Saison 2016/2017 2. Frauenmannschaft

hintere Reihe v.l.: Karsten Weißgerber (TR), Celine Fritsche, Anna Jeschke, Laura Sedlak, Jessica Flechsig, Luisa Ernst, Cindy Heckel, Henry Weilbach (TR)

vordere Reihe v.l.:Stefanie Wagner, Cynthia Buchhardt, Olivia Körner, Franziska Müller, Lisa Müller, Carolin Meyer, Anna-Lena Ernst, Naomi Spiegl, Anika Lehnert


Spielberichte und Ergebnisse

HSG Langenhessen Crimmitschau II – HSG Rottluff/Lok Chemnitz II          37:9 (18:4)

 

Am 11.03.2017 stand für Damen der HSG ein Heimspiel auf dem Plan. In fast heimischer Halle in Werdau empfang man die Damen der HSG Rottluff/Lok Chemnitz II. Aus dem letzten Spiel gegen Geringswalde hatte man etwas gut zu machen und hatte hoffentlich aus seinen Fehlern gelernt. Rückblickend auf das Auswärtsspiel in Chemnitz, war dieses recht zäh verlaufen und konnte trotzdem recht deutlich mit 21:13 gewonnen werden.

 

Man startete in die Partie mit einer voll besetzten Auswechselbank und Julia Heydel im Tor der HSG Langenhessen/Crimmitschau II, die ihr Debüt für unsere Mannschaft gab. Im vorherigen Spiel zeigte sie schon bei der ersten Damenvertretung, dass mit ihr eine echte Verstärkung in den Verein kam. Julia konnte bei ihrem ersten Spiel sofort 78 % gehaltene Bälle verbuchen und sogar zwei Strafwürfe fischte sie heraus.

 

Dieses Spiel startete völlig anders als das Vergangene in Geringswalde. Die zweite Mannschaft aus Langenhessen spielte schnell auf. 17 der insgesamt 39 Tore konnte man durch die erste und zweite Welle erzielen. Wir spielten schnell nach vorn und auch im Rückzugsverhalten ließ man der HSG Rottluff/Lok Chemnitz II keinen Raum für Konter. Die Abwehr stand sicher und mit Steffi Wagner und Laura Sedlak im Zentrum der Abwehr stimmte auch die Abstimmung im gesamten Team. Desweiteren stellte auch wie oben erwähnt Julia Heydel einen sicheren Rückhalt im Tor dar. Aus dieser sicheren Abwehr konnte man entsprechend souverän vorn aufspielen. Bis sich die Abwehr der chemnitzer Damen geordnet hatte, wurde durch unsere Spielerinnen schnell auf die vorhandenen Räume gezogen, bis sich sichere Chancen ergaben. Hier ist insbesondere Naomi Spiegl herauszuheben, die an diesem Tag vorallem durch Körpertäuschungen 8 mal vom Feld aus zum Torerfolg kam. Die niedrige Quote der Fernwürfe zeugt davon, dass man vorallem durch schnelles Zusammenspiel zu Toren gelangen konnte. Spielzüge konnte man in diesem Spiel auch einige beobachten, auch wenn nicht alle zum Erfolg führten, sind sie nach wie vor ein gutes Mittel, um Bewegung ins Spiel zu bringen. Auch die Strafwürfe konnten diesmal weitestgehend sicher verwandelt werden.

 

Folgerichtig konnte man mit einem komfortablen Vorsprung von 14 Toren in die Pause gehen. Trainer Weilbach appellierte jedoch, nicht nachzulassen und das bisherige Tempo beizubehalten, da man auf genügend Auswechselspieler zurückgreifen konnte, unter anderem Sophie Fritsch aus der ersten Damenmannschaft, welche uns dankenswerter Weise unterstützte.

 

Die zweite Halbzeit gleichte der ersten. Diesmal gab es unsererseits nicht die berühmten „10-Minuten“, in welchen unser Spielfluss gewöhnlicherweise abbricht. Wir behielten unsere Schnelligkeit bei. Trainer Weilbach wechselte in Halbzeit 2 viel durch, so dass alle Spielerinnen Spielzeiten bekamen. Alle eingewechselten Spielerinnen, sowohl auf dem Feld als auch im Tor, konnten nahtlos an die Leistung ihrer Vorgänger anknüpfen.

 

Schlussendlich konnte man einen ungefährdeten 37:9 Erfolg einfahren, was den bisher höchsten Sieg dieser Saison darstellen sollte. Besonders hervorzuheben ist diesmal eine wunderbare Teamleistung, die unseren zahlreich erschienenen Zuschauern zeigte: Wir können es noch! – und genau diese Einstellung und Motivation sollte man sich auch für die letzten drei Spiele beibehalten.

 

 

 

Die HSG Langenhessen/Crimmitschau II spielte mit

 

Heydel, Polrolniczak und Hermann im Tor

 

Ernst (7), Wagner (3), Jetschke (2), Heckel (8/5), Lehnert (2/1), Körner (2), Sedlak (2), Spiegl (10/2), Fritsch (1)

 

Geringswalder HV – HSG Langenhessen/Crimmitschau II              16:16

 

Am Sonntag, den 26.02.2017 musste die zweite Vertretung der langenhessener Damen zum Nachholspiel in Geringswalde antreten. Irgendwie wollte an diesem Tag keine richtige Handballstimmung aufkommen, lag es an fehlender Motivation, einem „Auf-die-leichte-Schulter-Nehmen“ des Gegners oder auch, dass unsere mitgereisten Zuschauer auf einer provisorisch aufgestellten Bank hinter den Spielerinnen saßen, da diese Halle keine Zuschauer vorsah. Was auch immer es war, nichts rechtfertigt die an diesem Tag gezeigte Leistung.

 

Das Spiel begann chaotisch, da wieder einmal keine Schiedsrichter vor Ort waren. Wir hatten ein Déja-Vu, denn schon in der letzten Saison bei unserem Auswärtsspiel in Geringswalde fehlten die Schiedsrichter und schon damals wurde deutlich, dass die Trainerin vom Geringswalder HV und unser Trainer Weilbach kein harmonisches Schiedsrichtergespann mehr abgeben würden.

