstand zur HSG, müssen allerdings auch noch ein Nachholespiel bestreiten.

Die Zwönitzer Damen hatten aber auch noch mit der HSG eine Rechnung offen. Denn sowohl im Pokalwettbewerb als auch im Hinspiel konnte die HSG einen ganz knappen 1 Tore Sieg erzielen. In eigener Halle und mit Unterstützung der heimischen Fans wollte man diesmal als Sieger vom Parkett gehen. Also war Spannung in dieser Partie vorprogrammiert….. Und so sollte es auch kommen….

Beide Teams konnten an diesem Tag personell aus dem vollem schöpfen und starteten mit einer voll besetzten Auswechselbank. Bei der HSG konnte man wieder auf die Unterstützung aus der 2. Mannschaft bauen. Diesmal mit dabei: Laura Sedlak, Celine Fritzsche,Naomi Spiegl und Torhüterin Julia Heydel.

Zu Beginn der Partie erspielte sich die HSG leichte Vorteile und konnte vor allem über Lena Vogel von der Links Außen Position schöne Tore erzielen. Einen 3 Tore Vorsprung konnte man bis etwa zur 20 Minute halten. Jetzt stellten die Gastgeberinnen ihre Abwehr auf eine Manndeckung für Sophie Fritsch um. Außerdem mussten nun die Gäste durch 2 Minuten Strafen in Unterzahl spielen. Damit konnte sich der Gastgeber Freiräume erarbeiten und seinerseits einfache Tore erzielen. Da im Angriff nicht mit letzter Konsequenz gespielt wurde drehte sich das Spiel und Zwönitz ging mit einem Tor Vorsprung in die Kabine

Hier wurden die Damen um Kapitän Kristin Stachula durch deutliche Worte des Trainergespannes auf die zweite Hälfte eingestimmt. Kritik gab es vor allem an der Deckungsarbeit. Genau dort konnte man nach dem Wiederanpfiff erkennen, dass die HSG nun mit mehr Konsequenz zu Werke ging.

Im eigenen Angriff gab es dagegen einige Fehler zu viel. Dies nutzten die Gastgeberinnen zu Gegenstößen und bauten den Vorsprung bis auf 4 Tore aus. In einer zunehmend härter geführten Partie gab es nun auf beiden Seiten einige Unterzahlsituationen. Doch eine immer besser werdende Deckungsarbeit der HSG führte dazu, dass einige Angriffsbemühungen der Zwönitzerinnen ins leere liefen oder Würfe von Sandy Berschick entschärft werden konnten.

Eine doppelte Überzahl für die Gäste nutzten die HSG Damen clever aus und verkürzten den Vorsprung der Gastgeberinnen auf nur noch ein Tor.

Als auch noch die schnellen Gegenstöße zu Toren genutzt werden konnten, ging die HSG 5 Minuten vor Spielende sogar mit zwei Toren in Führung.  Doch Zwönitz gab zu keiner Zeit auf und nutzte kleine Fehler der HSG postwendend, um wieder den Ausgleich zu erzielen.  Nachdem der letzte Angriff für die HSG nicht Zählbares brachte, hatte nun der Gastgeber noch 30 Sekunden Zeit um noch den Sieg zu erzielen. Mit viel Kampf konnte man auch den letzten Wurf abwehren und so musste man sich die Punkte letztlich teilen. Nach dem Spielverlauf können wohl beide Seiten damit leben.

Die HSG spielte mit Berschick und Heydel im Tor

Preussler, Heinrich(6/3), Spiegl, Fritsch(6/2), Sander(1), Fritzsche(2), König(2), Kaczynska, Vogel(6), Sedlak, Stachula(6)

11.03.2017  HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Annaberg Buchholz 33:17 (20:3)

Zu diesem Heimspiel musste man auf Grund einer Veranstaltung im Koberbachzentrum in die Sporthalle am Gymnasium in Werdau ausweichen. Hier hatte man den HC Annaberg zu Gast. Die Gäste hatten zuletzt sehr ordentliche Ergebnisse erzielt und auch das Hinspiel war keine leichte Aufgabe für die HSG Damen. In Annaberg erreichte man einen knappen 21:18 Erfolg. Also galt es den heutigen Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Entsprechend gut eingestellt und hoch motiviert ging man in die Partie. Bis auf Julia Sander, die auf Grund einer Verletzung geschont wurde, sowie Nadine Schade und Torhüterin Daniela Kolbe waren auch alle an Bord. Mit schon fast obligatorischer Unterstützung von Anna Lena Ernst und Cindy Heckel konnte man auf eine volle Auswechselbank bauen. Erstmals mit dabei war die Torhüterin Julia Heydel aus der zweiten Vertretung der HSG. Die HSG startete zu Beginn der Partie wie die Feuerwehr. Schnelle Gegenstöße eine kompakte Deckung und eine gut aufgelegte Sandy Berschick waren Garant, das die HSG sich Tor um Tor in den Rausch spielte. Die Gäste fanden einfach kein Gegenmittel gegen eine mannschaftlich geschlossene Leistung der HSG und mussten so mit einem schon deprimierten 17 Tore Rückstand in die Kabine.

Auf Seiten der HSG wollte man nach der Pause konzentriert weiter so spielen wie im ersten Durchgang. Zu Beginn ging dieser Plan noch auf, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Fehler im Spielaufbau ein. Auch bei der Deckungsarbeit wurde nun nicht mehr mit 100% iger Konzentration zu Werke gegangen. Als Konsequenz kamen die Gäste nun besser ins Spiel und konnten den Abstand konstant halten. Am Ende gewannen die Annabergerinnen sogar die zweite Halbzeit. Aber auf Grund der super Leistung aus Durchgang eins siegten die HSG Damen ungefährdet und bleiben somit seit November 2016 weiter unbesiegt zu Hause. Ein großes Lob an die Mädels aus der zweiten Vertretung. Auch Julia hat eine tolle Leistung in der zweiten Hälfte gezeigt. Weiter so !!

Die HSG spielte im Tor mit Berschick und Heyd

Preussler(7), Ernst(2), Heinrich(12/2), Stachula(2), Heckel(1), Fritsch(6/1), König, Hunger, Kaczynska(1/1), Vogel(2), Sander

 

04.03.2017  SSV Lichtenstein gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 20:20 (9:8)

 

Spitzenspiel endet mit Remis….

 

Zum Spitzenspiel der Bezirksliga mussten die Damen der HSG zum Tabellenzweiten nach Lichtenstein reisen. Das Hinspiel ging im Koberbachzentrum ging zu Gunsten der Lichtensteinerinnen aus und so hatte die HSG noch eine Rechnung offen.

Nachdem man fast in Bestbesetzung und mit Unterstützung von Spielerinnen der zweiten Mannschaft antreten konnte, war bei den Verantwortlichen der HSG Optimismus vor der Partie zu spüren…. Eine volle Auswechselbank, genügend Selbstvertrauen durch die letzten gewonnenen Spiele…da sollte was gehen.

Mit Beginn der Partie ging auch die HSG in Führung und konnte in den ersten Minuten auch nach dem Ausgleich immer wieder in Führung gehen. Bereits in der Anfangsphase wurde klar, dass es eine hart umkämpfte Partie werden würde. Beide Teams schenkten sich vor allem in den Zweikämpfen nichts .Leider wurde aber auch gleich in der ersten Halbzeit deutlich, dass die HSG mit der Chancenverwertung auf Kriegsfuß stand. Gute Möglichkeiten welche noch in vorangegangenen Spielen scheinbar spielend verwandelt wurden, konnten jetzt einfach nicht in Tore umgemünzt werden. Man scheiterte oft an der gegnerischen Torhüterin oder an sich selbst.

So konnte man sich auch nicht weiter absetzen und musste nun sogar einem Rückstand hinterherrennen. Bei den Gastgeberinnen wurde vor allem immer wieder der Abschluss über den Kreis gesucht oder Lichtensteins Top Torjägerin Sarah Bertram versuchte ihr Glück über Würfe aus der zweiten Reihe. In der Halbzeitpause gab es vom Trainergespann dann mahnende Worte, im Angriff mit mehr Schwung und Schnelligkeit zu agieren und vor allem das gegnerische Spiel über den Kreis zu verhindern.

