26.10.2025 HSV Marienberg – HSG Langenhessen/Crimmitschau 31:29 (18:14)

Spitzenspiel der Oberliga Sachsen: Nach viel Kampf knapp verloren

Am Sonntagabend um 17 Uhr war alles angerichtet für ein echtes Handball-Highlight: Zweiter gegen Dritter, Spitzenspiel der Oberliga Sachsen – unsere HSG Langenhessen/Crimmitschau reiste mit voller Bank zum HSV Marienberg. Ziel: Zwei Punkte mit zurück nach Westsachsen nehmen. In der Vorsaison konnte sich jeweils ein Team einmal durchsetzen.

Der Start verlief so temporeich, wie man es erwarten konnte. Marienberg legte los wie die Feuerwehr, nutzte jede Gelegenheit zum schnellen Gegenstoß und setzte vor allem über die zweite Welle gefährliche Akzente. Unsere Abwehr hatte in dieser Phase Mühe, die Rückraumwürfe und das Zusammenspiel mit dem Kreis konsequent zu unterbinden. Vorn schlichen sich zudem einige Ungenauigkeiten ein, gepaart mit ein paar zu vielen technischen Fehlern – perfekte Einladungen für das schnelle Spiel des Gegners, das Marienberg eiskalt bestrafte. Nach einer Viertelstunde stand ein Vier-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel, erschwert durch eine Zeitstrafe obendrein.

Trotzdem hielten wir das Tempo hoch. Man spürte, dass hier etwas möglich war – dass die Punkte nicht unerreichbar waren. Kurz vor der Halbzeit konnten wir durch einen Siebenmeter vier Sekunden vor dem Pausenpfiff noch einmal verkürzen, dennoch ging es mit 18:14 aus unserer Sicht in die Kabine.

Mit viel Motivation und echtem Kampfgeist kamen wir aus der Pause zurück. In der zweiten Hälfte zeigte sich, was Teamgeist bedeutet: Jede kämpfte für jede, man pushte sich gegenseitig, feuerte an und kämpfte um jeden Ball. Besonders das Zusammenspiel im Rückraum, vor allem über Franziska Stolle, funktionierte in dieser Phase gut – durch kluge Bewegungen wurde sie immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht.

Rund eine Viertelstunde vor Schluss war es dann so weit: Der Ausgleich! Zum ersten Mal in der Partie war das Spiel wieder völlig offen. Doch der erhoffte Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Immer wieder legte Marienberg knapp vor – die Schlussphase war ein echter Nervenkitzel.

Am Ende entschieden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Ein paar unglückliche Aktionen in den letzten Minuten ließen uns den möglichen Punkt oder gar den Sieg aus der Hand geben. So stand nach 60 spannenden, kämpferischen und emotionalen Minuten ein 29:31 auf der Anzeigetafel.

Enttäuschte Gesichter nach dem Schlusspfiff – verständlich, denn in diesem Spiel steckte Herzblut, Wille und Leidenschaft. Aber genau das ist die Basis, auf der wir aufbauen können. Mit dieser Einstellung und diesem Teamgeist wollen wir die nächsten Punkte einfahren. Im nächsten Heimspiel empfangen wir den VfB Bischofswerda.


🗓 Sonntag, 02.11.2025, 17:00 Uhr
📍 Koberbachzentrum

Kommt vorbei, feuert uns lautstark an! Gemeinsam holen wir uns die nächsten zwei Punkte!

 

# bahamarama