 

So war auch dieser Spieltag geprägt von vielen fragwürdigen Entscheidungen, sowie daraus resultierend einer Menge Emotionalität und Aggressivität. Desweiteren fehlte Trainer Weilbach demnach auch als richtungsweisende Person auf der Bank. Die Mannschaft war also weitestgehend auf sich allein gestellt.

 

Das Spiel begann mit mäßigem Tempo. Im Angriff fand kaum Bewegung ohne Ball statt. Spielzüge fanden kaum Anwendung. Viele Fehlpässe prägten das Spiel der Langenhessenerinnen. Von einem flüssigen Zusammenspiel konnte zu keiner Zeit die Rede sein. Auch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. In der Abwehr kein besseres Bild: man bewegte sich zu langsam und einfache Fernwürfe bahnten sich immer wieder den Weg ins eigene Tor. Einzig Torhüterin Ramona Polrolniczak konnte an diesem Tag ihre Leistung abrufen und hielt uns durch einige wichtige Paraden vorallem in der ersten Halbzeit im Spiel.

 

Schon in der Halbzeitpause lag man dann aber folgerichtig zurück.

 

In der zweiten Halbzeit sollte sich leider kaum etwas ändern. Das Spiel verlangsamte sich zunehmend auf beiden Seiten und Tore oder sehenswerte Aktionen waren Mangelware. Leider mischten sich im Spielverlauf einige unschöne und strittige Aktionen aufgrund von „Schiedsrichter“-Entscheidungen mit ins Spiel. Eine bisher so wahrscheinlich noch nie dagewesene Aufstellung konnte sich in den letzten Minuten bis auf den Gleichstand herankämpfen – die einzigen Minuten an diesem Tag, in welchem Kampfgeist zu spüren war. Leider wurden am Ende auch noch einige 100 %ige Möglichkeiten liegengelassen, so, dass sich die HSG mit nur einem Punkt an diesem Nachmittag begnügen musste.

 

Nun heißt es dieses Spiel schnellstmöglich abzuhaken, sich auf seine Stärken zu besinnen, um in den noch folgenden letzten Spielen der Saison 2016/2017 keine Punkte mehr abgeben zu müssen.

 

CPSV Stahl Chemnitz II gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau II 19:26 (7:12)

Am vergangenen Samstag stand für die zweite Damenvertretung aus Langenhessen um 12 Uhr ein Auswärtsspiel in Chemnitz auf dem Plan. Eine ungewohnt frühe Zeit - für unsere Mädels offensichtlich zu früh um die Partie wirklich wach zu bestreiten.
Von der Tabellensituation her lag die Favoritenrolle klar bei uns. Unsere Auswechselbank war ebenso gut besetzt wie die der Gastgeberinnen aus Chemnitz. Trainer Weilbach warnte noch einmal, unsere Gegner nicht zu unterschätzen und schon starteten wir in die Partie. Die Abwehr befand sich zwar auf dem Spielfeld, aber von aktiver Abwehrarbeit konnte kaum die Rede sein. Die Abstimmung sollte an diesem Tag nicht so richtig funktionieren und so wurden die Langenhessenerinnen schon durch einfache Kreisanspiele aus dem Konzept gebracht, was häufig in Strafwürfen gipfelte. Theres Hermann im Tor konnte direkt zu Beginn der Partie zwei 7-Meter entschärfen, was unseren Mädels eigentlich den nötigen Ansporn geben sollte, um vorne die gewonnenen Bälle in Tore umzumünzen. Dieses Vorhaben gelang nur mäßig. Man kam zwar durch schönes Tempospiel immer wieder zu guten Tormöglichkeiten, aber leider wandelte man dieses nicht in Zählbares um. Die Chancenverwertung ließ arg zu wünschen übrig. Sage und schreibe !17! völlig freie Würfe konnten nicht im Tor der Chemnitzerinnen untergebracht werden. Dazu kamen noch eine ganze Reihe an technischen Fehlern, an der Zahl 16 Stück, weswegen man oft garnicht bis zum Torabschluss kam.
Das Spiel zog sich wie Kaugummi - Tempohandball war hier heute beidseitig nicht zu sehen und auch wirklichen Kampfgeist suchte man vergebens. 
Schlussendlich war der Sieg der HSG zu keiner Zeit in wirklicher Gefahr, auch wenn man teilweise nur mit drei Toren Differenz führen konnte. Leider setzte man erst am Ende die Anweisung zur "Bewegung ohne Ball" um und stellte fest, dass die chemnitzer Abwehr durch Einläufer von außen und einfache Kreisanspiele schnell zu wackeln begann, so dass man am Ende noch ein wenig "Ergebniskosmetik" betreiben konnte und so immerhin ein Sieg mit 7 Toren Differenz heraussprang. Es war kein schönes Spiel, aber am Ende zählt, dass weitere zwei wichtige Punkte auf dem Konto der HSG Langenhessen/Crimmitschau 2 landen und wir somit den zweiten Tabellenplatz weiterhin behaupten können. Auch ist wieder einmal positiv zu vermerken, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.
Nun heißt es erstmal drei spielfreie Wochen zur Regeneration und zur intensiven Vorbereitung auf bevorstehende Aufgaben zu nutzen, bevor es am 26.02.2017 zum Auswärtsspiel nach Geringswalde geht.