Doch auch im zweiten Durchgang das gleiche Spiel…Lichtenstein fand Möglichkeiten die HSG zu überwinden bzw. nur auf Kosten eines Strafwurfes die Gastgeberinnen zu stoppen. Im eigenen Angriff musste man sich weiter über ausgelassene Chancen ärgern. Vor allem die Außenpositionen konnten nicht wie gewohnt überzeugen. Da aber die Deckung der HSG mit viel Kampf und Willen um jeden Ball kämpfte, konnte man auch Lichtenstein zu Fehlern zwingen und so immer noch auf Schlagdistanz bleiben. Gegen Ende der Partie hatte Lichtenstein allerdings beim Stand von 19:17 die Möglichkeit, sich bei eigenem Angriff erstmals auf 3 Tore abzusetzen. In dieser Phase hielt Sandy Berschick einen wichtigen Strafwurf der Gastgeberinnen und die HSG schaffte durch einen Gegenstoß und einen gelungenen Angriff wieder den Ausgleich. Damit war das Herzschlagfinale im Spiel eingeläutet. Mehr als ein Tor sollte dann aber keinen der Teams mehr gelingen und so kam es zur Punkteteilung.

Betrachtet man den Spielverlauf, so ist aus dieser Sicht die Teilung der Punkte gerecht. Sieht man allerdings in der Summe die verworfenen Bälle und ausgelassenen Chancen, dann muss man sich doch über einen liegengelassenen Punkt ärgern. Somit hat man es aus eigener Kraft nicht geschafft, auf den zweiten Tabellenrang zu klettern.

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor, Preussler(2), Ernst(3/1), Heinrich(6/1), Stachula (1), Heckel(1), Fritsch(5/1), Sander(1), Sedlak, König, Schade, Vogel(1)

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen VfL Waldheim 54 II  38:17 (20:9)

Pflichtaufgabe im Heimspiel souverän gelöst.

Gegen den derzeit Tabellenvorletzten der Liga aus Waldheim ging es im Heimspiel dieses Wochenende. Vom Papier her war klar die HSG in der Favoritenrolle. Doch die Mannschaft unter Kapitän Kristin Stachula war vom Hinspiel gewarnt, hier hatte man mit ach und Krach gerade noch mit 2 Toren gewinnen können.

Hinzu kam die Punktspielpause und eine mäßige Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen auf Grund von Urlaub und krankheitsbedingtem Ausfall von Spielerinnen. Also eine nicht gerade optimale Spielvorbereitung für den Favoriten. Auch zum Spiel hatte der Trainer mit Absagen durch Krankheit und Urlaub zu kämpfen. Aber auch bei den Gästen reiste man mit einem sehr überschaubaren Kader an.

Zu Beginn der Partie gab es zunächst ein Abtasten beider Teams ohne das sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Beim Stand von 3:3 konnte Waldheim immer wieder aus der zweiten Reihe zu Toren kommen. Die Gastgeberinnen stellten sich aber in Folge immer besser auf das Spiel der Gäste ein und der Deckungsverbund arbeitete nun immer besser zusammen. Im eigenen Angriff setzte man die Marschroute des Trainers über schnelle Gegenstöße zu Torerfolgen zu kommen, konsequent um. So erzielte die HSG 7 Tore am Stück und zog bereits im ersten Durchgang des Spieles auf und davon. In dieser Phase profitierte man aber auch von zu vielen technischen Fehlern der Gäste, welche die HSG förmlich zu einfachen Gegenstößen einluden.

So ging man mit einem beruhigenden Vorsprung und quasi schon mit einer Vorentscheidung in die Pause. Hier lobte der Trainer die mannschaftliche Geschlossenheit sowohl in der Deckung als auch in der Angriffsarbeit. Es wurde aber auch weiter ein schnelles Umkehrspiel gefordert um noch mehr einfache Tore zu erzielen. Im zweiten Durchgang wurden die Zuschauer auch tatsächlich von einem schönen Angriffshandball der HSG mit sehenswerten Kombinationen verwöhnt.

Die Gäste waren wohl wegen ihrer fehlenden Wechselmöglichkeiten Mitte der zweiten Halbzeit mit ihren Kräften am Ende und so wurde der Vorsprung stetig weiter ausgebaut. Am Ende wollte man dann noch die magische 40 Tore Grenze knacken aber irgendwie wollten die letzten zwei Tore nicht gelingen. Trotzdem zeigten sich Verantwortlichen der HSG mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Ein Blick auf die Torschützenliste zeigt einmal mehr das die HSG von allen Positionen sehr gefährlich sein kann. Und mit diesem Spiel hat man sich hoffentlich genug Selbstvertrauen für das Spitzenspiel gegen Lichtenstein am nächsten Wochenende geholt.

Ein ganz großes Kompliment geht an Cindy Heckel, die unser Team mit 5 sehenswerten Treffern toll unterstützt hat.

Die HSG spielte mit Berschick und Porolnizak im Tor,

 

Preussler(6), Stachula(10/2), Heckel(5/1), Fritsch(6/1), Sander(2), König(4),Kaczynska(2), Vogel(3)

Pokalviertelfinale HSG Langenhessen / Crimmitschau: HC Glauchau Meerane II 24:21 (12:11)

HSG steht im Halbfinale!

In der zweiten Auflage des Spieles HSG gegen die zweite Mannschaft des HC Glauchau Meerane innerhalb von zwei Wochen stand man sich nun in eigener Halle im Pokalwettbewerb gegenüber. Auf Seiten der HSG fehlten an diesem Tag jedoch sowohl Torhüterin Daniela Kolbe, die Aufbauspielerin Julia Sander sowie die beiden Außen Nadine Schade und die verletzungsbedingte Anne König. Zum Glück konnte man auf zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, welche nicht im eigenen Pokalwettbewerb mitspielten.

Das Spiel startete in den ersten Minuten mit einem guten Abwehrverhalten. Durch „schnelle Füße“ konnten die Lücken in der Abwehr geschlossen werden und auch Glauchaus Werferin hatte man zu dieser Zeit im Griff. Durch einige schöne Kombinationen und Konter kam man zu einfachen Toren. Gerade von der linken Außenbahn erzielte Krisitin Stachula sehenswerte Treffer. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ging man allerdings etwas fahrlässig mit den Chancen um, so dass gute Wurfpositionen und freie Würfe nicht erfolgreich verwandelt werden konnten. Mit einem knappen 12:11 ging es in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte die HSG den besseren Start. Mit Druck auf die Abwehr und einem schnellen Spiel erspielte man sich einen 5 Tore Vorsprung. Auch das Zusammenspiel zwischen Abwehr und unserer Torhüterin Sandy Berschick stimmte in dieser Phase. Jedoch gelang es uns nicht, uns so richtig abzusetzen. Zwar hatte man über das ganze Spiel hinweg das Gefühl, die bessere Mannschaft zu sein und höher zu führen, jedoch spiegelte sich dies nicht im Ergebnis wider. In den letzten 10 Minuten erspielte man sich vorn zu wenig Chancen und so konnte Glauchau auf drei Tore herankommen. Dennoch stand am Ende ein 24:21 Sieg zu Buche und die HSG ist damit ins Halbfinale des Bezirkspokals eingezogen.

Nun heißt es erstmal etwas regenerieren. Nach einer zwei wöchigen Pause trifft die HSG zuhause dann auf den Vfl Waldheim II.

Die HSG spielte mit Polrolniczak und Berschick im Tor, Preussler, Heinrich (5), Stachula (5), Wagner, Fritsch (5), Sedlak (1), Hunger, Kaczyncka (3), Vogel (5)

HC Glauchau / Meerane II – HSG Langenhessen / Crimmitschau 14:21 (06:10)

 

Nach dem kämpferischen Sieg am vergangenen Wochenende zuhause gegen Plauen Oberlosa gastierte die HSG am zeitigen Samstagvormittag bei der zweiten Vertretung des HC Glauchau / Meerane. Das Hinspiel im September endete damals deutlich zu Gunsten der HSG. Unterschätzen wollte man den Gastgeber allerdings keinen Falls, da sie in eigener Halle eine erstaunliche Siegesbilanz aufwiesen. Außerdem wollte die Mannschaft unserem Trainer Jörg Erler, welcher aus beruflichen Gründen, diesmal nicht mit auf der Bank saß, einen Sieg schenken.

Die Ausgangssituation war vielversprechend. Mit allen Spielerinnen an Bord, startete die Partie mit einer starken Abwehr, die kaum ein Durchkommen zu ließ – und was gerade in der ersten Viertelstunde auf das Tor kam, wurde von unseren Torhüterinnen gehalten Dadurch gelang es der HSG in den ersten Minuten schnelle Tore zu werfen. So stand es nach circa 15 Minuten 0:5 für die HSG. Vorn im Angriff schlichen sich allerdings in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit einige Unkonzentriertheiten ein. Durch einige Abspielfehler sowie Fehlwürfe konnte man den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Ab diesen Zeitpunkt musste im Angriff als auch in der Abwehr auf Kristin Stachula verzichtet werden, die nach einem unglücklichen Zusammenprall vom Feld musste. So stand es zur Pause 6:10.

