30.11.2025 SF 01 Dresden – HSG Langenhessen/Crimmitschau (30:23)

Fehlende Konstanz kosten uns die Punkte

 

 

Am Sonntag reisten wir mit viel Motivation und dem klaren Ziel, zwei Punkte aus Dresden mit nach Hause zu nehmen, zum Auswärtsspiel gegen SF 01 Dresden. Trotz des späten Anwurfs um 18 Uhr und dem ersten Advent war die Stimmung in der Mannschaft gut. Nach der bitteren Niederlage in Döbeln wollten wir unbedingt zeigen, dass wir es besser können.

Leider war die Vorbereitung auf das Spiel nicht optimal: Krankheitsbedingte Ausfälle und Urlaubszeit machten das Training in den letzten Tagen vor dem Spiel schwer. In der kurzen Pause konnten wir nicht wie gewünscht trainieren, aber die Einheiten in der Woche zuvor waren gut, sodass wir zumindest mit einer gewissen Grundvorbereitung in das Spiel gehen konnten.

Pünktlich um 18 Uhr wurde das Spiel angepfiffen, und von Anfang an standen wir vor einer großen Herausforderung. Dresden überrannte uns förmlich mit einem schnellen und druckvollen Spiel. Im Angriff fehlte es uns an der nötigen Durchschlagskraft, zu viele Fehler schlichen sich ein, die von Dresden gnadenlos bestraft wurden. Besonders durch schnelle Konter und die zweite Welle zog Dresden immer wieder davon. Unsere Abwehr war in dieser Phase noch nicht gut geordnet und konnte den Angriffen der Dresdnerinnen wenig entgegensetzen.

Die einzige Spielerin, die uns in dieser schwierigen Phase mehrfach rettete, war unsere Torhüterin Manuela Mühlig. Mit zahlreichen Paraden verhinderte sie ein noch größeres Rückstand und hielt uns im Spiel. Nach einer ersten Viertelstunde, die wir verschlafen hatten, begannen wir uns aber zu stabilisieren. Wir kämpften uns Tor um Tor heran und konnten schließlich den Abstand verringern. Besonders erfreulich war die Rückkehr von Carolin Müller-Kropp, die nach ihrer langen Verletzungspause endlich wieder auf der Platte stand und mit sehenswerten Toren von außen für die Aufholjagd sorgte. So gingen wir mit einem 14:12-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel setzten wir uns sofort das Ziel, den Anschluss zu finden, und verkürzten auf 14:13. Der Ausgleich schien greifbar nah, doch auch diese Hoffnung wurde schnell wieder gedämpft. Eine weitere Schwächephase unsererseits ließ Dresden erneut davonziehen. Besonders die schnellen Konter und die zweite Welle, die Dresden konsequent durchzog, bereiteten uns große Probleme. Trotz aller Bemühungen konnten wir den Rückstand nicht mehr aufholen.

Am Ende stand eine verdiente Niederlage mit 30:23 auf der Anzeigetafel. Dresden hatte über die gesamte Spielzeit hinweg die größere Konstanz und setzte unsere Schwächen besser aus. Wir können uns an diesem Tag vor allem auf unsere kämpferische Einstellung verlassen, doch die fehlende Kontinuität hat uns letztlich den Sieg gekostet.

Jetzt heißt es, den Blick nach vorn zu richten. Nächste Woche wollen wir es vor heimischem Publikum besser machen und endlich wieder zwei Punkte holen. Am Sonntag um 17:00 Uhr treffen wir auf die zweite Vertretung des HC Rödertal – ein Spiel, das wir gewinnen wollen, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren. Wir sind bereit, aus unseren Fehlern zu lernen und nächste Woche alles zu geben! 

 

#bahamarama