 

Die HSG II spielte mit Hermann und Polrolniczka im Tor, Fritzsche (2), Ernst (5), Wagner (2), Jetschke (4), Lehnert (2), Sedlak (4), Flechsig (2),

Spiegl (3), Löscher (2)

 


HSG Langenhessen / Crimmitschau gegen BSC Motor Rochlitz 28:26 (15:13)

 

Am vergangenen Samstag stand für die zweite Mannschaft der Langenhessenerinnen ein Heimspiel auf dem Plan. Hier hieß es unbedingt einen Sieg einzufahren, um sich trotz der Niederlage im vergangenen Spiel gegen den Tabellenersten Claußnitz, weiterhin die Chance auf einen Aufstiegsplatz zu bewahren. Aufgrund einer gut besetzten Auswechselbank appellierte Trainer Weilbach wieder einmal dem Tempospiel große Bedeutung zukommen zu lassen, schließlich war jenes schon im Auswärtsspiel in Rochlitz der Schlüssel zu unserem 16:20 Sieg.
Das Spiel begann äußerst torreich. Schon nach 12 gespielten Minuten leuchtete ein Stand von 8:7 für Langenhessen auf der Anzeigetafel auf. In dieser Phase konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Nahezu jeder Angriff endete mit einem Tor. Leider ließen wir bereits in den Anfangsminuten viele Chancen zu schnellen Gegenstößen liegen. Im zunehmenden Verlauf des Spieles stabilisierte sich die Abwehr auf beiden Seiten. Die Abstimmung zwischen Steffi Wagner und Laura Sedlak im Zentrum der Abwehr der HSG funktionierte. Einzig die Halblinke der Rochlitzerinnen brachte uns mit ihren platzierten Würfen von der 9-Meter-Linie zum verzweifeln. Im Angriff hingegen konnte die zweite Damenvertretung aus Langenhessen immer wieder durch sehenswerte Spielzüge und schnelles Durchspielen punkten. Oftmals konnten unsere Spielerinnen nur noch durch Greifen in den Wurfarm gestoppt werden, welche dann folgerichtig zu insgesamt zehn Strafwürfen im gesamten Spiel führten, wovon sechs durch eine an diesem Tag besonders gut aufgelegte Celine Fritzsche verwandelt werden konnten und ein Strafwurf durch Anna-Lena Ernst, welche an diesem Tag mit gesamt 6 Toren glänzen konnte. Ein Halbzeitstand von 15:13 versprach eine spannende zweite Hälfte und die sollten die wieder einmal zahlreich erschienenen Zuschauer auch zu sehen bekommen. Es gab kaum Unterschiede zur ersten Halbzeit bis auf dass die Abwehr der Gegnerinnen noch etwas kompakter agierte. Leider riskierten wir im Angriff oft zuviel, was letztendlich zu häufigen Ballverlusten führte. Das wiederum konnten die Rochlitzerinnen ab und an in schnellen Gegenstößen in Zählbares umwandeln. Doch gerade in den letzten Minuten war der Kampfgeist und der unbändige Wille, dieses Spiel für uns zu entscheiden, spürbar. Alle Spielerinnen waren geistig voll anwesend und verhinderten Ballverluste, agierten in der Abwehr aggressiv und verwandelten die sich bietenden Torchancen. 40 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Weilbach beim Stand von 27:26 für Langenhessen die letzte Auszeit, um uns auf die bevorstehende Manndeckung der Rochlitzerinnen einzustellen. Doch auch dies sollte die Gastgeberinnen nicht mehr am Sieg hindern und Olivia Körner setzte mit ihrem Tor zum 28:26 den Schlusspunkt.
Wieder einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung, die uns diesen Sieg ermöglichte.
Wir bedanken uns bei den Gästen für eine grundsätzlich fair geführte spannende Partie und bei allen Zuschauern für eure Unterstützung!

Die HSG II spielte mit Hermann und Polrolniczak im Tor, Fritzsche (9/6), Ernst (6/1), Wagner (3), Jetschke, Heckel (3), Körner (1), Sedlak (2), Flechsig, Spiegl (4), Löscher

HSG Langenhessen/Crimmitschau 2 - CPSV Stahl Chemnitz 1         23:14 (12:4)

 

Im ersten Spiel im neuen Jahr hatten die langenhessener Damen Heimrecht. Ziel war die Verteidigung des ersten Tabellenplatzes. Das Auswärtsspiel im Oktober 2016 konnte man recht deutlich mit 14:27 für sich entscheiden. Das war allerdings kein Grund, den Gegner zu unterschätzen, noch dazu weil das letzte Spiel der Langenhessenerinnen gegen den Tabellenletzten nur ziemlich knapp zu unseren Gunsten ausging.
Leider hatte man die ersten 10 Minuten das Gefühl, dass uns das Weihnachtsessen noch immer schwer im Magen lag. Die Partie begann schleppend. In der Abwehr arbeitete man gut und konzentriert. Hier ist an diesem Tag besonders Naomi Spiegl herauszuheben, die sich immer als letzte Barriere in den Weg stellte, wenn die Gegnerinnen aus Chemnitz bereits sogut wie an den Torkreis durchgedrungen waren. Damit übernahm sie den Job von Laura Sedlak, welche diesmal wieder bei ihrem Einsatz im Tor einen sicheren Rückhalt darstellte und auch diesmal wieder Traumquote von 81 % gehaltenen Bällen erreichte. Leider konnte man dahingegen im Angriff auch kaum etwas ausrichten, so dass nach 10 Minuten gerade einmal ein 2:1 für Langenhessen an der Anzeigetafel aufleuchtete. Mit der Zeit spielte man sich jedoch ein, Pässe für Konter fanden immer öfter einen Abnehmer, es wurde komplett und schnell durchgespielt, wodurch auch unsere Außenspielerinnen immer wieder zu guten Chancen kamen und auch die Kreisanspiele klappten oft gut. Hier konnten Olivia Körner und in der zweiten Halbzeit Laura Sedlak oft nur noch durch unfaire Aktionen gestoppt werden, welche zu 7 Metern führten, die sicher von unserer Cindy Heckel verwandelt werden konnten. Auch die Abwehrarbeit lief bis Ende der ersten Halbzeit konzentriert ab und so wurden die Chemnitzerinnen immer wieder zu Würfen aus der zweiten Reihe gezwungen, die nur selten zum Erfolg führten. Man ging mit einem komfortablen Vorsprung von 8 Toren in die Pause.
In der zweiten Halbzeit mussten die zahlreich erschienenen Zuschauer (Vielen Dank für eure Unterstützung!) ein alt gewohntes Bild mit ansehen: einen völligen Einbruch der bisher gezeigten Leistung für 10 Minuten. Zuviele Ballverluste und technische Fehler im Angriff und zu viele Unkonzentriertheiten in der Abwehr und schon war unser Vorsprung auf 4 Tore geschrumpft. Zum Glück fing man sich recht schnell wieder und spielte sich auch in der teilweise neuen Formation wieder ein. Trotzdem verlief die zweite Halbzeit nicht ganz so gut wie die erste. Wir konnten das Spiel zuletzt sicher runterspielen, aber gerade in den letzten 10 Minuten häufige Pfostentreffer verhinderten einen höheren Sieg. Einzig Routinier Anja Löscher hielt uns auch in dieser Phase durch sehenswerte Einzelaktionen mit Torerfolgen im Spiel.
Nun heißt es, daran zu arbeiten, das gesamte Spiel konzentriert zu absolvieren, denn nur so haben wir nächste Woche eine Chance im Spitzenduell gegen Claußnitz. Hier verlor man auswärts mit einem Tor. Nächsten Samstag (14.01.2017)  17 Uhr im Koberbachcentrum will man nun alles besser machen. Wir hoffen auch hier wieder auf eure Unterstützung!