Auch im zweiten Durchgang war das Spiel nach vorn statisch und von vielen technischen Fehlern geprägt. Allerdings stand die Abwehr an diesem Tag – vor allem Julia Sander, welche durch ihre Laufbereitschaft viele schnelle Angriffe der Heimmannschaft ablief, als auch Malgorzata Kaczyncka stabilisierten die Abwehr. Die mittlerweile eingewechselte Sandy Berschick im Tor hielt in dieser Phase zwei freie Würfe der Gegnerinnen. Über die Station 10:19 machte die HSG dann „den Sack zu“. So dass am Ende ein verdienter 14:21 Sieg von der Anzeigetafel leuchtete. Allen Spielerinnen und auch den beiden „Trainern“ Linda Zill und Lothar Heinrich (an dieser Stelle Danke an Lothar für die Unterstützung) fielen ein Stein vom Herzen, denn man konnte Trainer Jörg Erler ein Siegerfoto schicken.

Nächste Woche trifft man in eigener Halle wieder auf die HC Glauchau / Meerane II – diesmal allerdings im Pokalwettbewerb.

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor Preussler (3), Heinrich (10/1), Stachula, Fritsch (4/1), Sander (1), Hunger, König (2), Kaczyncka, Schade, Vogel(1)

 

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SV Plauen Oberlosa II 24:23 (15:14)

Kleine Sensation im Koberbachzentrum!

Zum Heimspiel war der bis dato verlustpunktfreie Spitzenreiter der Bezirksliga aus Plauen zu Gast.

Die Sachsenligareserve der Spitzenstädter hat bisher in der laufenden Saison eindrucksvoll bewiesen wer den ersten Ton zum Thema Aufstiegsplatz 1 angibt. All seine Spiele hatte Plauen bis zum heutigen Tag sehr souverän für sich entscheiden können.

Da sich die HSG im Hinspiel eine regelrechte Klatsche abgeholt und mit 21 Toren Unterschied das Spiel in Plauen verloren hatte, war die Frage nach dem Favoriten in diesem Vergleich vor der Partie ganz klar bei den Gästen.

Aber die Damen um Kapitän Kristin Stachula hatten nicht vor, das Rückspiel einfach so herzuschenken. Man hatte sich nach dem knappen Sieg der Vorwoche noch einmal intensiv mit der Deckungsarbeit auseinander gesetzt und wollte mit dem Heimvorteil im Rücken den Plauenerinnen ordentlich Paroli bieten. Der Trainer hatte seinen Damen vor dem Spiel noch einmal Selbstvertrauen für die Partie mitgegeben und forderte eine engagierte Mannschaftsleistung vor allem in der Deckung. Da beide Teams fast in Bestbesetzung antreten konnten, durfte man auf ein spannendes Spiel hoffen.

Die HSG erwischte einen guten Start in das Spiel und die einstudierten Kombinationen führten zu ersten Torerfolgen. In der Deckung agierte die HSG wie erwünscht aggressiv aber sehr fair. So konnte man die Kreise um die Plauener Rückraumtorschützen Hoffmann und Gocelli ganz gut eindämmen. Das Spiel wogte hin und her und keines der beiden Teams konnte sich irgendwie absetzen. Leider musste die Abwehr ab Mitte der ersten Halbzeit auf ihren Kapitän verzichten, da Kristin mit bereits 2x 2 Minuten vom Trainergespann nicht mehr eingesetzt werden konnte. Zu groß war die Gefahr bei einer weiteren Zeitstrafe die rote Karte zu erhalten. Da wieder 3 Spielerinnen aus der zweiten Frauenmannschaft aushelfen konnten, musste nun Laura Sedlack die zentrale Deckungsposition übernehmen. Aber auch wer an diesem Tag eingewechselt wurde, konnte sich perfekt in das Spielgeschehen einbringen. Somit hielt die HSG das knappe Resultat bis zur Pause. Auch nach dem Seitenwechsel konnte man die Plauener Deckung immer wieder überwinden. Nun wurde auch über die Außenpositionen clever gespielt und man erzielte auch hier Tore. Somit konnte sich die Deckung der Gäste ganz schlecht auf das Angriffsspiel der HSG einstellen. In der Deckungsarbeit wuchsen alle Spielerinnen über sich hinaus und lieferten eine mannschaftliche geschlossene Leistung ab. Zwischenzeitlich erspielte sich die HSG so einen 3 Tore Vorsprung. Doch der Spitzenreiter lies nicht locker und erkämpfte sich selbst eine 1 Tore Führung. In dieser Phase leistete sich die HSG eine kleine Pause im Torewerfen. Da sich nun  das Spiel immer weiter zuspitzte und nun auch noch Kristin Stachula die rote Karte sah und disqualifiziert wurde, war die Spannung kaum noch zu toppen. Die Hausherrinnen kämpften weiter wie aus einem Guss und jeder Ballgewinn wurde nun von den Zuschauern gefeiert. Mit viel Kampf und Einsatzwillen schaffte man schließlich die kaum noch zu erhoffende Sensation und gewann mit einem Tor Unterschied dieses wahrhafte Spitzenspiel.

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor

Preussler(3), Heinrich(5/2), Stachula, Heckel, Fritsch(5), Sander(3), Sedlak, König(4), Schade(3), Vogel(1), Ernst     

HSG Muldental 03 gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 20:23 (11:12)

Beim aktuellen Tabellenvorletzten musste die HSG an diesem Wochenende zum Auswärtsspiel antreten. Rein von der Tabellenkonstellation war die Favoritenrolle ganz klar bei der HSG. Doch man hat bereits in dieser Saison beim Tabellenschlusslicht erlebt, dass diese scheinbar einfachen Spiele keine sind…. In Waldheim hatte man mit Ach und Krach gerade so mit einem Tor gewonnen. Also warnte der Trainer noch vor dem Spiel diese Auswärtsaufgabe nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Fast in Bestbesetzung und mit Cindy Heckel aus der 2. Frauenvertretung als Verstärkung konnte man in dieses Spiel starten. Die HSG erwischte auch den besseren Start und führte schnell mit 3:0.

Doch statt dieser Vorsprung Ruhe und vor allem Sicherheit ins eigene Spiel bringen sollte, schlichen sich zu viele technische Fehler ins HSG Spiel ein. So kam langsam aber sicher der Gastgeber immer besser ins Spiel und konnte schließlich beim Stand von 7:7 wieder ausgleichen. In dieser Phase stand die eigene Deckung nicht wie gewohnt sicher und offenbarte immer wieder Lücken. Auch eine Umstellung der Deckungsformation brachte nicht den gewünschten Erfolg. Da aber wenigstens im Angriff die HSG durch gelungene Kombinationen und schnelle Gegenstöße ihre Tore erzielen konnte, blieb die Partie bis zur Pause offen. In der Kabine wurde dann neben der mangelnden Chancenverwertung auch das Deckungsverhalten angesprochen.

Im zweiten Durchgang dann zunächst das gleiche Bild… die Gastgeberinnen spielten geduldig und nutzten die sich bietenden Lücken. Die HSG erspielte sich zwar im eigenen Angriff viele Möglichkeiten haderte aber mit der Chancenverwertung. Und so musste zwischenzeitlich sogar ein zwei Tore Rückstand hingenommen werden.

Nach gut der Hälfte im zweiten Durchgang stellte dann der Trainer die Deckung der HSG auf eine offensive Variante mit zwei vorgezogenen Spielern um. Diese Maßnahme sollte Wirkung bei den Hausherrinnen zeigen. Von nun an machte es den Gastgeberinnen sichtlich mehr Mühe, zu einem gut vorbereiteten Abschluss zu gelangen. Der HSG boten sich so gute Möglichkeiten um im schnellen Gegenstoß die so genannten „einfachen“ Tore zu erzielen. Doch das Trainergespann traute seinen Augen nicht… gleich 3 100 prozentige Konterchancen wurden hintereinander vergeben. Die fällige Auszeit kam dann zum richtigen Zeitpunkt. Ab jetzt konnte die der Gast durch eine hervorragende Deckungsarbeit und eine endlich effektive Chancenverwertung 5 Tore am Stück erzielen. Damit war der Kampfgeist der Damen von Muldental gebrochen und man konnte das Spiel letztlich mit 3 Toren gewinnen. Am Ende ein Spiel, welches mit viel Kampfgeist und Dank der Treffsicherheit von Torjägerin Ulrike Heinrich gewonnen werden konnte.Für das kommende Spitzenspiel gegen Plauen muss jedoch eine unbedingte Steigerung im Angriff her.

