HSG Langenhessen/Crimmitschau : Rotation Weißenborn (25:30)

Ernüchternder Jahresabschluss

Zum letzten Spiel des Jahres empfing die HSG Langenhessen/Crimmitschau die Damen aus Weißenborn zum Heimspiel. Mit dem klaren Ziel, das Jahr mit einem Sieg und auf dem vierten Tabellenplatz zu beenden, gingen wir in die Partie. 
Doch von Anfang an hatten wir Probleme, ins Spiel zu finden. In der Abwehr fehlte uns der Zugriff, die Abstimmung passte nicht und im Angriff wurden viele Abschlüsse überstürzt genommen. Zwar leisteten sich auch die Gäste einige Ballverluste, sodass Schlimmeres zunächst verhindert werden konnte, dennoch lag die HSG früh mit 0:3 zurück. Die Probleme im Angriff und in der Defensive setzten sich fort, sodass Weißenborn den Vorsprung auf 5:10 ausbaute.
Erst durch schnelle Tore aus der ersten Welle kämpfte sich die HSG wieder heran und verkürzte auf 8:10. Beim Stand von 9:11 nahm der Gästetrainer eine Auszeit. In der Folge häuften sich auf unserer Seite erneut die Ballverluste, die Weißenborn konsequent mit schnellen Kontertoren bestrafte. So ging es mit einem deutlichen 11:18-Rückstand in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel zunächst von Unsicherheiten und Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Wir ließen den Ball nicht gut laufen und kamen dadurch nur selten in klare Wurfsituationen. Zudem gelang es dem Gegner immer wieder, den Spielfluss zu unterbrechen. Dass der Abstand nicht noch größer ausfiel, war vor allem Torhüterin Manuela Mühlig zu verdanken, die mit starken Paraden immer wieder die Fehler im Angriff ausglich.
Ab der 40. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf: Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Gäste sowie gut herausgespielte Tore über die erste und zweite Welle sowie die Außen- und Kreisposition ermöglichten es der HSG, den Rückstand auf 20:23 zu verkürzen. Doch erneut schlichen sich Fehler ein, und Weißenborn stellte den Abstand wieder auf 20:25.
In der 55. Minute zeigten wir noch einmal Moral und kämpften uns mit einem kleinen Lauf auf 25:26 heran. Für die Spielwende reichte es jedoch nicht mehr. Am Ende fehlte die nötige Mentalität, um so ein Spiel zu drehen und möglicherweise auch die Kraft. Die Damen aus Weißenborn zogen davon und beim 25:30 war die Entscheidung gefallen. Damit beenden wir die Hinrunde auf Platz sieben.

Das Fazit zur ersten Saisonhälfte fällt damit gemischt aus. Nach einem starken Saisonstart mit drei Siegen in Folge ließen wir erstmals gegen den Aufsteiger aus Riesa Punkte liegen, die wir hätten mitnehmen müssen. Es folgten zwei Siege sowie eine kämpferische und souveräne, wenn auch leider punktlose Leistung gegen Marienberg. In den darauffolgenden Partien gegen die Sportfreunde aus Dresden und die Damen aus Döbeln mussten wir jedoch zu hohe und vermeidbare Niederlagen hinnehmen. Neue Hoffnung brachte anschließend die überzeugende Leistung beim Unentschieden gegen Tabellenführer Rödertal. Nach der Niederlage gegen Weißenborn müssen wir jedoch feststellen, dass wir aus den letzten vier Spielen lediglich einen Punkt holen konnten und damit deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Im neuen Jahr gilt es nun, einiges wiedergutzumachen und den Schwung aus dem Saisonbeginn wiederzufinden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Fans, Sponsoren und Unterstützern für die großartige Unterstützung im Jahr 2025.