HSG II spielte mit: Hermann und Sedlak im Tor, Fritzsche (3), Ernst A.-L. (3), Wagner (2), Jetschke, Heckel (7/5), Lehnert, Körner (1), Sedlak, Ernst L.; Spiegl (2/1), Löscher (5)

 

HSG Langenhessen / Crimmitschau 2 gegen TSV Zschopau 23:22 (12:10)

Zum letzten Spiel der Saison trat man am vergangenen Sonntag in heimischer Halle gegen die Damen des TSV Zschopau an. Die Tabellensituation ließ eine Favoritenrolle der Langenhessenerinnen vermuten, jedoch wurde man schon in der letzten Saison eines Besseren belehrt, denn damals konnte man auch nur eines der beiden Duelle für sich entscheiden. Das Trainergespann Weilbach/Weißgerber warnte uns also vor Spielbeginn davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Leider kam die zweite Mannschaft der HSG kaum ins Spiel. Einen verhofften komfortablen Vorsprung konnte man sich zu keiner Zeit herausarbeiten. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff agierte man statisch. Das gewohnte schöne Zusammenspiel kam sowohl vorn als auch hinten nicht zustande. Stattdessen musste man in der Abwehr einfache Tore durch Einläufer und Kreisläufer einstecken. Ein gemeinsames Zuschieben der Lücken fand nur selten statt. Leider erwischten wir auch im Angriff einen schwarzen Tag. Klare Chancen wurden oftmals neben das Tor oder an den Pfosten gesetzt. Versuchte Einzelaktionen bestimmten das Spiel. Man lief sich immer wieder fest. Einzig die Zuspiele an unsere Kreisläuferin Laura Sedlak kamen meist an und führten zu Torerfolgen.
So ging man mit einem knappen Halbzeitvorsprung von 2 Toren in die Kabine. In der zweiten Hälfte sollte man seine Chancen nutzen und nach Trainer Weilbach "endlich das zeigen, was wir können".  Leider verlief auch die zweite Halbzeit schleppend. Im Angriff konnte man durch einfache Durchbrüche nach schnellem Durchspielen Tore erzielen. Leider unterliefen der HSG Langenhessen/ Crimmitschau auch da Fehler, so dass man auch vermehrt Kontertore der Zschopauerinnen verkraften musste. Das Duell verlief also auch in der zweiten Hälfte auf Augenhöhe. Beim Zuschauen hätte der Eindruck entstehen können, dass die bevorstehende Weihnachtspause bitter notwendig ist, um Kraft und Motivation zu schöpfen.  Die letzten Minuten versprachen Spannung. Die Langenhessenerinnen konnten erneut durch ihre eingewechselte Kreisläuferin Franziska Müller zweifach zum Erfolg kommen. Im Gegenzug dazu nutzten die Zschopauerinnen die sich ihnen bietenden Lücken in der Abwehr der HSG, um immer wieder auf ein Tor heranzukommen. Die letzte Minute brach an und es kam darauf an, den letzten Angriff der Gegnerinnen zu vereiteln. Dieses Vorhaben gelang zum Glück, da man diesmal endlich die gewünschte Aggressivität zeigte. Der letzte Angriff gehörte uns und man konnte die letzten Sekunden in Ruhe herunterspielen, so dass man am Ende weniger glorreich mit einem Tor gewann und auf dem ersten Tabellenplatz überwintern darf.
Ein großer Dank geht an unsere Zuschauer, die uns während der gesamten Hinrunde treu unterstützten. Wir bauen auch in der Rückrunde auf euch, welche am 07.01.2017 mit einem Heimspiel gegen CSPV Stahl Chemnitz 1 in Werdau beginnt.
Bis dahin wünschen wir euch ein besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Start ins neue Jahr.

HSG II spielte mit: Hermann im Tor, Fritzsche (3), Ernst, A.-L. (2), Träuptmann, Müller (2), Wagner (3), Jetschke (1),  Heckel (5/1), Lehnert, Körner (1), Sedlak (4), Flechsig (1), Spiegl (1)