Die HSG spielte mit Kolbe im Tor,

Preussler(1), Heinrich(11/4), Heckel(1), Fritsch(2), Stachula(4), Sander, König, Schade(1), Vogel (3)

 

HSG Langenhessen Crimmitschau gegen SV Chemie Zwickau 29:11 (12:2)

Eindrucksvoller Rückrundenstart für die HSG !!

Im ersten Spiel des neuen Jahres und empfingen die HSG Damen die Gäste aus Zwickau.

Man hatte in der Hinrunde in Zwickau nach einem spannenden Spiel ein Unentschieden erreicht und wollte in eigener Halle die Partie auf alle Fälle gewinnen, um im Kampf um die Podestplätze keinen Boden zu verlieren.

In der Anfangsphase war das HSG Spiel noch von Nervosität geprägt und es dauerte einige Minuten bis man im eigenen Angriff Fahrt aufnehmen konnte. In der Deckung agierten die Gastgeberinnen allerdings von Anfang an sehr sicher und ließen kaum große Chancen für die Chemikerinnen zu. Da nun das Spiel nach vorn auch in der zweiten Welle schnell und sicher vorgetragen wurde, kam man so auch zu den „einfachen“ Toren und baute den Vorsprung immer weiter aus. Nach einer Viertelstunde sah sich der Gästetrainer gezwungen mit einer Auszeit seine Mannschaft wach zu rütteln, denn mittlerweile führte die HSG schon mit 6:2. Doch auch dieser Versuch sollte keine Früchte tragen… die HSG Deckung reagierte auf eine Umstellung im Angriff der Zwickauerinnen prompt und ließ in der Folgezeit kein Tor mehr im ersten Durchgang zu. Einen großen Anteil daran hatte aber auch eine sehr gut aufgelegte Daniela Kolbe im Tor der HSG, welche mit ihren Paraden dieses regelrecht zunagelte.

So ging man nach 30 Minuten mit einem sicheren 12:2 in die Pause und keiner der Zuschauer hatte jetzt noch Zweifel, wer nach dem zweiten Durchgang als Sieger vom Parkett gehen würde. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Bild unverändert. Die HSG dominierte das Geschehen und Zwickau fand einfach kein Rezept um die Abwehr der Gastgeberinnen zu überwinden.

So gestaltete sich der Nachmittag für das Trainergespann der HSG sehr entspannt und man konnte eine HSG erleben, die in wirklich allen Belangen an diesem Tag dem Gegner überlegen war. Zugegeben es fehlte zwar bei den Zwickauerinnen die Top Torjägerin, aber auch ohne sie hatte man ein deutlich spannenderes Spiel erwartet. Aus HSG Sicht war es jedenfalls ein gelungener Nachmittag. Alle Feldspielerinnen kamen zum Einsatz und jeder konnte sich dabei in die Torschützenliste eintragen. Also eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung aus der neben Torhüterin Daniela Kolbe noch die treffsichere Anne König mit 7 Toren zu erwähnen wären. Mit dieser guten Leistung nach einer langen Punktspielpause, dürften die Mädels nun genug Selbstvertrauen für die kommende Auswärtspartie getankt haben.

Ein Dank auch noch einmal an Laura und Cindy die uns aus der Zweiten Vertretung unterstützt haben.

Die HSG spielte mit Kolbe und Sedlak im Tor,

Preussler(3), Heinrich(5), Stachula(1), Heckel(1), Fritsch(4/2), Sander(4), König(7), Kaczynska(2), Schade(1),Vogel(1)

 

 

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Fraureuth 28:14 (13:5)

Zu letzten Punktspiel des Kalenderjahres hatten die Damen der HSG den Nachbar aus Fraureuth zu Gast.

Von der Papierform her lag die Favoritenrolle klar bei den Hausherrinnen. Tabellenplatz 3 gegen den derzeit Vorletzten der Tabelle so die Konstellation. Doch keinesfalls sollten die HSG Spielerinnen das von der Presse hochgelobte Derby auf die leichte Schulter nehmen. Dies war die klare Ansage vom Trainerduo vor dem Spiel. Man wollte sich die zuletzt gute zweite Hälfte aus dem USG Spiel vor einer Woche zum Vorbild nehmen und diesmal von Beginn an eine sichere Deckung stellen und im schnellen Umkehrspiel nach vorn den Gegner unter Druck setzen.

Da wieder alle Spielerinnen an Bord waren und mit Anna Lena Ernst und Cindy Heckel noch 2 Spielerinnen aus der 2. Vertretung mit zur Verfügung standen, konnte aus dem Vollen geschöpft werden. Anders sah die Situation bei den Gästen aus. Zwar standen auf dem Spielprotokoll auch 14 Spielerinnen, doch da die Personalsituation bei Fraureuth nicht so komfortabel ist, mussten noch sehr junge Spielerinnen aus der B- Jugend mit aushelfen. Die Partie begann für die HSG sehr durchwachsen und nervös. Die Chancen die man sich erspielte wurden anfangs noch nicht optimal verwertet. Fraureuth machte dies besser und führte zunächst mit 3:1. Dies sollte jedoch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gastgeberinnen immer besser in ihr Spiel. Man erarbeitete sich vorn sehr schöne Lücken die man auch konsequent in Tore umwandeln konnte. In der eigenen Deckung wurde wieder sehr schön gearbeitet und somit boten sich nur wenige Wurfgelegenheiten für die Gäste. Mit gut aufgelegten Torhütern hatte man zudem wieder einen starken Rückhalt im Tor. So musste man bis zur Pause nur ganze 5 Gegentreffer hinnehmen. Bei eigenen 13 Toren war die Partie schon fast zur Pause entschieden.

Nach dem Seitenwechsel nutzte das Trainergespann Zill/Erler die Möglichkeit verschiedene Systeme auszutesten. Erfreulicherweise gab das dem Spiel keinen Abbruch und somit konnten sich wieder fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg zu Buche, der die HSG zum Jahreswechsel auf dem 3 Platz verweilen lässt.

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick

Preussler(3), Ernst(1), Heinrich(7/3), Stachula(2), Heckel, Fritsch(5/1), Sander(1), Hunger, König(4), Kaczynska(2), Schade(3), Vogel

USG Chemnitz gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau          21:23 (10:8)

HSG kann auswärts punkten!

Zum Auswärtsspiel gegen die USG Chemnitz mussten die HSG Damen am späten Samstagnachmittag antreten. Mit nur 2 Punkten weniger auf dem Konto lagen die Gastgeberinnen vor der Partie auf Tabellenplatz 7 und so durfte man mit einem Spiel auf Augenhöhe rechnen. Da die Mannschaft größtenteils aus Studenten besteht und so fast jährlich ihr Personal verändert, konnte man sich im Vorfeld kein genaues Bild über die Stärken und Schwächen beim Gegner machen. Um jedoch weiter den 3. Tabellenplatz zu verteidigen, war die klare Zielstellung vor dem Spiel die beiden Punkte aus Chemnitz zu entführen Das Team war vor dem Spiel entsprechend motiviert und mit einer gut gefüllten Auswechselbank und einer neuen Spielerin an Bord, hatte der Trainer wenigstens diesmal keine Personalsorgen. Los ging die Partie auf Langenhessener Seite aber zunächst etwas nervös. Ballverluste und zu ungenaue Torabschlüsse im eigenen Angriff ließen die USG zu leichten Ballgewinnen kommen. So erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und legten eine 2 Tore Führung hin. Dieser sollten die HSG Damen in der gesamten ersten Halbzeit hinterher rennen…. Trotz einer nötigen Auszeit und einiger Wechsel konnte man die sich bietenden Lücken im Abwehrzentrum der USG noch nicht ausreichend gut nutzen. Im Deckungsverbund arbeitete man gut zusammen aber trotzdem erwischten die Hausherrinnen irgendwie immer noch einen Abpraller oder kamen durch kleinste Lücken doch noch zum Torerfolg. Folglich stand zur Pause der 2 Tore Rückstand immer noch zu Buche.

Nach der Kabinenansprache kam die HSG mit viel Willen und Selbstvertrauen zurück in die 2. Halbzeit. Der Plan aus einer kompakten Deckung heraus schnell nach vorn zu spielen, sollte nun in der Folgezeit immer besser gelingen. Mit 5 Toren am Stück machte die HSG aus einem 12:11 für die USG ein 12:16 für die HSG. Der Trainer der Gäste versuchte zwar mit einer Auszeit den Spielfluss der HSG zu unterbrechen, konnte aber auch nicht verhindern, dass es wenig später schon ein 14:20 auf der Anzeigetafel leuchtete. In dieser Phase des Spieles zeigte sich einmal mehr die mannschafttliche Geschlossenheit der HSG. Denn wieder konnte von allen Positionen für Gefahr gesorgt werden. Sowohl die zuletzt nicht so glücklich agierenden Aufbauspieler erfüllten ihren Job diesmal sehr gut, als auch die beiden Außenspieler Nadine Schade und Anne König die mit jeweils 5 Toren einen großen Beitrag zur deutlichen Führung leisteten. Auch unsere neue Spielerin Gosia Konnte in dieser Phase des Spieles nach 1 ½ Jahren Handball- und Babypause ihr erstes Tor erzielten. Ein weiterer Grundstein zum Sieg war auf alle Fälle aber auch die sehr gute und konsequente Deckungsarbeit in Zusammenarbeit mit einer guten Torhüterleistung. Das in der restlichen Spielzeit der Gegner noch einmal zur Ergebniskosmetik kam lag sicher daran das man es zum Einen nun etwas ruhiger angehen lies, aber auch am unbändigen Willen der USG noch einmal alles zu probieren. Bis zum Schluss gaben die Gastgeberinnen mit schnellem Spiel nie auf und werden mit dieser Moral sicher für die eine oder andere Überraschung in der Saison sorgen können.

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor

Preussler(3), Heinrich(3/1), Stachula(1), Fritsch(3/1), Sander(2), Hunger, König(5), Kaczynka(1), Schade(5/1), Vogel

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen BSV Limbach Oberfrohna 21:22  (7:11)

Aufholjagd bleibt unbelohnt…

Die HSG hatte am Wochenende den Absteiger aus der Verbandsliga zu Gast.

Die Gäste sind bisher alles andere als gut in die Saison gestartet und waren vor dem Spiel mit nur zwei Siegen und einem Remis nur 8. der Tabelle. Grund waren wohl personelle Engpässe bei den bisherigen Spielen. Pünktlich zum Spiel bei der HSG konnte der Gast aber wieder aus dem Vollen schöpfen, was es für die HSG um Kapitän Kristin Stachula nicht leichter machen sollte. Denn ausgerechnet in dieser Partie fehlte auch noch die Top- Torschützin der HSG Ulrike Heinrich.

Wie schmerzlich dieses Fehlen sein sollte, wurde leider gleich zu Beginn der Partie klar. Im Aufbauspiel der Hausherrinnen fehlte an diesem Tag irgendwie der nötige Druck aus der zweiten Reihe. Sophie Fritsch und Julia Sander konnten in an diesem Tag ihre gute Form aus der letzten Woche nicht bestätigen und so musste man sich jedes Tor am gegnerischen Kreis hart erarbeiten.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte man dennoch beim Stand von 5:5 mithalten. Erst gegen Ende des ersten Durchganges setzten sich die Limbacherinnen Tor um Tor bis zur 7:11 Pausenführung ab. Entscheidend auch in dieser Phase das Auslassen klarer Chancen zum Beispiel auch vom 7 Meter Punkt. In der Pause sollten dann die HSG Spielerinnen noch einmal neu motiviert werden und man wollte im eigenen Angriff überzeugender spielen und die sich bietenden Möglichkeiten besser nutzen. Doch Pustekuchen… Limbach konnte sich bis auf 6 Tore absetzen und schien beim Stand von 10:16 schon wie der sichere Sieger in dieser Partie.

Die nötige Auszeit nutzte der Trainer, um mit einer neuen Deckungsvariante den Gegner in seinem Spielaufbau noch konsequenter zu stören.

Diese Maßnahme zeigte dann auch bald Wirkung. Mit einem unbändigen Willen und mit viel Einsatz kämpfte sich die HSG zurück ins Spiel. 5 Minuten vor Schluss stand es plötzlich nur noch 17:19 für Limbach. Jetzt entwickelte sich noch einmal eine dramatische Schlussphase.

Im Angriff lief nun sehr viel über die rechte Außenposition auf der Anne König ihr bestes Spiel der Saison abliefern konnte und alleine 5 Treffer für die HSG erzielte. Als dann noch wenige Sekunden vor Schluss der letzte Limbacher Angriff nichts Zählbares brachte, hatte man sogar noch die Chance auf einen Ausgleich und somit auf einen Punktgewinn. Doch leider verfehlte der Ball knapp das Ziel und so jubelte am Ende der Gast über zwei Punkte.

Die HSG spielte mit Berschick, Kolbe im Tor

Preussler(4), Ernst(1), Stachula(4/1), Heckel, Fritsch(2/1), Sander(1), Sedlak, König(5/2), Schade(3/2), Vogel

12.11.2016 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen Zwönitzer HSV  27:26(16:15)

Das Spitzenspiel der Bezirksliga fand an diesem Wochenende in der Sporthalle im Gymnasium Werdau statt. Da in der eigentlichen Heimspielstätte der HSG im Koberbachzentrum die Modellbahner ihre Zelte aufgeschlagen haben, ging es im direkten Duell des derzeit Tabellendritten Zwönitz gegen den 4. aus Langenhessen. Beide Teams hatten in dieser Saison in der ersten Pokalrunde schon einmal das Vergnügen. Damals ging nach einer sicheren Halbzeitführung die HSG mit gerade mal einem Tor Unterschied als Sieger vom Parkett.

Bis auf die Langzeitverletzten konnte der Trainer auf alle Spielerinnen bauen und hatte zur Unterstützung noch weitere Spielerinnen aus der 2. Mannschaft zur Verfügung. Also standen die Vorzeichen schon einmal recht gut für die HSG. Doch da das enorm verjüngte Team aus dem Erzgebirge gerade in den letzten Spielen beachtliche Erfolge verbuchen konnte, war man gewarnt.

Zu Beginn der Partie erwischten dann auch die Gäste den besseren Start und konnten so schnell eine 1:4 Führung für sich verbuchen.

In dieser Phase kamen die Gastgeberinnen zu keinen guten Möglichkeiten und versuchten mit teilweise unvorbereiteten Würfen zu Toren zu kommen. Erst als man mit schönen Kombinationen zu Toren kam, lief es im Angriff etwas besser. Allerdings war die erste Halbzeit von Fehlern am eigenen Kreis geprägt und so konnte Zwönitz immer wieder zu einfachen Toren gelangen.

Erst eine Auszeit und eine Deckungsumstellung brachte mehr Sicherheit in den Deckungsverbund. Nun wurde der Gast zu Würfen aus der zweiten Reihe gezwungen die wiederum des Öfteren ihr Ziel verfehlten oder von der Torhüterin der HSG entschärft werden konnten.

Da im Angriff die HSG auch besser ins Spiel kam und meist nur auf Kosten eines Strafwurfes gebremst werden konnte, waren hier die 7 Meter Schützen gefragt. Sowohl Sophie Fritsch als auch Ulrike Heinrich waren an diesem Tag zu 100% vom Punkt erfolgreich.

So konnte man gegen Ende der ersten Halbzeit endlich einmal mit einem Tor in Führung gehen und diese Führung mit in die Kabine nehmen.

Nach dem Seitenwechsel konnte zunächst die HSG den Ton angeben und beim Stand von 19:17 hatte man bei eigenem Ballbesitz die Chance, ein 3 Tore Polster zu erzielen. Doch plötzlich wollte der Ball nicht mehr ins gegnerische Tor. Fehlwürfe am Stück ermöglichten Zwönitz nun das Spiel für sich noch einmal zu drehen. Und plötzlich stand auf der Anzeigetafel ein 19:21 Rückstand. Doch mit großer Moral und einer ordentlichen Portion Kampfgeist kam die HSG über eine überragende Deckungsarbeit zurück ins Spiel. Die letzten Minuten waren nun nichts mehr für schwache Nerven. Die Gäste aus dem Erzgebirge legten ein Tor vor und so war die HSG immer wieder im Zugzwang. In dieser Phase gelang vor allem Lena Vogel auf der Außenposition nahezu alles und auch Ulrike Heinrich war weiter ein Torgarant. So stand es kurz vor Schluss noch 26:26. Lena war es schließlich mit einem tollen Wurf vorbehalten den 27 Treffer für die HSG zu erzielen. Zwönitz hatte nun aber noch gut eine Minute Zeit zumindest den Ausgleichstreffer zu erzielen. Aber mit absolutem Willen verteidigte man am ende den knappen Vorsprung über die Zeit und konnte nach dem Schlusspfiff ausgelassen jubeln. Ein großes Lob für diese tolle mannschaftlich Geschlossenheit und die die super Moral. Natürlich auch einen großen Dank an Laura, Anna Lena und Cindy die ihre Sache ebenfalls prima gemacht haben.