27.11.2016 TSV Oelsnitz - HSG Langenhessen / Crimmitschau 2    18:26 (9:14)

Am vergangenen Sonntag musste die zweite Vertretung der HSG Langenhessen / Crimmitschau nach Oelsnitz zum Auswärtsspiel gegen den TSV Oelsnitz reisen. Aus dem letzten Spiel sollte man eine Lehre ziehen und somit von Beginn an bis zur letzten Minute konzentriert agieren. Auch eine Mannschaftsbesprechung in der vergangenen Woche sollte die nötige Ruhe in das Spiel der HSG bringen.
Leider waren wir zu Beginn des Spiels noch nicht ganz aufmerksam, so, dass die Gegnerinnen kurzzeitig in Führung gehen konnten. Ein immer wieder gleich ausgeführter Spielzug der Oelsnitzerinnen brachte die HSG wiederholt in Schwierigkeiten bis die Abstimmung in der Abwehr endgültig stimmte. Leider kamen im Gegenzug die ersten Langpässe nicht bei unseren Außenspielerinnen an, die jedoch unermüdlich weiter Konter liefen, die im späteren Verlauf des Spieles auch zum Erfolg führten.
Im Verlauf des gesamten Spiels stabilisierte sich auch die Abwehr und die Abstimmung zwischen Laura Sedlak, die den Gegnerinnen am eigenen 6-Meter-Kreis keine Chance ließ, und Steffi Wagner, die den Spielfluss der Gegner immer wieder störte und die gesamte Abwehr dirigierte, funktionierte einwandfrei. Eine erneut gut aufgelegte Theres Hermann im Tor gab den nötigen Rückhalt. Im Angriff schlichen sich hingegen immer wieder technische Fehler und Abspielfehler ein, welche einen größeren Vorsprung verhinderten. Trotzdem erarbeitete man sich immer wieder sehenswerte Chancen vorallem auch durch unsere quirlig agierende Anja Löscher. Diese konnten durch die Oelsnitzerinnen nur noch durch unfaire Aktionen gestoppt werden. Eine gut aufgelegte Cindy Heckel am 7-Meter-Punkt verwandelte 7 Strafwürfe sicher. Viele eindeutig strafwürdige Aktionen des Gegners wurden jedoch nicht bestraft. Davon ließen sich die Langenhessenerinnen jedoch anders als im letzten Spiel nicht aus dem Konzept bringen.  So konnte man nach einer guten Teamleistung  einen letztendlich nicht gefährdeten 18:26 Sieg mit nach Hause nehmen und wird sich hoffentlich für das letzte Heimspiel der Saison am 04.12.2016 17 Uhr in Langenhessen einiges aus diesem Spiel mitnehmen

 

HSG II spielte mit: Hermann im Tor, Fritzsche (1), Müller, Wagner (2), Jetschke (3), Heckel (8/7), Lehnert, Körner (2), Sedlak (1), Flechsiig (2), Spiegl (3), Löscher (4), Ernst, A.-L.

 

20.11.2016 HSG Langenhessen/Crimmitschau - HV Grüna 28:24(16:7)

Am 20.11.2016 trat man zum Heimspiel in Werdau gegen den HV Grüna an. In der eher ungewohnten "Heim"-Halle war das Ziel wieder einmal klar: 2 Punkte gewinnen.
Man startete entsprechend motiviert und ließ den Damen aus Grüna kaum Lücken in der Abwehr. Sie wurden immer wieder zu Würfen aus der zweiten Reihe gezwungen die oftmals das Tor verfehlten oder sichere Beute der Torhüterin der HSG Langenhessen / Crimmitschau  waren. Selbst gegebene 7-Meter konnten die Spielerinnen des HV Grüna dank unserer Theres Hermann nicht sicher im Tor unterbringen. Im Angriff agierte die zweite Vertretung der HSG weitgehend variabel und erarbeitete sich vorallem durch schnelles Spielen des Balles einfache Torchancen. Auch durch sehenswerte Einzelaktionen, wie Körpertäuschungen und ähnliches konnte man wiederholt zum Torerfolg kommen.
Man konnte mit einem deutlichen Halbzeitstand von 16:7 in die Kabine gehen.
Leider wie so oft ein völlig anderes Bild in der zweiten Halbzeit. Die Abwehr der HSG bot den Gegnerinnen immer wieder große Lücken. Personelle Umstellungen schienen die Abwehr aus dem Gleichgewicht gebracht zu haben. Die oft angewendete 5-1-Abwehr offenbarte vorallem in der Mitte ungewohnt große Lücken, die die Gegnerinnen aus Grüna immer wieder nutzten und so zu einfachen Torerfolgen kamen. Im Gegenzug dazu verlor man auch im Angriff den Faden und ließ sich mehr und mehr durch das aggressive und provokante Verhalten der Spielerinnen aus Grüna aus dem Konzept bringen. Die zahlreich erschienenen Zuschauer mussten mit ansehen, wie der Vorsprung stark schrumpfte und die langenhessener Spielerinnen immer nervöser agierten. Wenige Minuten vor Schluss leuchtete ein beunruhigender Stand von 26:24 für Langenhessen auf der Anzeigetafel. Wir machten es also wieder einmal unnötig spannend. Erst zwei Kontertore von Jessica Flechsig in den letzten Minuten brachten eine endgültige Entscheidung und somit den Sieg in einem Spiel zu welchem Trainer Weilbach kurz und bündig sagte "abhaken!".

HSG II spielte mit: Hermann im Tor,  Fritzsche (2/2), Ernst, A.-L.(3), Träuptmann, Müller, Wagner (4), Jetschke (2), Heckel (5/3), Lehnert (1), Körner, Sedlak (3), Flechsig (3), Spiegl (5),Buchhardt

05.11.2016 HSG Rottluff/Lok Chemnitz 2 gegen HSG Langenhessen/Crimmitschau II    13:21

 Am vergangenen Wochenende musste die zweite Damenmannschaft der HSG Langenhessen/Crimmitschau erneut zum Auswärtsspiel in Chemnitz antreten. Von den bisher unbekannten Gegnern wusste man nur, dass sie überraschenderweise einen Platz im unteren Drittel der Tabelle einnahmen. Möglicherweise war das der Grund, warum man den Gegner unbewusst unterschätzte und dieses Spiel etwas zu locker anging.
Dementsprechend kamen wir nicht wie gewohnt ins Spiel. Durch unsere schnelle Spielweise konnte man sich immer wieder Torchancen erarbeiten, aber auch das lief leider nicht so gut wie in den letzten Spielen. Das Spiel der zweiten Vertretung aus Langenhessen war gekennzeichnet durch extrem viele Fehlabspiele, weshalb auch immer wieder Langpässe für Konter nicht ankamen. Auch technische Fehler musste man sich einige eingestehen. War man dann doch einmal an den gegnerischen Torkreis durchgebrochen, war wie so oft das Pech in Form von Pfostentreffern auf unserer Seite. Einzig eine gute Abwehrarbeit, eine gut aufgelegte Celine Fritzsche am 7-Meter-Punkt und der sichere Rückhalt von Theres Hermann und Laura Sedlak im Tor, gaben dem Spiel der  langenhessener Damen die nötige Sicherheit, um bis zur Halbzeitpause einen Vorsprung von 6:11 herauszuarbeiten.
In der zweiten Halbzeit ein ähnlicher Anblick - trotz genügend Wechselmöglichkeiten auf der Bank von Langenhessen konnte man die Schnelligkeit nicht konsequent ausspielen. Die Reihe von Fehlern brach nicht ab. Man kann von Glück sprechen, dass die Damen der HSG Rottluff/Lok Chemnitz 2 ebenfalls kein gutes Spiel zeigten.
Positiv ist letztendlich zu verzeichnen, dass die 2 Punkte auf das Konto von Langenhessen gehen und wir somit bis zum nächsten Spieltag in der Liga auf Platz 1 stehen. Desweiteren konnte sich auch diesmal wieder ein Großteil der mitgereisten Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

 

HSG II spielte mit: Hermann und Sedlak im Tor, Fritsche (5), Träuptmann (1), Müller, Wagner (3), Heckel (4), Lehnert (2), Körner (1), Flechsig (2), Spiegl, Löscher (3)

 

23.10.2016 SG CPSY / Stahl Chemnitz I : HSG Langenhessen / Crimmitschau II 14:27 (7:18)

Nach 3 spielfreien Wochenenden reiste die zweite Frauenmannschaft der HSG Langenhessen/Crimmitschau zum Auswärtsspiel zum SC CPSV/Stahl Chemnitz 1. Aus der letzten Saison hatte man eher schlechte Erinnerungen an das letzte Saisonspiel, welches gegen oben genannte Mannschaft stattfand. Man hätte den Aufstieg erreichen können, musste aber mit einer Niederlage den Heimweg antreten. Wir hatten also noch eine Rechnung offen und dementsprechend motiviert reiste man auch zu diesem Auswärtsspiel an. So richtig einschätzen, was uns bevorstehen würde, konnte aber niemand, schließlich musste die HSG ohne ihre beiden Torhüterinnen antreten, die leider beide verletzungsbedingt ausfielen. Dafür sprang unsere Kreisläuferin und Abwehrchefin Laura Sedlak ein. Ihre bisherige Erfahrung im Tor beschränkte sich auf wenige Minuten im Training.
Die Marschroute war also klar: in der Abwehr noch konzentrierter arbeiten! Leider war dieser Vorsatz beim ersten Angriff der Chemnitzerinnen noch nicht so ganz in unseren Köpfen angekommen. So kam die Kreisspielerin der Heimmannschaft sofort völlig frei zum Wurf. Eine grandiose Parade unserer Laura war die Antwort darauf. Und das war nur der Anfang - unsere neue "Ersatztorhüterin" erreichte im Spiel eine super Quote von 69 % gehaltenen Bällen und konnte so der Mannschaft als sicherer Rückhalt dienen. Und aus diesem Rückhalt konnte man immer wieder schnelle Angriffe spielen, welche zu sicheren und einfachen Toren führten. So führte man schon nach 10 Minuten mit 0:6. Zur positiven Überraschung der mitgereisten Fans konnte diese sichere Spielweise sowohl in der Abwehr als auch im Angriff die ganze erste Halbzeit durchgehalten werden. So ging man verdient mit einem 7:18 Vorsprung in die Pause.
In der 2. Halbzeit folgten die alt bekannten 10 Minuten, in denen der zweiten Mannschaft der HSG wirklich nichts gelingt. So musste unser Trainergespann nach 10 Minuten in der zweiten Halbzeit -in denen kein einziges Tor für uns gefallen ist, jedoch 3 für die Gegner- eine Auszeit nehmen, um die Mannschaft wachzurütteln. Das sollte auch seine Früchte tragen: Anna Jetschke, die sich an diesem Spieltag immer wieder durch schöne Einzelaktionen mit Torerfolg auszeichnen konnte, beendete die torlose Phase der Langenhessenerinnen. Bis zum Schluss zeichnete sich die HSG durch eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Abwehr aus und auch im Angriff gelangen zum Schluss hin wieder sehenswerte Spielzüge. Das i-Tüpfelchen setzte Olivia Körner mit ihrem 7-Meter "Kunst-um-die-eigene-Achse-dreh-Wurf", welcher im Training schon hier und da trainiert wurde und durch Verwirrung des gegnerischen Torhüters zum Erfolg führte.
Am Ende auf jeden Fall ein Sieg, welchen, in dieser Höhe, wohl keiner erwartet hatte.

 

HSG II spielte mit: Sedlak im Tor, Fritzsche (1), Ernst, A.L. (4), Träuptmann (3), Wagner (1), Heckel (2), Jetschke (9), Lehnert, Körner (1), Flechsig (1), Ernst, L. , Spiegl (4), Löscher (1)

 

 

24.09.2016 HSG Langenhessen / Crimmitschau II : SG CPSY / Stahl Chemnitz II (25 : 09)

Am vergangenen Wochenende musste die zweite Vertretung der HSG Langenhessen / Crimmitschau zu Hause gegen die SG CPSV / Stahl Chemnitz 2 antreten. In er Saison 2015 / 2016 konnten beide Spiele gegen diesen Gegner deutlich gewonnen werden. Aufgrund de erfolgreichen Spieles unserer Gegner gegen Chemnitz Rottluff aus der vergangenen Woche konnte man nicht richtig einschätzen, was uns im bevorstehenden Spiel erwarten würde.