 

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor

 

Preussler(2), Ernst, Heinrich(12/7), Stachula(2), Heckel(1), Fritsch(3/1), Sander(3), Sedlack, Hunger, König, Vogel(4)

 

05.11.2016 HC Annaberg Buchholz – HSG Langenhessen / Crimmitschau 18:21 (8:11)

 Nach der bitteren Niederlage vergangene Woche wollte die HSG an diesem Wochenende wieder zurück in die Erfolgsspur und zwei Punkte aus Annaberg entführen. Die Voraussetzungen waren jedoch kaum optimal. Sowohl Trainer Jörg Erler, als auch die Stammspieler Julia Sander, Nadine Schade und Kristin Stachula standen an diesem Tag nicht zur Verfügung. Allerdings konnte man auf die Unterstützung von Anna-Lena Ernst aus der zweiten Vertretung der HSG bauen sowie auf Mandy Klose. Die Rolle der Trainer übernahmen in diesem Spiel Ronald Preussler mit Unterstützung von der verletzten Linda Zill.

Aus einer sicheren Abwehr heraus begann das Spiel mit einer schnellen zwei Tore Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte stabilisierte man die Abwehr immer weiter und so verleitete die HSG Annaberg zu technischen Fehlern, so dass ein schnelle erste und zweite Welle zu Torerfolgen führte. Allerdings fehlte auch an diesem Tag die nötige Genauigkeit beim Wurf. Gute Wurfgelegenheiten wurden entweder vergeben oder die starke Annaberger Torhüterin zeichnete sich zum Leid der HSG mit guten Paraden aus. Hinzu kam, dass im Positionsangriff oft mit zu wenig Druck und Zug auf die Lücken gezogen wurde. Somit gelang es der HSG nicht, sich mehr abzusetzen und man ging mit einem drei Tore Vorsprung in die Pause.

 Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Spielbild. Ging man mit vier Toren in Führung, legte Annaberg nach und blieb der HSG auf den Fersen. Zehn Minuten vor Abpfiff spielten sich im Angriff Unkonzentriertheiten ein. Die technischen Fehler häuften sich in dieser Phase und so lud man Annaberg zu einfachen Balleroberungen ein. So stand es kurz vor Schluss 18:19. Durch zwei Ballgewinne kurz vor Schluss gewann die HSG nach einem harten Stück Arbeit und vielen vergebenen Chancen 18:21.

 

Die HSG spielte mit: Berschick; Kolbe; Preussler (2); Ernst (1); Heinrich (11/3); Hunger; König (1), Fritsch (3/1); Klose (2); Vogel

 

HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen SSV Fortschritt Lichtenstein 24:28 (12:16)

Im Spitzenspiel der Liga gab es im Koberbachzentrum ein Aufeinandertreffen des derzeit Tabellenzweiten Lichtenstein gegen die drittplazierten Damen der HSG. In den letzten Jahren war dies stets ein interessantes Derby und versprach auch diesmal Spannung pur.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte sich der Gast leichte Vorteile erspielen und ging mit 2 Toren in Front. Besonders mit der Torjägerin von Lichtenstein Sarah Bertram hatte man seine liebe Mühe. Trotz einer offensiveren Deckungsvariante netzte sie nach belieben aus der zweiten Reihe ein. Im eigenen Angriff zeigte sich bald wo an diesem Tag das Manko im HSG Spiel lag. Viele gute Möglichkeiten von den beiden Außenpositionen konnten leider nicht genutzt werden. Was im Training noch gut funktionierte wollte im Spiel einfach nicht klappen. Auch personelle Veränderungen auf diesen Positionen brachten leider nicht den erwünschten Erfolg. So kam es wie es kommen musste…Lichtenstein nutze die vergebenen Chancen der HSG im Gegenzug zu Toren und zog bis zur Pause auf 4 Tore davon.

In der Kabine gab es dann für die Deckungsarbeit inklusive Torhüterleistung eine kleine Standpauke. Auch für das Spiel nach vorn gab es neue Anweisungen, welche in der zweiten Hälfte des Spieles eine Wende bringen sollten.

Mit dem Wideranpfiff merkte man den Gastgeberinnen deutlich an das sie die zwei Punkte noch lange nicht aufgegeben hatten.

Ab der 40. Spielminute drehte dann die HSG so richtig auf. Man zwang den Gegner durch eine nahezu optimale Deckungsarbeit zu Fehlern im Abschluss und konnte so endlich auch einmal den schnellen Gegenstoß zu Toren ummünzen. So konnte man Stück für Stück den Rückstand wieder wettmachen. Als dann 10 Minuten vor Schluss ein 22:22 auf der  Anzeigetafel stand, schien auch ein Sieg wieder in greifbare Nähe gekommen zu sein. Jetzt stand das Spiel auf Messers Schneide und bot den Zuschauern die versprochene Spannung.

Doch leider konnte auch ausgerechnet in dieser Phase die HSG aus Ballgewinnen im eigenen Angriff keine Tore erzielen. Es war zum Verzweifeln… entweder verfehlte der Ball knapp das gegnerische Tor oder die Torhüterin von Lichtenstein vereitelte die Chancen der HSG.

So erarbeitete sich Lichtenstein nach einem 24:24 plötzlich wieder eine 2 Tore Führung eine Minute vor Ende der Partie.Die Gastgeberinnen mussten nun alles auf eine Karte setzen und offensiver im Deckungsverbund arbeiten um noch einmal in Ballbesitz zu gelangen. Doch Lichtenstein konnte diese Lücken noch zu weiteren 2 Toren  nutzen und so den Sieg einfahren. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass nach einer etwas verschlafenen ersten Halbzeit die Mannschaft mit ihrer mittlerweile gestärkten Geschlossenheit wieder zurück ins Spiel kam. Für die letztlich verdiente Niederlage aber die schlechte Chancenverwertung diesmal sicher der ausschlaggebende Grund war.

 

Die HSG spielte mit Berschick, Kolbe, Preussler(3), Ernst(1), Heinrich(8/4), Stachula(5), Heckel, Fritsch(3), Sander(2), König(1), Schade, Vogel(1)

 

22.10.2016  VfL Waldheim II gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau  25:27(14:15)

Im ersten Punktspiel nach einer 3 wöchigen Spielpause mussten die Damen der HSG auf fremden Parkett in Waldheim antreten.

Von der Papierform her war die HSG als 3.der Liga gegen Waldheim die zur Zeit am Ende der Tabelle stehen, der klare Favorit.

Der Trainer wollte auch gegen die Aufsteigerinnen unbedingt beide Punkte mitnehmen…. Soweit schon mal die klare Zielstellung. Doch unterschätzen wollte man die Gastgeberinnen auf keinen Fall. Zumal Waldheim zuhause bisher beachtliche Resultate erzielen konnte und sicher auch hier und da auf die personelle Unterstützung ihrer ersten Verbandsligavertretung bauen kann. Bei der HSG konnte man auch nicht in Bestbesetzung antreten. Nach der doch leider schweren Verletzung von Spielmacherin Linda Zill (Knie), musste das Team auch auf ihre Torhüterin Daniela Kolbe verzichten. Außerdem gingen 3 Spielerinnen leicht angeschlagen in die Partie. Also nicht unbedingt ideale Bedingungen. ..

Man ging dennoch mit viel Selbstvertrauen in diese Partie und konnte nach dem Anpfiff auch gleich die Initiative ergreifen. Man konnte sich nach 8 Minuten mit 5:1 absetzen was den Trainer der Gastgeberinnen zur ersten Auszeit zwang. Auch danach war die HSG spielbestimmend und konnte ihre Chancen größtenteils auch in Tore umwandeln. Da auch die Deckung gut agierte, blieb der Vorsprung stets bei 3-4 Toren. Nach gut 20 Minuten kam jedoch der Gastgeber immer besser ins Spiel und die HSG brachte im Gegenzug ihre Gelegenheiten nicht mehr so konsequent im gegnerischen Kasten unter. Und so war von dem Vorsprung zur Pause leider nicht mehr viel übrig. In der Kabine ging die Ansprache in Richtung der eigenen Deckung. Hier sah der Trainer unbedingten Handlungsbedarf und stellte auch das Deckungssystem um. Mit einer Sonderbewachung gegen die auffälligste Waldheimerin, sollte der Spielfluss gestört werden. Nach dem Seitenwechsel zeigte diese Maßnahme auch Wirkung. Die HSG konnte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei Bälle abfangen und durch Konter in Führung gehen. Nachdem sich die Spielmacherin der Gastgeberinnen bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Kristin Stachula verletzte und damit nicht mehr weiter spielen konnte, brachte das im Spiel der Waldheimerinnnen nicht etwa einen Einbruch, sonder vielmehr bäumte sich die Mannschaft noch einmal auf und kam mit Kampf zurück ins Spiel. Bedingt auch durch keine gute Chancenverwertung der HSG im Angriff, konnte Waldheim sogar Mitte der zweiten Halbzeit in Führung gehen.

Doch die gute Moral der Mannschaft und die treffsicheren Sophie Fritsch(6 Treffer) und Ulrike Heinrich(13 Treffer) brachten die HSG zurück ins Spiel. Nachdem auch die Deckung in der Schlussphase wieder besser funktionierte konnten auch endlich wieder schnelle Gegenstöße erfolgreich beendet werden. In dieser Phase konnte man einem 23:22 Rückstand in eine 23:26 Führung umwandeln. Auch wenn der Gastgeber noch einmal den Anschlusstreffer erzielen konnte, lies sich die HSG den Erfolg nun nicht mehr nehmen.

Fazit: Am Ende kein einfaches Spiel auch Dank der Schiedsrichter welche mit ihren Entscheidungen auf beiden Seiten für Verwunderung sorgten…. Aber man freut sich dennoch über zwei Punkte nach einem Arbeitssieg.

Die HSG spielte mit Berschick im Tor, Preussler(2), Heinrich(13/7), Stachula(2), Heckel, Fritsch(6/1), Sander(2), Hunger, König, Schade(1), Vogel(2)

 

24.09.2016 HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HC Glauchau/Meerane II 28:17(12:7)

 

Im zweiten Heimspiel der Saison hieß der Gegner Glauchau/Meerane. Der Aufsteiger aus der Nachbarstadt stand vor dem Spiel mit zwei gewonnen Spielen und einer Niederlage auf Platz 2 der Tabelle. Aus einigen Test- und Vorbereitungsspielen kannte man den Gegner doch recht gut und wusste um seine Stärken. Für die HSG ging es nach der derben Niederlage aus der Vorwoche um Wiedergutmachung vor dem eigenen Publikum.

 

Personell standen dem Trainer nicht alle Spieler zur Verfügung  aber man konnte wieder auf die Unterstützung der zweiten Mannschaft bauen(Danke Lisa, Danke Cindy). Die Partie begann mit einer ausgeglichenen Anfangsphase. Im Angriff tat sich die HSG zunächst noch gegen eine offensivere Deckungsformation etwas schwer, kam aber dennoch im Laufe des Spieles zu guten Möglichkeiten die auch konsequent in Tore umgemünzt werden konnten. In der Deckung, vorige Woche noch ein großes Sorgenkind im HSG Spiel, zeigten die Damen eine engagierte und gute Leistung. Und wenn die Gäste sich dann einmal in eine gute Position gebracht hatten, war da noch Daniela Kolbe im Tor der HSG, die an diesem Tag so manche Großchance zu Nichte machte. So entwickelte sich das Spiel nach einem 5:5 nach einer Viertelstunde zu Gunsten der HSG und man konnte bis zur Pause einen 5 Tore Vorsprung herausspielen. In der Kabine forderte der Trainer auch die schnellen Gegenstöße noch besser zu nutzen, um so zu einfachen Toren zu gelangen. Diese Anweisung setzten die Damen auch postwendend um und brachten so die HSG endgültig auf die Siegerstraße. Besonders Jana Preussler und Nadine Schade ragten mit ihren jeweils 8 Treffern aus einer guten und geschlossenen Mannschaftsleistung noch heraus.Kurz vor Ende der Partie gab es dann leider noch eine bittere Pille für die HSG zu schlucken. Nach einer unglücklichen Aktion verletze sich die Spielmacherin Linda Zill so schwer, dass sie zur Untersuchung erst einmal ins Krankenhaus gebracht werden musste. Von hier aus drücken wir Linda alle die Daumen und hoffen, daß die Verletzung doch nicht so schwer ist und sie schnell wieder zur Mannschaft zurückkehren kann

Die HSG spielte mit Kolbe und Müller im Tor,

Preussler(8), Heinrich(3/1), Zill(1), Stachula, Heckel(1), Fritsch(3), Sander(3), König(1), Schade(8/1)

 

 

SV 04 Plauen Oberlosa II gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 37:16(20:5)

 Plauen holt die HSG auf den Boden der Realität zurück!

 

Nach dem zuletzt deutlichen Heimerfolg gegen Muldental wollte die HSG diese Woche in Plauen eigentlich mit um die 2 Punkte kämpfen. Genug Selbstvertrauen hatte man mit dem hohen Sieg aus der vergangenen Woche getankt.

Doch schon nach 10 Minuten musste der Trainer der HSG seine erste Auszeit nehmen um beim Stand von 7:0 für die Gastgeberinnen seine Damen wach zu rütteln.Vom Selbstvertrauen was noch vor dem Spiel angesprochen wurde war zu diesem Zeitpunkt bei leider keinem Akteur mehr etwas zu spüren. Besonders bitter war die desolate Vorstellung der Abwehrreihe… hier wurde der Gegner zu einfachen Toren gleich reihenweise eingeladen.

Daran sollte auch eine weitere Auszeit beim Stand von 13:3 sowie Umstellungen im Abwehrverhalten bis zur Pause nichts mehr ändern.

Im Angriff erspielte man sich zwar einige schöne Möglichkeiten scheiterte aber entweder an der Torhüterin oder an den eigenen Nerven.

Beim Stand von 20:5 ging es in die Kabine. Allen war klar, dass dies bereits die Vorentscheidung im Spiel war.

Nun ging es im zweiten Abschnitt wenigstens noch darum zu zeigen, daß man es besser kann und nicht noch ein restloses Debakel zu erleben.

Die zweite Hälfte verlief dann zunächst noch ausgeglichen doch die HSG konnte leider keinen Boden gutmachen. Auch jetzt passierten Fehler im Spielaufbau und die Chancenverwertung war einfach nur schlecht. Dies zeigt auch die Quote vom 7 Meter Punkt… nur 1 Strafwurf von 6 konnte im gegnerischen Kasten untergebracht werden. Einzig Anna Lena Ernst die aus der zweiten Frauenvertretung gemeinsam mit Cindy Heckel mit aushalf, konnte überzeugen. So war die Niederlage sowieso, aber auch die Höhe dieser bitteren Niederlage durchaus als absolut verdient anzusehen.

Nun gilt es bis zum kommenden Wochenende diese bittere Pille zu schlucken und sich ganz der nächsten schweren Aufgabe gegen den Aufsteiger aus Glauchau/Meerane zu widmen.

 

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor

Preussler, Ernst(3), Heinrich(3), Zill(2), Stachula, Heckel(1), Fritsch(2), Sander(2), Hunger(2), König, Schade

 

 

11.09.2016: HSG Langenhessen/Crimmitschau gegen HSG Muldental 03 34:17(17:10)

 

Im ersten Heimpunktspiel der Saison ging es am Wochenende gegen den Aufsteiger HSG Muldental.

Der Aufsteiger war für die HSG ein völlig unbekannter Gegner und war somit schwer einzuschätzen. Ihr erstes Punktspiel gewannen die Damen aus dem Raum Roßwein gegen Annaberg zu Hause knapp. Also warnte der Trainer vor dem Spiel sein Team den Aufsteiger nicht zu unterschätzen. Mit allen Damen an Bord konnte der Trainer in diesem Spiel personell aus dem Vollen schöpfen und wollte von Beginn an den Ton in dieser Partie angeben. Nach einem kurzen Abtasten beider Teams gewann dann die HSG beim Stand von 4:4 immer mehr die Oberhand und konnte  auf 10:5 davoneilen. Besonders das schnelle Spiel nach vorn gelang immer besser und konnte in Tore umgewandelt werden. Da auch die Abstimmung zwischen einer gut aufgelegten Sandy Berschick im Tor und der Deckung gut funktionierte konnte bis zur Pause ein beruhigender 8 Tore Vorsprung erspielt werden. Auch im zweiten Durchgang machte die HSG einfach dort weiter, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte. Schöne Spielzüge sowie gnadenlos verwertete Konter ließen den Gästen nahezu keine Chance. Diesmal ragte mit 10 Treffern besonders Jana Preussler aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Aber auch viele andere Spielerinnen konnten sich zur Freude des Trainers in die Torschützenliste eintragen.Ungefährdet kam so die HSG zu einem recht deutlichen aber durchaus verdienten Heimsieg. Dieser sollte für die wohl deutlich schwerere Auswärtshürde nächste Woche in Plauen Mut und Selbstvertrauen bringen.

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor

 

Preussler(10), Heinrich(5/1), Zill(3), Stachula, Fritsch(3), Sander(4), Hunger, König(1), Schade(5/3), Vogel(2)

 

04.09.2016 Chemie Zwickau gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau 22:22 (10:10)

 

Gegen die völlig neu formierte Mannschaft aus Zwickau musste die HSG zum ersten Auswärtsspiel der Saison antreten.