Von der Nervosität bekamen die wieder zahlreichen Zuschauer (Danke für die Unterstützung!) jedoch von Beginn an kaum etwas mit. Es wurde ab der ersten Spielminute sofort eine starke und stabile Abwehrformation aufgestellt, die bis etwa zur 25. Spielminute kein Gegentor zuließ. Aus dieser gut funktionierenden Abwehr konnte man oft durch  schnelle Gegenstöße zum Erfolg kommen. Doch auch mit Würden aus der zweiten Riehe, schönen Einzelaktionen aber auch gut ausgeführten Spielzügen konnte man wiederholt zum Torerfolg kommen. Die Chancenverwertung ließ noch hier und da zu wünschen übrig. Aber trotzdem konnte man mit einem sicheren Halbzeitstand von 14:01 für die HSG in die Kabine gehen. 

In der zweiten Hälfte musste man hinten des öfteren Tore aus der zweiten Reihe durch die Werferin der Chemnitzerinnen verkraften, welcher man aufgrund mangelnder Konzentration weniger Aufmerksamkeit schenkte. Dieser besagte Mangel an Konzentration spiegelte sich auch im Angriff wieder. Man riskierte Fehlabspiele, baute an Schnellihkeit ab und nutze seine Chancen nicht konsequent. Der langenhessener Sieg war jedoch auch während der zweiten Halbzeit, die durch rege personelle Wechsel bestimmt war, nie in Gefahr. 

 

HSG spielte mit :

Müller, L. und Hermann im Tor, Fritsche (2), Ernst, A.L. (6), Träuptmann (1), Müller. F. (1), Wagner (2), Jetschke (3), Heckel (4), Lehnert, Sedlak ( 3), Flechsig, Ernst, L., Spiegl (3)

 

 

17.09.2016 BSC Motor Rochlitz - HSG Langenhessen / Crimmitschau II (16:20)

Am dritten Spieltag stand für die zweite Mannschaft der HSG Langenhessen/Crimmitschau ein Auswärtsspiel gegen den bisher unbekannten Gegner BSC Motor Rochlitz an. Aufgrund von personellen Problemen musste man mit einer so noch nie dagewesenen Startformation beginnen. Ein Fehlstart für die HSG war die Folge. Viele Abspielfehler im Angriff und eine wenig aggressive Abwehrarbeit führten zum Stand von 6:1 für die Heimmannschaft. Die Auszeit der Rochlitzerinnen sollte allerdings nicht dazu beitragen, den Vorsprung zu vergrößern. Im Gegenteil: die zweite Vertretung der HSG konnte mit einer schnell und sicher gespielten zweiten Welle immer wieder schöne Torchancen herausspielen. Leider war in der ersten Halbzeit oft das Pech in Form von Lattentreffern auf Seiten der Langenhessenerinnen. Ab Mitte der ersten Halbzeit hatte sich auch die Abwehr gefangen und man konnte insbesondere im Zentrum die zu Beginn dagewesenen Lücken zustellen, was die Gegner vom BSC Motor Rochlitz immer wieder zu Würfen aus der zweiten Reihe zwang, welche oft sichere Beute der Torhüterin der HSG waren. So konnte man einen 6:1 Rückstand in einen 8:9 Halbzeitstand verwandeln.
Die zweite Hälfte war gekennzeichnet durch das Tempospiel der zweiten Damenmannschaft aus Langenhessen, wodurch man immer wieder zu schönen Toren kommen konnte. Zu stoppen waren insbesondere Anna-Lena Ernst und Cindy Heckel im Angriff nur noch durch unfaire Aktionen des Gegners, welche folgerichtig zu insgesamt 7 Strafwürfen geführt haben, die allesamt sicher verwandelt werden konnten. Trotz allem konnte sich die HSG nie sicher absetzen. Nach einer 3-Tore-Führung erfolgte der Ausgleich durch die Gegner. So blieb das durch viel Kampfgeist auf beiden Seiten gezeichnete Spiel bis zuletzt spannend. Aber auch die Manndeckung gegen Cindy Heckel in den letzten 10 Minuten war kein Mittel, um die HSG in größere Schwierigkeiten zu bringen, denn dadurch hatten alle anderen Spielerinnen aus Langenhessen größere Lücken, welche konsequent genutzt wurden. Am Ende wurden noch einmal die letzten Kraftreserven von allen mitgereisten Spielerinnen der HSG ausgepackt und man konnte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung am Ende einen verdienten 16:20 Sieg einfahren

HSG II spielte mit:

Müller, L im Tor, Fritsche (1), Ernst, A.-L. (3), Träuptmann, Müller F., Wagner (3), Jetschke (1), Heckel (9/7), Lehnert (1), Flechsig (1) Ernst, L. (1)

11.09.2016 HSG Langenhessen / Crimmitschau II - Geringswalder HV 21:14 (10:6)

 

Zum zweiten Punktspiel der Saison hatte die zweite Vertretung der HSG Langenhessen/Crimmitschau Heimrecht. Bei tropischen Temperaturen empfingen die Damen den Geringswalder HV.  Zu Beginn konnte die HSG immer wieder durch schnelle Gegenstöße zu Torerfolgen kommen. Eine voll besetzte Bank auf Seiten der Heimmannschaft brachte auch im weiteren Verlauf des Spiels immer wieder konditionelle Vorteile gegenüber den Gegnern, welche gerade einmal mit zwei Auswechselspielern angereist waren. Auf beiden Seiten sind ein Großteil der Tore durch Strafwürfe zustande gekommen, denn ansonsten zeigte die zweite Vertretung der HSG eine starke Abwehrleistung.  Beim Halbzeitstand von 10:6 war die Marschroute für die zweite Halbzeit klar: weiteres konsequentes Tempospiel.  Leider begann die zweite Halbzeit schleppend. Durch viele einfache Fehler, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, konnten die Damen aus Geringswalde zwischenzeitlich bis auf 1 Tor herankommen. Im Anschluss ging die HSG Langenhessen/Crimmitschau aber wieder konzentrierter zu Werke und man konnte durch eine gute Teamleistung in der Abwehr und schön erspielte Chancen im Angriff die Führung wieder ausbauen und am Ende den ersten und verdienten Saisonsieg mit einem 21:14 Endstand einfahren. 

 

HSG II spielte mit

 

Müller, L und Hermann im Tor,  Fritzsche 1; Ernst, Anna-Lena 5; Löscher 2; Müller, F.  0;  Wagner 2; Jetschke 1; Heckel 8; Lehnert 0; Körner 0; Flechsig 1; Ernst, Luisa 0; Spiegl 1

04.09.2016: TSV Einheit Claußnitz 1864 : HSG Langenhessen / Crimmitschau II 22:21 (10:12) 

 

Für das erste Punktspiel der Saison musste die zweite Vertretung der HSG am Sonntag nach Burgstädt reisen, um dort gegen die TSV Einheit Claußnitz 1864 anzutreten. Die Duelle der letzten Saison versprachen Spannung, denn hier konnte man nach ausgeglichenen Spielen einen Sieg und eine Niederlage verbuchen. Das Spiel begann wie erwartet ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die zweite Mannschaft der HSG konnte sich immer wieder durch schön heraus gespielte Chancen im Angriff auszeichnen. Leider musste man hingegen immer wieder einfache Tore hinnehmen, welche durch Unkonzentriertheiten in der Abwehr, vorallem zu Beginn der ersten Hälfte, zustande kamen. Auch durch eine konsequente schnelle zweite Welle konnte man mit einem Halbzeitstand von 10:12 für die HSG in die Kabine gehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten die zahlreich mitgereisten Fans der zweiten Vertretung mit ansehen, wie sich das Spiel drehte. Personelle Veränderungen in der Abwehr und eine schlechte Chancenverwertung brachten letztendlich die Gegner aus Claußnitz in Führung. Diese konnten zwischenzeitlich sogar mit 3 Toren in Führung gehen. Kurz vor Schluss konnte man durch Änderungen in der Abwehr noch einige Gegentore verhindern und eine Minute vor Schluss den Anschlusstreffer zum 22:21 werfen. Leider konnte der letzte einminütige Angriff der Damen aus Claußnitz nicht mehr unterbrochen werden und so besiegelte die Schlusssirene die erste Niederlage für die zweite Mannschaft der HSG Langenhessen/Crimmitschau in der neuen Saison.

Am Ende steht trotzdem eine gute Mannschaftsleistung für die neu zusammen gewürfelte Truppe, auf der man aufbauen kann.

 

HSG II spielte mit: Müller, L. im Tor, Fritzsche (1), Ernst, A. (3), Träuptmann, Müller, F., Jetschke (2), Heckel, (6/2), Kröner (1), Sedlak (1), Ernst L. (1), Spiegl (5)


Pokalspiele 

Die HSG hatte am Wochenende im Pokalwettbewerb ausschließlich Heimspiele zu absolvieren.

Den Anfang machte die B- Jugend Vertretung  gegen die Mannschaft aus Plauen Oberlosa. Während die  B Jugend in dieser Saison erstmals als ein neu formiertes Team in dieser Altersklasse spielt, war der Gegner aus der Spitzenstadt  klarer Favorit. Dieses Team spielt bereits länger so zusammen und spielt außerdem noch in einer höheren Liga mit.

Nach einer spannenden Partie und beherztem Kampf mussten sich die Gastgeberinnen letztlich knapp mit 18:19 geschlagen geben. Trainer Julian Rossol war mit der Leistung seines Teams trotzdem sehr zufrieden.

Anschließend musste dann die 2. Frauenvertretung gegen den Bezirksligisten Chemie Zwickau ran. Da die Damen aus Zwickau auch neu formiert in diese Saison starten, war man gespannt in wieweit die Mannschaft von Henry Weilbach diese Spiel mit gestalten konnte.

Zu Beginn der Partie ging Langenhessen noch in Führung doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich der Gast mehr und mehr in Szene und setzte sich folgerichtig deutlich ab. Am Ende siegte der Gast aus Zwickau deutlich mit 25:14-

Also wurde leider nichts mit einer kleinen Überraschung für Langenhessen.,

Zum Ende des Tages kam es dann zu einem wohl altbekannten Derby gegen die Zwönitzer Damen.

Bereits im vergangenen Jahr war dies ja schon die ersten Partie in der Pokalrunde. Damals konnte sich Zwönitz deutlich gegenüber unserer Mannschaft durchsetzen. Diesmal lautete also das Motto den Spieß umdrehen und in die nächste Runde einziehen…

Zu Beginn der Partie war der HSG dieser Wille auch deutlich anzumerken. Man beherrschte das Spiel und führte zwischenzeitlich mit 8 Toren. Leider konnte dieser Lauf nicht bis zur Halbzeit beibehalten werden. Leichtsinnige Ballverluste und Schwächen im Angriff ließen die Erzgebirglerinnen noch auf 6 Tore verkürzen. Trotz der Pausenansprache schien der Spielfluss irgendwie ins Stocken zu geraten. Zwönitz kam Tor und Tor heran und die HSG konnte nicht mehr an die gute Angriffsleistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Bei nur zwei Toren Vorsprung nahm der Trainer eine fällige Auszeit um sein Team neu einzustellen. Diese Auszeit zeigte Wirkung und die HSG kam im eigenen Angriff wieder besser in Fahrt.

Doch bis zum Ende zeigten sich auch in der Deckung ungewöhnliche Schwächen. Und so kam es noch zum großen Zittern bis zum Schlusspfiff. Dank auch der starken Torhüterleistungen von beiden Torhütern blieb man noch in Führung. Letztlich rettete die HSG ein Tor Unterschied bis zum Ende der Partie und zog damit mit 26:25  in die nächste Runde ein. Bis zum Punktspielstart am kommenden Wochenende gibt es jetzt noch eine Menge zu tun um alle Schwächen abzustellen-

 

Die HSG spielte mit Kolbe und Berschick im Tor,

Preussler(2), Heinrich(9/2), Zill(1), Stachula(3), Fritsch(1/1), Sander(5), Hunger, König, Schade(3), Vogel(2)