Da die Zwickauerinnen im Bezirkspokal gegen die 2. Vertretung der HSG gespielt hatten konnte man sich schon mal ein Bild von der Qualität der Chemikerinnen machen. Bei der HSG fehlte leider die beste Torschützin aus dem Pokalspiel gegen Zwönitz ,Ulrike Heinrich. Dennoch war die Marschroute klar..aus einer sicheren Deckung wollte man schnell nach vorn spielen und sich über alle Positionen Torgelegenheiten erarbeiten.

Doch zu Beginn der Partie sah man sich schnell mit 3 Toren in Rückstand. Dabei lief man immer wieder in die gefährlichen Konter der Gastgeberinnen. Erst nach einer Auszeit Mitte der ersten Halbzeit kam man so langsam in Schwung. Jetzt stand die Deckung um Kapitän Kristin Srachula sicherer und im eigenen Angriff konnte man über sehenswerte Kombinationen zu Toren kommen. So schaffte es die HSG, bis zur Pause den Gleichstand zu erzielen. Nach dem Seitenwechsel wollte man dann endlich auch einmal in Führung gehen um die Zwickauerinnen unter Druck zu setzen.

Doch leider lag man schnell wieder mit 2 Toren im Hintertreffen und musste ähnlich wie im ersten Durchgang dem Rückstand hinterher laufen.

Die Zwickauerinnen konnten immer wieder über einfache Tore aus dem Rückraum punkten, wobei sich die HSG jedes Tor über den Positionsangriff hart erarbeiten musste. Besonders Nadine Schade über die linke Außenposition war an diesem Tag immer wieder erfolgreich für die HSG.

Gegen Ende der Partie entwickelte sich dann wieder ein wahrer Krimi. Zwickau legte ein Tor vor und die HSG kam postwendend zum Ausgleich.

In der letzten Spielminute konnte die HSG-Deckung einen Zwickauer Angriff abfangen  und Jana Preussler konnte die HSG sogar in Führung bringen. Nun hatte Zwickau noch wenige Sekunden Zeit um den Ausgleich zu erzielen. Mit einem Freiwurf brachte sich die wurfgewaltige Rückraumspielerin der Zwickauerinnen in Position und schaffte mit einem sehenswerten Wurf den umjubelten Ausgleich für Zwickau.

Zunächst waren die HSG Spielerinnen natürlich enttäuscht, aber nach dem Spielverlauf war diese Punkteteilung wohl eher gerecht.

 

Die HSG spielte mit Berschick und Kolbe im Tor

Preussler (2), Zill(4), Stachula(2), Fritsch(1), Sander(3), Hunger, König(2/1), Schade(8), Vogel

 

Pokalspiele 

Die HSG hatte am Wochenende im Pokalwettbewerb ausschließlich Heimspiele zu absolvieren.

Den Anfang machte die B- Jugend Vertretung  gegen die Mannschaft aus Plauen Oberlosa. Während die  B Jugend in dieser Saison erstmals als ein neu formiertes Team in dieser Altersklasse spielt, war der Gegner aus der Spitzenstadt  klarer Favorit. Dieses Team spielt bereits länger so zusammen und spielt außerdem noch in einer höheren Liga mit.

Nach einer spannenden Partie und beherztem Kampf mussten sich die Gastgeberinnen letztlich knapp mit 18:19 geschlagen geben. Trainer Julian Rossol war mit der Leistung seines Teams trotzdem sehr zufrieden.

Anschließend musste dann die 2. Frauenvertretung gegen den Bezirksligisten Chemie Zwickau ran. Da die Damen aus Zwickau auch neu formiert in diese Saison starten, war man gespannt in wieweit die Mannschaft von Henry Weilbach diese Spiel mit gestalten konnte.

Zu Beginn der Partie ging Langenhessen noch in Führung doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich der Gast mehr und mehr in Szene und setzte sich folgerichtig deutlich ab. Am Ende siegte der Gast aus Zwickau deutlich mit 25:14-

Also wurde leider nichts mit einer kleinen Überraschung für Langenhessen.,

Zum Ende des Tages kam es dann zu einem wohl altbekannten Derby gegen die Zwönitzer Damen.

Bereits im vergangenen Jahr war dies ja schon die ersten Partie in der Pokalrunde. Damals konnte sich Zwönitz deutlich gegenüber unserer Mannschaft durchsetzen. Diesmal lautete also das Motto den Spieß umdrehen und in die nächste Runde einziehen…

Zu Beginn der Partie war der HSG dieser Wille auch deutlich anzumerken. Man beherrschte das Spiel und führte zwischenzeitlich mit 8 Toren. Leider konnte dieser Lauf nicht bis zur Halbzeit beibehalten werden. Leichtsinnige Ballverluste und Schwächen im Angriff ließen die Erzgebirglerinnen noch auf 6 Tore verkürzen. Trotz der Pausenansprache schien der Spielfluss irgendwie ins Stocken zu geraten. Zwönitz kam Tor und Tor heran und die HSG konnte nicht mehr an die gute Angriffsleistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Bei nur zwei Toren Vorsprung nahm der Trainer eine fällige Auszeit um sein Team neu einzustellen. Diese Auszeit zeigte Wirkung und die HSG kam im eigenen Angriff wieder besser in Fahrt.

Doch bis zum Ende zeigten sich auch in der Deckung ungewöhnliche Schwächen. Und so kam es noch zum großen Zittern bis zum Schlusspfiff. Dank auch der starken Torhüterleistungen von beiden Torhütern blieb man noch in Führung. Letztlich rettete die HSG ein Tor Unterschied bis zum Ende der Partie und zog damit mit 26:25  in die nächste Runde ein. Bis zum Punktspielstart am kommenden Wochenende gibt es jetzt noch eine Menge zu tun um alle Schwächen abzustellen-

 

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor,

Preussler(2), Heinrich(9/2), Zill(1), Stachula(3), Fritsch(1/1), Sander(5), Hunger, König, Schade(3), Vogel(2)

 

 

23.04.2016 HSG Langenhessen / Crimmitschau : SV Plauen Oberlosa II Nervenflattern nützt dem Gegner (Quelle: Freie Presse, 26.04.2016)

Die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG haben durch ein Remis Platz 3 verpasst. Ein Sieg wäre möglich gewesen.Langenhessen. Enttäuschung und hängende Köpfe hat es nach der letzten Partie dieser Saison bei den Spielerinnen der HSG Langenhessen/Crimmitschau gegeben. Gegen Plauen-Oberlosa II kam die Mannschaft von Trainer Jörg Erler im Koberbachcentrum nur zu einem 26:26 (14:13)-Unentschieden, das den Vogtländerinnen am Ende zum Bronzerang reichte. Der HSG blieb der undankbare 4. Rang. "Wir haben das Spiel zu großen Teilen deutlich beherrscht und eine starke Leistung abgeliefert, aber wir hatten auch zwei schwer nachvollziehbare Schwächephasen", sagte ein sichtlich angefressener Trainer.Jörg Erler konnte zum Saisonabschluss auf den vollen Kader zurückgreifen. Ohne großes Abtasten begannen beide Teams mit Volldampf, was den Gastgeberinnen gelegen kam. Nach einer Viertelstunde führten sie bereits mit fünf Toren. "Leider ließ gegen Ende der ersten Halbzeit bei uns die Chancenverwertung zu wünschen übrig, was Plauen clever nutzte und den Rückstand verkürzte", ärgerte sich Erler.Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Aber die HSG konnte im Angriff wieder die größeren Akzente setzen, während die Deckung hinter der Leistung aus dem ersten Abschnitt zurückblieb. Die Vogtländerinnen fanden im Spiel eins gegen eins immer wieder große Lücken. Dennoch führten die Langenhessenerinnen zehn Minuten vor Ende mit vier Toren, was eigentlich eine Vorentscheidung hätte sein sollen. "Analog der ersten Halbzeit haben wir uns wieder eine Schwächephase geleistet", sagte Erler angesichts der zu hastig abgeschlossenen Angriffe und unplatzierten Würfe. Plauen nutzte das Nervenflattern und machte den Rückstand wett. Beim Stand von 26:26 in der Schlussminute war die HSG noch einmal in Ballbesitz. Erler nahm eine Auszeit, in der er einen im Training einstudierten Spielzug erklärte. Der blieb anschließend aber ohne Erfolg. Das Saisonfinale war zudem das letzte Spiel für Nadine Pfeffer in den HSG-Farben. Die Torjägerin zieht es in eine andere Gegend der Region.

HSG: Berschick, Kolbe; Klose (1), Heinrich (5), Zill (6), Stachula (4), Pfeffer (6), Fritsch, Sander (2), Hunger, König, Schade, Vogel (1), Preussler (1)